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|  | Johann Strauß (Sohn), Absage einer Abendprobe |  | Eh. Brief mit Unterschrift. Dat. "Dienstag", wohl Wien. 1 S.. 17,4 x 11,2 cm. Hinter Glas montiert. Auf der Rahmenrückseite Skizzen Maximilian Schells zu Tänzern, datiert 30. Juni 1986 und unterschrieben "M.". |  | |
| Losnummer: 1024
Der Komponist Johann Strauß (Sohn) wurde als "Walzerkönig" weltberühmt. ("An der schönen blauen Donau", "Kaiserwalzer"). Auch als Schöpfer komischer Opern, die berühmteste sollte "Die Fledermaus" werden, kam er zu großem Wohlstand. Von seiner Familie wurde er "Schani" genannt und mit diesem Spitznamen riefen ihn auch seine Freunde. Der lebenslustige Schani war dreimal verheiratet, die Ehen blieben kinderlos.
Von der Lebensfreude Strauß' zeugt auch der vorliegende Brief. Er entschuldigt sich beim "verehrtesten Direktor" für die anstehende Abendprobe. Er war nachts spät von einer "Gesellschaft" zurückgekommen und fühle sich "katzenjämmerlich". Auch seine Frau sei unwohl und so habe man sich "Hausarrest diktiren" müssen.
Es handelt sich bei diesem Brief um eines von vier Autographen, die Maximilian Schell unter dem Thema "Tanz - Musik - Dichtung - Malerei" seiner Nichte Marie Theres Relin zum 20. Geburtstag schenkte.
Zustand: Horizontale und vertikale Knickfalte. Etwas knitterig. Gebräunt.
 |  |  |  Veranstaltungshinweise: Am 12.11.2025 bis 24.11.2025 Yes, we Schell! - Eine Hommage an Maria Schell |  | | Schätzpreis: 400 - 500 EURO
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