Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Anzeige

Das flanierende Paar / Max Stern

Das flanierende Paar / Max Stern
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Winterlandschaft, Blick von Hoflößnitz / Theodor Rosenhauer

Winterlandschaft, Blick von Hoflößnitz / Theodor Rosenhauer
© Döbele Kunst Mannheim


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Marktberichte

Aktuellzum Archiv:Auktions-Nachbericht

Die Alten Meister präsentieren sich im Dorotheum recht heterogen: Neben Wertsteigerungen gab es Zuschläge deutlich unter den Schätzungen. Besonders begehrt war das unkonventionelle Werk einer Barockmalerin

Kopflos, aber nicht unattraktiv



Artemisia Gentileschi,  Maria Magdalena

Artemisia Gentileschi, Maria Magdalena

Es ist schon ein ungewöhnliches Kunstwerk, das ein derartiges großes Interesse hervorrief. Zwar gilt Artemisia Gentileschi heute als eine der wichtigsten Malerinnen des Barock, und ihr Name bürgt fast immer für rege Bietgefechte, doch ihre Leinwand mit der Darstellung der Maria Magdalena, die das Dorotheum in seiner Auktion mit Altmeistergemälden anbot, ist nur als Fragment erhalten: Mit ihrem Kopf, ihren Schultern, ihrer Brust und ihrer linken Hand ist das Zentrum des Bildes herausgeschnitten und durch ein unbemaltes Leinwandrechteck ersetzt. Wie es dazu kam, lässt sich heute nicht mit Sicherheit sagen. Die Experten nehmen an, dass der Verlust wohl von den chaotischen Zuständen nach dem Zweiten Weltkrieg herrührt. Das Gemälde lag danach zusammengerollt im Keller einer Berliner Privatsammlung, bevor seine malerische Qualität erkannt und wiederhergestellt wurde. 2011 war die kopflose Heilige dann erstmals wieder öffentlich im Palazzo Reale in Mailand zu sehen und wurde Gentileschi als gesicherte Arbeit zugewiesen. Der Kunsthistoriker Roberto Contini, langjähriger Kustos an der Berliner Gemäldegalerie, identifizierte das Gemälde als eigenhändige Wiederholung ihrer Maria Magdalena aus dem Palazzo Pitti in Florenz. Die markante Leerstelle schien den Sammlern nichts auszumachen; sie trug vielmehr zu einem international geführten Wettstreit bei, der mit 100.000 Euro startete und erst bei 650.000 Euro endete.


Damit war das verstümmelte Gemälde der Star der Versteigerung „Alte Meister“, die auf eine gute losbezogene Verkaufsrate von 71,6 Prozent und einen Bruttoumsatz von rund 6,6 Millionen Euro kam. Insgesamt zeigten sich die Käufer eher wählerisch: Wertminderungen und Totalverluste standen einträglichen Preissteigerungen gegenüber, so dass die Auktion ein recht uneinheitliches Bild abgab. Hohe Ausfälle hatten etwa Jacopo del Casentino mit seiner noch auf Goldgrund gemalten heiligen Margarete, Alessandro Turchi mit seiner barocken büßenden Maria Magdalena (Taxe je 80.000 bis 120.000 EUR), Giuseppe Maria Crespi mit seiner Darstellung „Die heilige Franziska von Rom legt das Jesuskind in die Arme ihres Beichtvaters“ (Taxe 100.000 bis 150.000 EUR) oder Gaetano Gandolfi mit der bereits klassizistischen Mythologie „Jupiter und Semele“ nach Ovids „Metamorphosen“ zu verzeichnen (Taxe 120.000 bis 180.000 EUR). Auf der Habenseite machten sich dagegen Louis de Caullerys figurenreiche und etwas konstruierte Prozession mit Papst Paul V. vor dem Petersdom in Rom für 45.000 Euro (Taxe 20.000 bis 30.000 EUR), eine auf die Personen konzentrierte „Befreiung des heiligen Petrus“ aus dem Kerker, für die um 1640 ein Künstler in der Nachfolge Michelangelo Merisis zuständig war, bei 80.000 Euro oder das Portrait eines Prälaten mit Schreibfeder und Brief, das der selben Tradition Caravaggios folgt, bei 70.000 Euro bemerkbar (Taxe je 30.000 bis 40.000 EUR).

