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Franz von Stuck, Sommernacht, 1910

Franz von Stuck, Sommernacht, 1910

Rechts unten signiert und datiert "Franz von Stuck 1910". Pastellkreide über Heliogravure auf Papier auf bräunlichem Malkarton. 59,8 x 50,3 cm. Min. Bereibungen. Originalrahmen aus der Zeit (75 x 72 cm).

Losnummer: 141


Das Gemälde "Sommernacht" ist nicht im Werkverzeichnis der Gemälde von Heinrich Voss aufgeführt. Es ist jedoch bei Birnie-Danzker (vgl. Lit.) aufgelistet als eines von 22 vom Kunstverlag Franz Hanfstaengel reproduzierten, jedoch nicht bei Voss aufgeführten Werken Franz von Stucks. Dort mit Abb. und Datierung 1911.

Literatur u. Abbildung: Birnie-Danzker, Jo-Anne / Pohlmann, Ulrich / Schmoll gen. Eisenwerth, J. A. (Hrsg.), Franz von Stuck und die Photographie. München 1996, S. 127, 131 (Nr. 209) mit s/w-Abbildung.

Franz von Stuck hatte nicht nur mit seinen Originalen außerordentlichen Erfolg. Die steigende Bedeutung und Wertschätzung seiner Motive seitens des Publikums verlangte jedoch schon sehr bald nach Reproduktionen. Da Stuck nicht nur ein guter Maler, sondern auch ein geschickter Geschäftsmann war, ging er zum Zwecke der Vermarktung schon 1888 eine geschäftliche Verbindung mit dem Verleger Franz Hanfstaengel ein, die sich später als äußerst lukrativ erweisen sollte. Hanfstaengel wählte für eine begrenzte Auswahl der beliebtesten Stuck´schen Sujets ein aufwendiges Edeldruckverfahren, die Heliogravure. Dieses Tiefdruckverfahren wirkt aufgrund seiner samtigen Erscheinungsweise ausgeprochen künstlerisch. Es ist bekannt, dass einzelne dieser reproduzierten Blätter anschließend auch von Franz von Stuck selbst überarbeitet wurden. Die äußerst qualitätvolle Ausführung der Pastellbearbeitung unseres Bildes läßt durchaus an eine eigenhändige Arbeit Franz von Stucks denken, wobei letztlich die Beweisführung offen bleiben muss. Bei dem Rahmen handelt es sich um ein Original aus der Entstehungszeit, das einen Entwurf von Franz von Stuck aufgreift. Er unterstreicht deshalb den Eindruck eines gelungenen, wohl komponierten Originals, das nur mit einer sehr starken Lupe sein darunter liegendes Geheimnis preisgibt.

Provenienz: Neumeister München, Auktion Moderne 45, 14. Mai 2009, Kat.-Nr. 766.

Vgl. die im Werkverzeichnis bei Heinrich Voss aufgeführten Gemälde: Kat.Nr. 341/221 Frühlingsreigen 1909 und Kat. Nr. 370/222 Reigen, um 1910.

Wir danken Frau Margot Th. Brandlhuber, die uns 2009 bei der wissenschaftlichen Bearbeitung unterstützt hat.


Veranstaltungshinweise:

Am 26.06.2024 Auktion 413: Juni-Auktion


Schätzpreis: 10.000 - 12.000  EURO

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