Der in Neersen lebende Künstler Klaus Schnocks-Meusen (1954) verdichtet in seinen Werken verschiedene, sowohl zeitlich als auch räumlich weit auseinander liegende Realitätsebenen zu einem komplexen Geflecht. Auf diese Weise werden Visionen erzeugt, die nicht nach einheitlichen räumlich-zeitlichen Gesichtspunkten gegliedert sind, sondern unterschiedliche Perspektiven in sich verschmelzen. In Anlehnung an die Hermeneutik Gadamers bezeichnet Schnocks-Meusen diese Prozesse als "Horizontverschmelzungen".
Dr. Christian Krausch
1954 Mönchengladbach
1971-79 Projektleiter PU-Forschung Bayer AG Dormagen
1980-82 Noramerika + Karibik
1982-87 Studium der Mathematik, Philosophie und Informatik in Düsseldorf
1987-94 Softwareentwicklung und Vertrieb
seit 1994 freischaffender Künstler