Ein zweiter prominenter Name im Hintergrund sorgte für einen Zugewinn: Peter Paul Rubens. Aus seinem Umkreis stammte eine Heilige Familie mit Maria beim Stillen und der heiligen Anna, die von 30.000 Euro auf 55.000 Euro kletterte. Wie Rubens war auch die Brueghel-Familie in Antwerpen tätig und hatte etwa eine kleine, blau gestimmte Küstenszene mit einigen Leuten vor einem ruinösen Rundtempel von Jan Brueghel d.Ä. für 60.000 Euro in der Taxmitte zu bieten. Dieser Brueghel war es auch, der sich mit Hendrik van Balen d.Ä. zusammentat, um die mythologische Verwandlungsszene „Diana und Actaeon“ zu malen. Doch das kleine farbleuchtende Gemeinschaftswerk musste bis zum Nachverkauf warten, um bei 48.000 Euro übernommen zu werden (Taxe 60.000 bis 80.000 EUR). Sein Sohn Jan Breughel d.J. holte sich dann Unterstützung bei Adriaen van Stalbemt. Während Stalbemt die idyllische Flusslandschaft mit einem Dorf im Hintergrund und die musizierenden Figuren vorgab, malte Breughel darauf die reiche Flora und Fauna des paradiesischen Zustands. 45.000 Euro waren ihr Lohn (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR).

Lange Antwerpener Tradition

Ein Brueghel-Vorläufer in der reichen Handelsstadt Antwerpen war etwa Jacob Grimmer, der in eine frühlingshafte Landschaft die „Noli me tangere“-Begegnung zwischen dem auferstandenen Jesus und Maria Magdalena und in das Herbstpendant klein die „Flucht nach Ägypten“ integriert hatte. Angesichts der malerischen Qualität der beiden Tafeln schnellten die Gebote jeweils von 15.000 Euro auf 60.000 Euro respektive 84.000 Euro. Mit einer weiteren Dorflandschaft war Grimmer ebenfalls erfolgreich. Diesmal ist es Winter, was auch zum Thema passt. Denn in dem verschneiten und kalten Dorf wüten gerade die Schergen des König Herodes, die wohl Gillis Mostaert zu verantworten hat, und töten die Neugeborenen in Bethlehem. Hier kamen taxgerechte 40.000 Euro zusammen. Noch etwas älter als Grimmer war der um 1510 geborene Herri met de Bles, der sich wiederum in Antwerpen niederließ. Sein figurenreiches Tafelbild mit dem Kreuzweg Christi zum Kalvarienberg, für das die Gebote schon bei 140.000 Euro stoppten, wirkt daher auch noch etwas archaischer (Taxe 180.000 bis 220.000 EUR).

Ein Breughel-Zeitgenosse in Stadt an der Schelde war Sebastian Vrancx. Während seine allegorische Gegenüberstellung des ländlichen und des höfischen Lebens, eingebettet in eine detailreiche Park- und Weidelandschaft, nur 47.000 Euro im Nachverkauf erreichte (Taxe 60.000 bis 80.000 EUR), freute er sich über 40.000 Euro für seine Monatsdarstellung „Januar“ von 1605 mit Schlittschuhläufer auf einem zugefrorenem Kanal (Taxe 20.000 bis 30.000 EUR). Auch Josse de Momper d.J. gehörte um 1600 zu den wichtigsten flämischen Landschaftsmalern und schuf abermals eine dörfliche Winterszene um einen Teich, die Adam van Breen mit einer abwechslungsreichen Figurenstaffage an Aristokraten, Bürgern und Bauern beim Schlittschuhlaufen, Schlittenfahren und gesellschaftlichen Austausch bevölkerte und dem Gemälde somit eine lebendige erzählerische Note verlieh. Dafür nahmen sie taxgerechte 50.000 Euro ein. Der 1613 in Antwerpen geborene Izaak van Oosten gesellte sich mit der Paradieserzählung vom Sündenfall hinzu. Noch leben Adam und Eva nackt in Eintracht mit den Tieren in der weiten Natur; doch von der Schlange verführt, pflückt Eva bereits den Apfel vom Baum der Erkenntnis, den sie an Adam weiterreicht, wofür es nun 38.000 Euro an der oberen Schätzgrenze gab.

