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Kölner Kusama-Ausstellung lockt über 250.000 Gäste

Yayoi Kusama bei der Arbeit an „My Eternal Soul“, 2017

Das Museum Ludwig hat gestern den 250.000. Besucher in seiner Schau zum Schaffen Yayoi Kusamas begrüßt. Damit könnte die Ausstellung zur erfolgreichsten in der Geschichte des Kölner Hauses werden. Noch 50.000 Besuchende fehlen, um den bisherigen Rekord der Edward Hopper-Schau aus dem Jahr 2004 zu übertrumpfen. Die bunten schillernden Installationen, allen voran die sogenannten „Infinity Rooms“ der japanischen Künstlerin, sind vor allem in den sozialen Medien sehr beliebt und locken ein vielfältiges Publikum ins Museum. „Besonders klasse finden wir, dass so viele junge Menschen kommen, die teils noch nie ein Museum besucht haben“, so der Direktor Yilmaz Dziewior. Er hofft, dass bei der Jugend ein nachhaltiges Interesse geweckt wurde und der Besuch nicht einmalig bleibt.

Die Ausstellung, konzipiert von der Fondation Beyeler, dem Museum Ludwig und dem Stedelijk Museum in Amsterdam, präsentiert über 300 Werke, von ersten Kindheitszeichnungen der Künstlerin aus den 1930er Jahren bis hin zu Arbeiten der Gegenwart. Dazu zählen Gemälde, Skulpturen und raumgreifende Werke, wie eine neue, eigens für die Ausstellung konzipierte Rauminstallation. Wer die Ausstellung besuchen möchte, muss die Tickets online vorab buchen und dabei schnell sein: Für Juni sind nur noch wenige Termine verfügbar, und auch die meisten Juli-Wochenenden sind bereits ausverkauft. Im August reist die Ausstellung zu ihrer dritten Station und ist ab dem 11. September in Amsterdam zu sehen.

Die Ausstellung „Yayoi Kusama“ läuft noch bis zum 2. August. Das Museum Ludwig öffnet sie dienstags bis donnerstags von 10 bis 18 Uhr, freitags bis sonntags zusätzlich bis 20 Uhr. Tickets kosten regulär 19,80 Euro, ermäßigt 13,50 Euro und müssen im Vorhinein mit einem Timeslot gebucht werden. Der Ausstellungskatalog ist für 38 Euro an der Museumskasse erhältlich.

Museum Ludwig
Heinrich Böll Platz
D-50667 Köln
Telefon: +49 (0)221 – 221 26 165


29.05.2026

Quelle: Kunstmarkt.com/Barbara Bauer

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