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Goethe-Instituts erhält neue Generalsekretärin

Gitte Zschoch wechselt vom ifa als Generalsekretärin zum Goethe-Institut

Gitte Zschoch wird die neue Generalsekretärin des Goethe-Instituts. Damit ist das Präsidium der Institution der Empfehlung der Findungskommission gefolgt. Bundesaußenminister Johann Wadephul, zu dessen Ministerium das Goethe-Institut gehört, hat die Wahl offiziell bestätigt. Die Kulturmanagerin Zschosch übernimmt zum 18. Juli ihr neues Amt als Generalsekretärin und Vorstandsvorsitze und folgt damit auf den noch bis Sommer tätigen Orientalisten Johannes Ebert, der diese Funktion seit 2012 innehat und im Anschluss als Leiter an das Goethe-Institut nach Athen wechselt.

„Mit Gitte Zschoch konnten wir eine ausgewiesene Expertin der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik gewinnen, die unser Institut gut kennt“, betonte Gesche Joost, Präsidentin des Goethe-Instituts. „Ihre nationale und internationale Vernetzung in Kultur und Politik, ihre umfassende Erfahrung in der Leitung und Modernisierung einer Organisation und ihre tiefe Kenntnis des Goethe-Instituts zeichnen Gitte Zschoch besonders für diese Aufgabe aus.“ Zschosch äußerte sich erfreut über die „verantwortungsvolle Aufgabe, das Goethe-Institut zu leiten und es mit den Gremien und im Team in die Zukunft zu führen“. Sie fügte hinzu: „Das Goethe-Institut ist mit seinem Netzwerk in über 100 Ländern eine weltweit herausragende, wichtige Institution für Deutschland und seine Rolle in der Welt. Jetzt geht es darum, das Institut und sein Netzwerk weiterhin zu stärken und strategisch weiterzuentwickeln – gerade weil derzeit Gewissheiten schwanken und autoritäre Strömungen weltweit zunehmen. Es gilt, die geschaffenen Netzwerke zu nutzen, um auch in Krisenzeiten Dialogräume offen zu halten.“

Gitte Zschoch, 1984 im sächsischen Borna geboren, studierte an der Ludwig-Maximilians-Universität in München Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und Moderne Koreanische Literatur an der Seoul National University. Zunächst arbeitete sie als freie Kulturmanagerin und Autorin mit den Schwerpunkten Bildende Kunst und Literatur. Ab 2009 übernahm sie verschiedenen Positionen für das Goethe-Institut in Seoul, Tokio und Johannesburg sowie in der Münchner Zentrale als stellvertretende Leiterin des Kommunikationsbereichs. Von 2015 bis 2018 agierte sie als Gründungsdirektorin des Goethe-Instituts in der Demokratischen Republik Kongo und leitete danach drei Jahre lang in Brüssel das Netzwerk European Union National Institutes for Culture (EUNIC). Seit Oktober 2021 ist sie Generalsekretärin des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa). Als ein zentraler Akteur der deutschen Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik ist das ifa unter anderem für den Deutschen Pavillon auf der Kunstbiennale von Venedig mit ihren 600.000 Besucher*innen verantwortlich. Im letzten Jahr wurde Zschoch zudem Mitglied im Board des EUNIC-Netzwerks, dem sie derzeit als Präsidentin vorsteht.


28.04.2026

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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