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Otto Pippel

Geboren: 1878 in Lódz
Gestorben: 1960 in München

Stilrichtungen

- Impressionismus

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Arbeiten des Künstlers

Pippel, Otto - Abendliche Gesellschaft
Pippel, Otto - Abendliche Gesellschaft

Pippel, Otto - Berliner Ansicht Unter den Linden mit Reiterstandbild Friedrichs des Großen, 1920
Pippel, Otto - Berliner Ansicht Unter den Linden mit Reiterstandbild Friedrichs des Großen, 1920

Pippel, Otto ◊ Belebte Sonnenstraße in München mit Blick auf den Stachus, 1937
Pippel, Otto ◊ Belebte Sonnenstraße in München mit Blick auf den Stachus, 1937

Pippel, Otto ◊ Potsdamer Platz in Berlin
Pippel, Otto ◊ Potsdamer Platz in Berlin

Pippel, Otto ◊ Dinner in Monte Carlo
Pippel, Otto ◊ Dinner in Monte Carlo

Pippel, Otto ◊ Ein Lied - Konzert in festlich beleuchteten Salon
Pippel, Otto ◊ Ein Lied - Konzert in festlich beleuchteten Salon

Pippel, Otto ◊ Sauwetter am Stachus mit Nornenbrunnen im winterlichen München
Pippel, Otto ◊ Sauwetter am Stachus mit Nornenbrunnen im winterlichen München

Pippel, Otto ◊ Am Badestrand
Pippel, Otto ◊ Am Badestrand

Pippel, Otto ◊ Piazetta in Venedig
Pippel, Otto ◊ Piazetta in Venedig

Pippel, Otto ◊ Münchner Prinzregentenstrasse mit Friedensengel
Pippel, Otto ◊ Münchner Prinzregentenstrasse mit Friedensengel

Pippel, Otto ◊ Friedrichstrasse in Berlin
Pippel, Otto ◊ Friedrichstrasse in Berlin

Biographie


Otto Pippel gehört zu den bedeutendsten Impressionisten im süddeutschen Raum. Als Sohn deutscher Eltern, die nach Lódz eingewandert sind, tritt Pippel 1896 mit dem Vorhaben, Innenarchitekt und Dekorationsmaler zu werden, in die Kunstgewerbeschule Straßburg ein. Er muss das Studium allerdings kurz darauf unterbrechen, da er für vier Jahre in die russische Armee eingezogen wird. Danach nimmt er 1905 sein Studium in Karlsruhe bei Friedrich Fehr und Julius Hugo Bergmann wieder auf, wechselt aber 1907 an die Dresdner Akademie zu Gotthard Kuehl. Im folgenden Jahr unternimmt Pippel eine Reise auf die Krim und entschließt sich 1909 in Planegg bei München seinen festen Wohnsitz zu wählen.

Noch im selben Jahr bereist er Paris und wird durch die französischen Impressionisten bestärkt, die Licht- und Eindrucksmalerei weiterzuentwickeln. 1912 schließt Pippel sich der „Luitpoldgruppe“ an und stellt zum erstenmal eine kleine Winterlandschaft im Münchner Glaspalast aus. Seit 1915 ist er regelmäßig in der Galerie Brakl in München mit Ausstellungen vertreten. Bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges wird er eingezogen, kann sich jedoch, da er polnisch und russisch spricht, in einem Kriegsgefangenenlager bei Lechfeld als Dolmetscher betätigen. Nach dem Krieg kehrt Pippel in sein Haus in Planegg zurück, wo er bis zum Ende seines Lebens bleibt und ein umfangreiches Ouvre schafft. Als glänzender Techniker der Farbe malt Pippel wundervolle Landschaften, Stillleben und Stadtveduten, aber auch die Figurenmalerei beherrscht er in perfekt impressionistischer Manier. Vor allem seine Münchner Motive, wie der Hofgarten, der Englische Garten und der Hirschgarten, sind berühmt geworden.

Otto Pippels Werke befinden sich heute in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus („Das Undosabad in Starnberg“ und „Großstadtstraße“) sowie in der Städtischen Galerie Rosenheim („Am chinesischen Turm“, „Sommer“ und „Kammermusik“).



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