Losnummer: 1096
Es handelt sich bei diesem prachtvoll erhaltenen Blatt, das vermutlich aus dem Besitz des Architekten Leo von Klenze stammt, um einen von wahrscheinlich sieben Entwürfen für einen Wandzyklus in der Münchner Residenz, der im Krieg zersört wurde.
Der hier dargestellte Tempel ist dem nach Plänen Klenzes erstellte Bau der Münchner Glyptothek sehr ähnlich.
Provenienz
Wohl Leo von Klenze, München. - Karl & Faber, München 17./18.5. 1956, Lot 140. - Galerie Arnoldi-Livie, München. - Dort 2006 erworben.
Literaturhinweise
E. Förster: Leitfaden zur Betrachtung der Wand- und Deckenbilder des neuen Königsbaues in München, 1834, S. 64. - A. von Schaden: Artistisches München im Jahr 1835, S. 131. - R. und H. Marggraff: München mit seinen Kunstschätzen und Merkwürdigkeiten, 1846, S. 320. - F. Kugler: Kleine Schriften und Studien zur Kunstgeschichte III, Stuttgart 1845, S. 546. - H. Reichelbach: König Ludwig I. von Bayern und seine Kunstschöpfungen zu allerhöchstdessen hundertjähriger Geburtsfeier, München 1888, S. 188. - H. Decker: Carl Rottmann, Berlin 1957, S. 107, Nr. 961. - E. Bierhaus-Rödiger: Carl Rottmann. Monographie und kritischer Werkkatalog, 1978, S. 280, Nr. 304, m. Abb. - Ausstellungskatalog Galerie Arnoldi-Livie, München 2006, Nr. 24.
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