Unnummeriertes Exemplar aus einer Edition von insgesamt 12 unnummerierten Exemplaren (1 Exemplar aus unbekanntem Gussjahr, 11 weitere Exemplare aus den Gussjahren seit 1951)
Ein entscheidender Impuls für Barlachs Bronzeskulpturen war seine Reise nach Russland im Jahr 1906. Die schlichte Körperlichkeit bäuerlicher Figuren sowie die russische Volkskunst stärkten sein Interesse an den existenziellen Grundzuständen des Menschen, die er in seinen Werken interpretierte.
Provenienz: Friedrich Schult (Freund, Nachlassbetreuer und Verfasser des ersten Werkverzeichnisses Barlachs); wohl Ende der 1950er Jahre von Prof. Hans Harmsen, Hamburg, direkt von Schult erworben und in den Besitz des Sohnes Hans-Christoph Harmsen übergeben worden; 1984 erfolgte der Verkauf durch die Familie Harmsen an einen süddeutschen Privatsammler; seither durch Erbfolge in Familienbesitz.