 In Auseinandersetzung mit einer Zeichnung aus Täbriz (Persien, 14. Jh.), die eine chinesisch anmutende Flusslandschaft darstellt, entstand die neue Zeichnungsserie von Jörg Ahrnt. Beiden gemein ist eine fließende ornamentale Bildsprache, die zwischen einer Musterbildung und einer abbildhaften Darstellung zu pendeln scheint. Der Prozess des Zeichnens wird für den Betrachter deutlich erfahrbar. Hiermit knüpft Ahrnt auch an sein - viel beachtetes - Ausstellungsprojekt "In Persern Büchern steht's geschrieben" an. Das Ornament und dessen Gestaltungsprinzipien überträgt Ahrnt seit einiger Zeit auch auf seine Figuren aus massiver Bronze.
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