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Liebe Kunstfreundinnen und Kunstfreunde,
Farben können Leidenschaft oder Gefahr, Wut oder Sanftheit, Ruhe oder Aktivität symbolisieren, sie können warm oder kühl wirken, freundlich und unaufdringlich oder energetisch und anregend. Die Vielfalt ihrer Ausdrucksmöglichkeiten ist nahezu unendlich, aber immer berühren sie uns und sprechen ganz unmittelbar unsere Emotionen an.
Künstler sind die Meister der Farben und manche von ihnen haben sie ins Zentrum ihres Werks gestellt. Zu ihnen gehört Rupprecht Geiger (1908–2009), dessen malerisches Œuvre sich in einem Spannungsfeld zwischen lebendigem Farbkosmos und strengem formalem Minimalismus bewegt und zum Besten gehört, was die Nachkriegskunst hervorgebracht hat.
Siegward Sprotte (1913–2004) ist ein Meister des Aquarells, und seine Landschaften bewegen sich auf einem schmalen Grat zwischen Naturalismus und Abstraktion. Sie rufen Erinnerungen wach an die Natur, während Farben und Formen gleichzeitig ein radikales Eigenleben entwickeln.
Die Vorliebe von Thomas Lenk (1933–2014) – Bildhauer und Vertreter der Konkreten Kunst – gilt leuchtenden Neonfarben, die nicht nur bei seinen Skulpturen Verwendung finden, sondern auch in seinen qualitätvollen Arbeiten auf Papier.
Lassen Sie sich überraschen!
Ihre Christa Neher |