Karlsruhe verlängert Partnerschaft mit Sammlung Garnatz  |  | Das Kunstmuseum Karlsruhe kann weiterhin auf die Sammlung Garnatz bauen | |
Mit der Sammlung Garnatz bleibt dem Kunstmuseum Karlsruhe eine der bedeutendsten Privatkollektionen deutscher Gegenwartskunst erhalten. Dies vereinbarten der Karlsruher Oberbürgermeister Frank Mentrup und Leihgeberin Julia Garnatz mit ihrer Unterschrift. Für Mentrup ist die Sammlung ein unverzichtbarer Bestandteil der kulturellen Identität Karlsruhes. „Dass wir die Zusammenarbeit nun um ein weiteres Jahrzehnt fortführen können, ist ein starkes Signal für Karlsruhe als Standort für zeitgenössische Kunst“, so der Oberbürgermeister.
Über 700 Werke umfasst die Sammlung Garnatz, die das Ehepaar Ute und Eberhard Garnatz seit den 1970er Jahren zusammentrugen. Dazu zählen Arbeiten von Markus Lüpertz, Per Kirkeby, Rosemarie Trockel, Meuser, Candida Höfer oder Georg Baselitz. Obwohl der Schwerpunkt auf Malerei liegt, gehören auch Plastiken, Papierarbeiten, Objekte und Fotografien zur Kollektion, darunter die Stiftung Fotografische Werke Sigmar Polke. Dem 2020 verstorbenen Kölner Ehepaar ging es beim Sammeln weniger darum, einzelne Schlüsselwerke zu erwerben, sondern Künstler*innen langfristig zu begleiten und ihre individuelle Werkentwicklung innerhalb der Sammlung sichtbar zu machen.
Seit 1996 ist die Sammlung Garnatz als Dauerleihgabe im Kunstmuseums Karlsruhe beheimatet und somit ein zentraler Bestandteil der ständigen Präsentation. In der Ausstellung „Update! Die Sammlung neu sichten“ sind die Werke fest integriert und werden nun auch in den kommenden zehn Jahren für die Öffentlichkeit zugänglich bleiben. |