Eine etwas andere Richtung schlug der gleichfalls aus Antwerpen stammende Erasmus de Bie ein, der einmal nicht eine Naturschilderung als Folie für seine zahlreichen Figuren hernahm, sondern seine Heimatstadt. Dort sind seit dem 14. Jahrhundert die als „Ommegang“ bekannten historischen Festumzüge belegt, die zu unterschiedlichen Anlässen stattfanden. Unter die versammelte Bürgerschaft auf der Meir, dem Hauptplatz von Antwerpen, hat sich auch der mythische Riese „Druoon Antigoon“ gemischt und für letztlich 70.000 Euro gesorgt (Taxe 50.000 bis 70.000 EUR). Dass die Brueghel-Tradition der Kleinfigurenmalerei in stimmungsvollen Landschaften bei Antwerpener Malern bis ins 18. Jahrhundert anhielt, machten in der Auktion Joseph van Bredael und Theobald Michau deutlich. Bredaels Pendants mit Reisenden auf einer Straße und verblauter Stadt im Hintergrund sowie der farblich gleich angelegten Flusslandschaft mit kleinem Hafen erwirtschafteten 32.000 Euro (Taxe 25.000 bis 30.000 EUR). Michaus wiederum als Gegenstücke angelegte, belebte Dorfszenen an Flüssen mit Reisenden und geschäftigen Bauersleuten waren zu gleichen Preisvorstellungen auf zwei Losnummern verteilt und nahmen jeweils die obere Erwartung von 30.000 Euro ein.

Die Stilllebenmaler

In Antwerpen waren aber auch Stilllebenmaler tätig. Zu ihnen gehörte Jacob van Hulsdonck, der in den 1640er Jahren für seine Granatäpfel, Orangen und Zitronen samt Fliege in einer Porzellanschale, die von einer geschälten Zitrone, einem Schmetterling und einem Käfer auf einem hölzernen Tisch begleitet werden, ein leuchtendes Kolorit gewählt hatte und nun bei 55.000 Euro reüssierte (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR). Doch diese malerische Gattung wurde hauptsächlich in den nördlichen Niederlanden gepflegt. Ein früher Vertreter war Balthasar van der Ast, der seinen gut gefüllten Korb mit Trauben, Äpfeln, Kirschen, Pfirsichen und weiteren Früchten, um den sich seit 1624 auf einem steinernen Sims Rosen, eine Tulpe, eine Melone und Johannisbeeren mit einer Libelle und anderen Insekten gruppiert haben, bei 85.000 Euro los wurde (Taxe 80.000 bis 120.000 EUR). Zudem überzeugten Adriaen Jansz Kraen mit seiner festlich gedeckten Tafel samt stattlichem Römer als Fixpunkt, der von einer umgestürzten Tazza, einem Schinken, einer Porzellanschale, Brot, Trauben sowie einer geschälten Zitrone mit einem Messer auf einem Zinnteller begleitet wird, bei 24.000 Euro (Taxe 20.000 bis 30.000 EUR), Anthony Claesz mit seinem unspektakulären, aber fein gesteckten Blumenstrauß in einer Glasvase, der seinen Wert auf 16.000 Euro verdoppelte, und Melchior de Hondecoeter mit seinem Jagdstillleben samt Jäger in Rückenansicht, der sich eben zu seiner Beute umdreht, bei erwarteten 26.000 Euro. Jan Davidsz de Heems zurückhaltendes Arrangement aus einer Zitrone, Austern, Pfirsichen und einem Weinglas verabschiedete sich erst nach der Auktion bei 60.000 Euro (Taxe 60.000 bis 80.000 EUR).

