Knüpfung 14 Kieselsteine. 1981. Acryl, Kieselsteine, Schnur und Stoff. 160 x 120 cm. Signiert und datiert (in die feuchte Farbe geritzt). - Im Bereich der kräftigen Farbschichten teils mit Craquelée bzw. kleineren lagerungsbedingten Farbausbrüchen. Insgesamt wohl erhalten. |
Losnummer: 143
Provenienz: Privatbesitz Bayern. - Mit beiliegendem Echtheits-Zertifikat der Galerie Rottloff, Karlsruhe vom 14.09.2019. - Das vorliegende Werk gehört zu Herbert Zangs typischen Weißungen, in denen er Objekte, wie hier eine Decke, Steine und Schnüre, vollständig mit weißer Farbe bedeckt. - Zangs nimmt sein Studium 1945 an der Düsseldorfer Kunstakademie auf wo er Schüler bei Otto Pankok ist. Ab den 50er-Jahren entstehen die ersten Ver-Weißungen von Strukturen und Alltagsgegenständen. Bereits 1952 erhält Zangs den Kunstpreis der Stadt Krefeld. Es folgt 1958 der Preis des Franklin-Institutes of America und 1962 der Europapreis für Malerei der Biennale Ostende. Wols und Lothar Quinte, Freunde und Wegbegleiter Zangs, haben maßgeblichen Einfluss auf sein Werk. Das sehr diverse Oeuvre Zangs umfasst Werke wie die typischen Ver-Weißungen, Rechenzeichen-Collagen und Scheibenwischer-Bilder, die trotz ihrer Vielfältigkeit stets seine unverwechselbare Handschrift tragen.
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