Jan van Goyen überraschte mit einer frühen, noch recht farbfreudigen Küstenszene von 1621, der er mit einer Wahrsagerin und weiteren Figuren vor einem alten pittoresken Leuchtturm eine recht erzählerische Note verliehen hatte, und verdreifachte die untere Schätzgrenze auf 120.000 Euro. Salomon van Ruysdael, sein Kollege bei den tonalen Landschaften, konnte mit seiner monochromen, eher beiläufig gemalten Flusslandschaft mit einem befestigten Turm von 1662 bei 60.000 bis 80.000 Euro nichts ausrichten. Dagegen hatte im Anschluss Aert van der Neer richtig Glück. Eine charakteristische, ihm aber nur zugeschriebene mondbeschienene Landschaft mit einem Dorf am Flussufer hatte es den Bietern angetan, die sie von 15.000 Euro trotzdem auf 100.000 Euro hoben. Thomas Heeremans folgte mit einem Flusslauf bei 17.000 Euro, der mit Fährbooten, Figuren vor einem Gasthaus und dem Brauch des Gänsereitens ein quirliges Bild abgab (Taxe 12.000 bis 15.000 EUR).

Ein italienischer Schwerpunkt

Neben den Niederländern stellten die Italiener die zweite große Gruppe und eröffneten die Auktion. Hier taten sich zunächst die noch mittelalterlich geprägten religiösen Tafelmaler hervor, darunter der Florentiner Lorenzo di Bicci mit seinen beiden goldgrundierten Altarflügen und jeweils drei Heiligen, die 68.000 Euro einwarben (Taxe 60.000 bis 80.000 EUR). Dann ging es schnell in die Renaissance, etwa zum Maestro del Tondo di Cortona, der im späten 15. und frühen 16. Jahrhundert in der Toskana tätig war und als Schüler Peruginos angesehen wird. Seine felsige Küstenlandschaft im Rund, in der Maria als übergroße Zentralgestalt und der Johannesknabe den neugeborenen Jesus anbeten, während Josef nebenbei ausruht, Ochs und Eseln von der Seite andächtig zuschauen und ein Engel in der Ferne den Hirten die Geburt des Gottessohns verkündet, musste sich mit 75.000 Euro zufriedengeben (Taxe 80.000 bis 120.000 EUR). Lorenzo di Credis ebenso hoch bewertete „Maria lactans“, die stillende Gottesmutter, hielt sich an die untere Schätzgrenze, während Marco d’Oggionos Madonnendarstellung, in der Jesu gerade mit einer Pflanze spielt, während Maria ihm eben eine Blume reicht und im Landschaftsausschnitt des Hintergrunds eine Flucht nach Ägypten angedeutet ist, sackte von diesem Niveau auf 70.000 Euro ab.

Der Ferrareser Maler Lazzaro Grimaldi musste mit seiner Sacra Conversazione, in der sich die Heiligen Sebastian, Johannes der Täufer, Bernhardin von Siena und Franziskus um die thronende Madonna im Engelskopfkranz versammelt haben, ebenfalls einen Abschlag von 100.000 Euro auf 90.000 Euro hinnehmen, wohingegen eine Altartafel aus dem Umfeld eines berühmten Malers abermals das Publikum anspornte: Maria und der Johannesknabe, die in einer Felslandschaft vor einer Stadtkulisse das neugeborene Christuskind anbeten, deuten auf das Umfeld von Sandro Botticelli hin, was die Taxe von mindestens 20.000 Euro auf einen Zuschlag von 40.000 Euro springen ließ. Aus dem Frühbarock traten dann Antiveduto Grammatica mit seiner kraftvoll ausformulierten Mythologie „Herkules bändigt den kretischen Stier“ für 145.000 Euro und Giovanni Francesco Barbieri mit seiner auf die beiden Personen konzentrierten alttestamentlichen Episode „Amnon und Tamar“ für 150.000 Euro hinzu (Taxe je 150.000 bis 200.000 EUR). Im Fortgang der Versteigerung ließen dann noch Giovanni Benedetto Castiglione mit seiner bewegt und viel Tieren ausgestatteten „Predigt Johannes’ des Täufers“ für 42.000 Euro (Taxe 10.000 bis 15.000 EUR) und Giovanni Battista Salvi mit seiner betenden Maria in innerer Versunkenheit für 50.000 Euro aufhorchen (Taxe 30.000 bis 40.000 EUR).

Nebensächlichkeiten

Andere Nationen spielten zahlenmäßig nur eine untergeordnete Rolle, etwa Spanien, das den in den 1480er Jahren geborenen Renaissancekünstler Pedro Machuca nach Wien entsandte. Dessen büßender asketischer heiliger Hieronymus an einem Felsvorsprung durchquerte die Zielgerade an der unteren Erwartung von 80.000 Euro. Österreich beteiligte sich mit Johann Georg Platzers feinmalerischem und überbordend ausgestattetem „Tanz der Salome vor Herodes“ aus dem Jahr 1745 bei 28.000 Euro (Taxe 25.000 bis 35.000 EUR) und den beiden Staatsportraits von Kaiser Franz I. Stephan und Kaiserin Maria Theresia, die Martin van Meytens d.J. und seine Werkstatt Mitte des 18. Jahrhunderts in prächtige Roben gekleidet hatten, bei 50.000 Euro (Taxe 30.000 bis 40.000 EUR). Franz Sigrists Gemäldepaar mit den alttestamentlichen Erzählungen „Abraham bewirtet die drei Engel“ und „Lot und seine Töchter“, das erst im Herbst des vergangenen Jahres an die Nachfahren der Münchner Kunsthandlung Brüder Lion restituiert wurde, hatte bei 19.000 Euro ebenfalls leichtes Spiel (Taxe 4.000 bis 6.000 EUR).

Ans Ende der Auktion hatte das Dorotheum wieder die beliebten Veduten aus Venedig platziert, die fast alle auf Abnehmer stießen. Antonio Visentinis ruhige Ansicht der „Rialtobrücke mit dem Fondaco dei Tedeschi und dem Palazzo dei Camerlenghi“ kostete 50.000 Euro (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR), Apollonio Domenichinis abendlicher Blick vom Canale di Giudecca am Dorsoduro entlang auf San Giorgio Maggiore 22.000 Euro (Taxe 20.000 bis 30.000 EUR) und die kleinen atmosphärischen Pendants mit der Isola di San Giorgio Maggiore und der Punta della Dogana samt der majestätischen Kirche Santa Maria della Salute von Francesco Guardi 75.000 Euro (Taxe 60.000 bis 80.000 EUR). Einige Venedig-Ansichten des 19. Jahrhunderts hatte das Dorotheum abermals bei den Alten Meistern integriert. Dabei kamen Francesco Zanins Gegenstücke mit dem geschäftigen Treiben im Canal Grande bei San Simeone Piccolo und dem nicht minder belebten Bacino di San Marco vor dem Dogenpalast nicht über 150.000 Euro hinaus (Taxe 200.000 bis 300.000 EUR). Auf Giuseppe Bisons historisches Ereignis mit der Begegnung von König Vittorio Emanuele II. von Italien und Kaiser Franz Joseph I. von Österreich im Canal Grande am 5. April 1875 entfielen schließlich taxkonforme 85.000 Euro.

Die Ergebnisse verstehen sich als Zuschlag ohne das Aufgeld.

Kontakt:

Dorotheum

Dorotheergasse 17

AT-1010 Wien

Telefon:+43 (01) 515 60 0

Telefax:+43 (01) 515 60 443

E-Mail: client.services@dorotheum.at

Startseite: www.dorotheum.com



03.08.2026

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an


Weitere Inhalte:

Gesamt Treffer 31

Seiten: 1  •  2  •  3  •  4

Events (1)Adressen (1)Kunstsparten (1)Stilrichtungen (4)Berichte (1)Kunstwerke (23)

Veranstaltung vom:


28.04.2026, Alte Meister

Bei:


Dorotheum

Kunstsparte:


Malerei

Stilrichtung:


Gotik

Stilrichtung:


Barock

Stilrichtung:


Renaissance

Stilrichtung:


Alte Meister

Bericht:


Die Ästhetik der Leerstelle

Kunstwerk:

Antiveduto Grammatica, Herkules bändigt den kretischen Stier
Antiveduto Grammatica, Herkules bändigt den kretischen Stier







Antiveduto Grammatica,  Herkules bändigt den kretischen Stier

Antiveduto Grammatica, Herkules bändigt den kretischen Stier

Taxe: 150.000 - 200.000 EURO

Zuschlag: 145.000,- EURO

Losnummer: 66

Johann Georg Platzer,  Salomes Tanz vor Herodes, 1745

Johann Georg Platzer, Salomes Tanz vor Herodes, 1745

Taxe: 25.000 - 35.000 EURO

Zuschlag: 28.000,- EURO

Losnummer: 153

Pedro Machuca,  Der büßende heilige Hieronymus

Pedro Machuca, Der büßende heilige Hieronymus

Taxe: 80.000 - 120.000 EURO

Zuschlag: 80.000,- EURO

Losnummer: 22

Lorenzo di Bicci,  Die Heiligen Stephanus und Antonius der Große mit einer Heiligen – Die Heiligen Julianus, Bartholomäus und Katharina von Alexandrien

Lorenzo di Bicci, Die Heiligen Stephanus und Antonius der Große mit einer Heiligen – Die Heiligen Julianus, Bartholomäus und Katharina von Alexandrien

Taxe: 60.000 - 80.000 EURO

Zuschlag: 68.000,- EURO

Losnummer: 2

Lorenzo di Credi,  Maria lactans

Lorenzo di Credi, Maria lactans

Taxe: 80.000 - 120.000 EURO

Zuschlag: 80.000,- EURO

Losnummer: 15

Maestro del Tondo di Cortona,  Madonna mit Kind, heiligem Josef und Johannesknaben

Maestro del Tondo di Cortona, Madonna mit Kind, heiligem Josef und Johannesknaben

Taxe: 80.000 - 120.000 EURO

Zuschlag: 75.000,- EURO

Losnummer: 12

Franz Sigrist,  Abraham und die drei Engel – Lot und seine Töchter

Franz Sigrist, Abraham und die drei Engel – Lot und seine Töchter

Taxe: 4.000 - 6.000 EURO

Zuschlag: 19.000,- EURO

Losnummer: 177

Jacob van Hulsdonck,  Granatäpfel, Orangen und Zitronen in einer Porzellanschale, eine geschälte Zitrone, ein Schmetterling und ein Käfer auf einem zum Teil mit einem Tuch bedeckten Tisch

Jacob van Hulsdonck, Granatäpfel, Orangen und Zitronen in einer Porzellanschale, eine geschälte Zitrone, ein Schmetterling und ein Käfer auf einem zum Teil mit einem Tuch bedeckten Tisch

Taxe: 40.000 - 60.000 EURO

Zuschlag: 55.000,- EURO

Losnummer: 95

Francesco Zanin,  Venedig: Der Canal Grande mit San Simeone Piccolo – Der Bacino di San Marco, 1872

Francesco Zanin, Venedig: Der Canal Grande mit San Simeone Piccolo – Der Bacino di San Marco, 1872

Taxe: 200.000 - 300.000 EURO

Zuschlag: 150.000,- EURO

Losnummer: 176

Herri met de Bles,  Christus besteigt den Kalvarienberg

Herri met de Bles, Christus besteigt den Kalvarienberg

Taxe: 180.000 - 220.000 EURO

Zuschlag: 140.000,- EURO

Losnummer: 23

Balthasar van der Ast,  Ein Korb mit Trauben, Äpfeln, Kirschen, Pfirsichen und weiteren Früchten, davor Rosen, eine Tulpe, eine Melone und Ribisel auf einem Sims mit einer Libelle und anderen Insekten, 1624

Balthasar van der Ast, Ein Korb mit Trauben, Äpfeln, Kirschen, Pfirsichen und weiteren Früchten, davor Rosen, eine Tulpe, eine Melone und Ribisel auf einem Sims mit einer Libelle und anderen Insekten, 1624

Taxe: 80.000 - 120.000 EURO

Zuschlag: 85.000,- EURO

Losnummer: 55

Marco d’ Oggiono, Marco d’Oggiono, Madonna mit Kind

Marco d’ Oggiono, Marco d’Oggiono, Madonna mit Kind

Taxe: 80.000 - 120.000 EURO

Zuschlag: 70.000,- EURO

Losnummer: 19

Jacob Grimmer,  Landschaft mit dem Motiv „Noli me tangere“

Jacob Grimmer, Landschaft mit dem Motiv „Noli me tangere“

Taxe: 15.000 - 20.000 EURO

Zuschlag: 60.000,- EURO

Losnummer: 33




Copyright © '99-'2026
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce