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Marktberichte |
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Irene Lehr breitet in ihrer Berliner Auktion wieder die deutsche Kunst des 20. Jahrhunderts in ihrer Fülle aus und macht auf Entdeckungen in der europäischen Avantgarde aufmerksam  Mystische Weltdeutungen

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 |  | Albert Mueller, Winter, um 1919 | |
Nach dem Ersten Weltkrieg war die Zeit für Neuerungen reif – auch in der Kunst. So gründete sich im Sommer 1919 in Stuttgart die Künstlervereinigung „Üecht“. Die Ortsgruppe der Berliner Novembergruppe ging vor allem aus dem Schülerkreis um Adolf Hölzel hervor, zu dem Oskar Schlemmer, Heinrich Eberhard, Willi Baumeister oder Gottfried Graf gehörten, und forderte eine grundlegende Erneuerung, gar die Auflösung der Stuttgarter Kunstakademie. Der Name „Üecht“ war dabei Programm. Schlemmer hatte ihn mit dem Verweis auf das althochdeutsche „uohta“ für Morgendämmerung aufgebracht und damit eine Metapher vorgeschlagen, die für Hoffnung auf eine neue Kunst und Gesellschaft stand. Auch Albert Mueller gehörte in diesen Kreis. Der 1884 geborene Maler und Grafiker, der zunächst an der Kunstakademie in München studiert hatte und 1913 nach Stuttgart gewechselt war, war Meisterschüler von Hölzel und Mitbegründer der Üecht-Gruppe und somit einer der wichtigen Vertreter der deutschen Avantgarde im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Sein Stil entwickelte sich von einer expressiven Malweise nach dem Weltkrieg unter Einfluss von Picasso und Braque zu einer kubistischen Formensprache in leuchtenden Farben und war verstärkt inneren Empfindungen sowie geistigen und religiösen Werten verpflichtet. Mueller entwarf symbolhafte, transzendente Welten, so in seinem Gemälde „Winter“ aus dieser Schaffensphase. Die in eine kubistische Dreieckskomposition eingebundenen beiden Figuren deuten mit ihren vier Kerzen und dem von oben herabfallenden Licht mehr als eine jahreszeitliche Stimmung an und verweisen als modernes Sinnbild auf die christliche Weihnachtsbotschaft.
Albert Muellers Ölgemälde „Winter“ steht aber auch kennzeichnend für kommende Auktion von Irene Lehr. Wieder sperrt die Berliner Auktionatorin die Schatzkiste der Kunst des 20. Jahrhunderts weit auf, lässt die Vielstimmigkeit vor allem der Moderne anklingen und macht nicht zuletzt auf unbekannte Namen aufmerksam. So präsentiert der Auktionskatalog neben Muellers „Winter“, der mit einer nicht allzu hohen Schätzung von 8.000 Euro ins Rennen geht, zudem eine kubistisch zergliederte Aktszene von dessen Künstlerkollegen Gottfried Graf. Sein farbenfroher „Bademantel“ kommt zwar ohne die religiöse Überhöhung aus, steht aber in den klar getrennten Farbfeldern mit ihren scharfkantigen Überschneidungen Muellers „Winter“ nahe (Taxe 9.000 EUR).
Da ist das Spitzenlos der Versteigerung vom 25. April nicht fern: Stanislaw Kubickis „Reh mit Jungen II“. Der deutsch-polnische Schriftsteller, Philosoph und Maler schuf 1930 eine kubofuturistisch zerlegte Komposition aus kristallinen Farbflächen und kurzen Pinselstrichen, in der sich die beiden Tiere einander zuneigen und Schutz sowie Neubeginn der Schöpfung thematisieren. Ein pantheistisches Grundverständnis durchzieht das Gemälde, mit dem Kubicki ein weiteres Mal seinen naturphilosophischen kosmologischen Ansatz darlegte, den der Kunsthistoriker Eckart von Sydow damals als „tiefes lyrisch-mystisches Gefühl für Tier und Pflanze“ umschrieb. Seit vier Jahren vertrauen die Nachkommen des Avantgardekünstlers Irene Lehr immer wieder Hauptwerke Kubickis erfolgreich an. So konnte die Auktionatorin schon mehrmals den Rekordwert für Kubickis generieren, zuletzt im April 2024 für das vergleichbare Gemälde „Erschaffung der Pflanzen“ mit 190.000 Euro netto. Diesmal stehen 120.000 Euro auf dem Preisschild.
Leben und Vergänglichkeit
Tierdarstellungen aus der Moderne haben zudem Emy Roeder mit ihren beiden elegischen Kreidezeichnungen zweier Pferde und zweier ruhender Schafe von 1938 (Taxe 600 EUR), August Gaul mit seinen humorvollen, menschenähnlichen Bronzeplastiken „Eilender Bär auf vier Beinen“ von 1914, dem ein Jahr jüngeren „Elefanten“ (Taxe je 3.500 EUR) und seinen „Zwei Käuzchen“ von 1902 (Taxe 8.000 EUR) oder Renée Sintenis mit ihren Skulpturen „Mutwilliges Fohlen“ von 1925 (Taxe 7.000 EUR) und dem zehn Jahre später entstandenen aufgeweckten „Jungen Reiter“ von 1935 zu bieten (Taxe 8.000 EUR). Teuerstes Objekt der Berliner Bildhauerin ist indes ihr dynamischer „Boxer Paul Wallner“ von 1933 für 18.000 Euro. Desgleichen stellt sich auf Otto Langes Farbradierung von 1920/21 der Asiate Tschun als Katzenfreund vor. Die monotypieartig eingefärbte Grafik basiert auf einem bis heute verschollenen gleichnamigen Gemälde Langes und soll 3.500 Euro einspielen, ebenso viel wie Josef Hegenbarths Zirkusszene mit einem Kunstreiter von 1948. In der Gattung Stillleben treten dann noch einige Tiere auf, etwa bei Karl Hubbuchs im neusachlichen Stil gezeichnetem „Atelier mit totem Hasen“ (Taxe 3.000 EUR) oder als Spielzeugfiguren in Theodor Schindlers Blick in ein Kinderzimmer (Taxe 1.000 EUR), und als skurrile Verfremdungen in Albert Eberts hagiografischer Neuinterpretation „Die Versuchung des heiligen Antonius I“ von 1958 (Taxe 12.000 EUR).
Überhaupt ist diesmal die Gattung Stillleben prominent vertreten. Alexej von Jawlenskys stark vereinfachtes Arrangement aus Fruchtschale und Blumenvase in expressiven Rot-Rosa-, Blau und Grüntönen aus den frühen 1930er Jahren nimmt bei einer marktgerechten Schätzung von 70.000 Euro dabei die Spitzenposition ein und lässt noch auf eine moderarte Steigerung hoffen. Gleichfalls charakteristisch für das Œuvre von Christian Rohlfs ist seine vibrierende Temperamalerei „Lilien auf rotem Grund“ von 1918 (15.000 EUR), ebenso die nüchterne Abbildung von drei roten Tulpen in einer blauen Vase auf einem Holztisch für Anton Räderscheidt (Taxe 30.000 EUR). Aus der Neuen Sachlichkeit gibt es außerdem noch Herbert Böttgers altmeisterlich und sorgfältig entwickelte Gartenblumen in einem hellen Tonkrug vor schwarzem Hintergrund aus dem Jahr 1937 (Taxe 6.000 EUR), ein Stillleben mit Topfpflanze und Zitrusfrüchten, die der Holländer Marinus Schipper 1928 mit einem weißen Tuch und einer anthrazitfarbenen bauchigen Vase kombiniert hat (Taxe 3.000 EUR), und eine vom Erdboden aus betrachtete und daher mit großen Gewächsen im Vordergrund bestückte, dunkel drohende „Seelandschaft bei Gewitter von Eugen Knaus aus der Zeit um 1930 (Taxe 5.000 EUR), der bereits vor einem Jahr bei Lehr mit seinem „Fensterstillleben mit Kaktus und Zeitung“ bei 30.000 Euro für Furore sorgte.
Dem stehen etwa die sozialgesellschaftlichen Aspekte der Weimarer Republik von Repräsentanten einer veristischen Kunst gegenüber. Hier tun sich etwa Rolf Nesch mit seinem Aquarell zweier Personen „Auf dem Steg“ von 1922, die eben eine Leiche aus dem Fluss bergen, Jeanne Mammen mit ihrer Bordellszene „Im Resi“ um 1932 (Taxe je 4.000 EUR) oder Erich Wegner mit seiner aquarellierten, perspektivisch verzerrten Zeichnung „Kirchgänger“ vor der Gastwirtschaft zum Frieden von 1921 hervor (Taxe 3.500 EUR). Zu dieser Richtung zählt ferner Lode Sengers. Der 1896 geborene Niederländer schildert in seinem „Sitzenden Botenjungen“ keine individuelle Person, sondern eine paradigmatische Gestalt für soziale Unsicherheit. Körperhaltung, Blickführung und Proportionen verweisen auf einen Zustand innerer Erschöpfung, der weniger physisch als vielmehr durch die herrschenden Rahmenbedingungen bergründet scheint. Eine kleine Figur in der rechten oberen Ecke mit einem Messer und zwei weitere finstere Gestalten stehen in diesem Umfeld symbolhaft für potenzielle Gewalt (Taxe 8.000 EUR).
Die heitere Seite der Natur
Die Landschaft bringt hingegen eine unbeschwerte Stimmung in die Auktion, etwa mit Theo von Brockhusens menschenleerem Vorfrühlingstag „Vor dem Gutshof Seelow“ in Brandenburg um 1910, Oskar Molls verschneiter, aber dennoch recht bunter „Grunewaldlandschaft im Winter“ in formauflösender, bewegter Farbstruktur von 1915 (Taxe je 20.000 EUR) oder Walter Opheys sommerlichen „Garten in Arnsberg“ um 1909 (Taxe 7.000 EUR). Theo Garvé, ein Schüler von Max Beckmann in Frankfurt, gewährt uns einen Blick aus einem Dachfenster auf die frühlingshafte Stadt und hat den Bildraum mit perspektivischer Brechung wie sein Lehrer spannungsvoll verdichtet (Taxe 800 EUR). „Die Brücke in Rügenwaldermünde“ zeugt von Arthur Segals Auseinandersetzung mit einer konstruktiven Ordnung, einer prismatischen Struktur und einem expressiven Kolorit. Bei der kaum topografisch genauen Vedute aus dem pommerschen Küstenort von 1925 interessiert er sich für strukturelle rhythmische Zusammenhänge und eine Reduktion auf elementare Formen (Taxe 90.000 EUR). Gar in kosmische Gefilde entführt Kurt Schwitters mit einem Schuss Ironie auf seiner Zeichnungscollage „Iberschrift das Bolschewismuß“ von 1922 (Taxe 15.000 EUR).
Breiten Raum nehmen in der Auktion das Portrait und das Menschenbild ein. So lässt Peter August Böckstiegel in dem expressionistischen Konterfei „Mein Vater“ von 1926 nicht nur die Person ausdrucksstark, sondern auch eine von harter Arbeit, Entbehrung, aber auch stiller Würde geprägte bäuerliche Lebenswelt lebendig werden (Taxe 18.000 EUR). Paul Kother stellt in seinem Doppelportrait um 1906 den Malerkollegen und zukünftigen Schwager Otto Mueller und dessen Frau Maschka in introvertierter Zweisamkeit vor. Kennengelernt hatten sich die beiden 1896 an der Kunstakademie in Dresden, 1909 heiratete Kother dann Muellers Schwester Martha (Taxe 9.000 EUR). Mueller selbst nimmt mit zwei Lithografien teil, in denen er die Sehnsucht der Moderne nach eine Einheit von Mensch und Natur beschreibt: den „Zwei Figuren am Waldbach“ in Schwarzweiß von 1921/22 (Taxe 4.000 EUR) und den gleichaltrigen „Zwei Badenden im Bach“, ergänzt um einen gelbgrünen Farbton (Taxe 6.000 EUR). Béla Kádár schildert in seiner Gouache fast madonnengleich eine junge Frau mit gesenktem, nach innen gerichtetem Blick (Taxe 6.000 EUR). Dagegen tritt in Rudolf Jacobis expressivem Aquarell von 1922 ein gelber „Weiblicher Akt im Atelier“ deutlich forscher auf (Taxe 1.000 EUR), genauso wie Marg Molls Bronzeplastik des „Kleinen Torsos II“ von 1929 mit in den Nacken geworfenem Kopf (Taxe 8.000 EUR), während Georg Kolbe seine Skulptur „Hockende“ 1928 geschlossener angelegt und in eine spannungsvolle Ruhe eingebunden hat (Taxe 45.000 EUR).
Künstlerische Selbstbefragung
Eine Entdeckung verspricht dann wieder ein eindringliches Selbstportrait von Béla Kontuly. Der Ungarn tritt uns um 1928 mit konzentriertem, beinahe prüfendem Blick und mit Anzug samt Fliege frontal gegenüber, so als wolle er sich mit Anfang 20 schon ganz seiner bürgerlichen Existenz vergewissern (Taxe 10.000 EUR). Christian Arnold stellt sich um 1950 auf seinem Aquarell mit Falten auf der Stirn eher als fragender und suchender Künstler vor und hat auf der Rückseite des Blattes noch ein Stillleben mit Zeitschriften und Briefen zusammengestellt (Taxe 700 EUR). Daran schließt sich Horst Janssen mit der Blei- und Farbstiftzeichnung „Gisius Fuscher“, einer Darstellung seines müden Selbst von 1979 (Taxe 5.000 EUR), und mit dem flotten Portrait „Die Schauspielerin Unger“ von 1972 nach Johann Gottfried Schadows frühromantischem Bildnis aus dem Jahr 1807 an (Taxe 2.500 EUR). Auch Arnulf Rainer verwandelte sich bereits vorhandenes Bildmaterial an und übermalte mit „William Blake“ und „Karl Kraus“ in der Mitte der 1980er Jahre zwei Fotografien europäischer Geistesgrößen (Taxe je 14.000 EUR).
Einen höheren Abstraktionsgrad weist Werner Stötzers „Torso“ von 2000 auf, der fast wie von selbst aus dem ockerfarbenem Sandstein zu wachsen scheint (Taxe 12.000 EUR). Auf Einladung des Mailänder Kunsthändlers Emilio Bertonati bereiste Werner Tübke 1971 zum ersten Mal Italien und kam hier mit der großen Kunst der Renaissance und des Barock in Kontakt, was sein Schaffen nachhaltig veränderte. Diese Eindrücke kondensierte Tübke noch im selben Jahr in dem Gemälde „Piazza della Signoria“ und verschränkte die Renaissanceskulptur auf dem berühmten Florentiner Platz mit zeitgenössischen Menschenfiguren zu einer vielschichtigen Bühne, auf der Vergangenheit und Gegenwart in einen Dialog treten und Geschichte, Macht und Präsenz verhandelt werden (Taxe 40.000 EUR). Als weiterer DDR-Künstler gab Hans Ticha einen Zeitkommentar ab und malte 1972 in poppigen Farben und konstruktiven Formen seine unbeschwerte Ostsee-Idylle „Strandburg II“, die so gar nicht zu der eingeschränkten Realität seines damaligen Heimatstaates passen will (Taxe 18.000 EUR).
An den Verismus der Weimarer Republik knüpfte Clemens Gröszer bei seinen extravaganten Gestalten an und malte 1987 den jungen Mann „T., jetzt 31“ in einem detailreichen Naturalismus, der zugleich faszinierend und erschreckend ist (Taxe 10.000 EUR). Eine realistische Malweise, die beinahe fotografische Präzision mit einem gesellschaftskritischen Ansatz verbindet, zeigt sich zudem auch in Maina-Miriam Munskys Geburtsszene im Operationssaal unter dem Titel „Nabel“ von 1971 (Taxe 3.500 EUR), dem luftleeren, ausgequetschten „Fußball II“, einem ironischen „Denkmal für einen Besiegten“ von Peter Nagel aus dem Jahr 1972 (Taxe 10.000 EUR), Guillermo Muñoz Veras hyperrealistischem menschenleerem „Interieur in Rot“ von 1987 (Taxe 6.000 EUR) und im Skulpturalen mit der „Bar 2“, einem Objektkasten mit Flaschen und Gläsern, die der Grieche Pavlos 1975 aus gefalteten, bunt bemalten Papieren aufgebaut hat (Taxe 15.000 EUR).
Abstrakte Schwingungen
Der Katalog listet aber auch ungegenständliche Positionen, darunter eines der charakteristischen Kartonreliefs von Jiri Hilmar aus dem Jahr 1970, das diesmal sogar eine optische Täuschung hervorruft und eine Dynamik zur Mitte hin evoziert (Taxe 12.000 EUR). Bei Günter Haeses fragilem, 1987 entstandenem Gefüge „Sesam“ aus feinmaschigem Metallgewebe ist die Bewegung gleichfalls werkimmanent und soll den poetischen kokonartigen Mikrokosmos allein durch Luftzug zum Schwingen bringen (Taxe 15.000 EUR). Während Carlfriedrich Claus seine „Psychische Landschaft“ aus der Werkreihe der Sprachblätter 1980 mit einem skripturalen Gekritzel und einem Auge als Zeichen der Introspektion beidseitig auf Transparentpapier niedergelegt hat (Taxe 12.000 EUR), schwelgt Eberhard Göschel auf einer Leinwand des Jahres 1991 dagegen in der Farbe Blau und hat verschiedene Tonwerte in vertikalen Strukturen gebündelt (Taxe 15.000 EUR).
Ulrich Erben untersucht mit seinem titellosen, gestreiften Acrylgemälde von 2020 wiederum analytisch Grundbedingungen des Malerischen, wohingegen die belgische Documenta-Teilnehmerin Anne Bonnet in ihren locker gerasterten Farbfeldern von der Erinnerung an Landschaftliches ausgeht und auf ihrer Leinwand „Couché sur la mer“ in Blau- und Orangetönen Assoziationen an südliche Strände, die Hitze des Sommers oder das träge Auf und Ab der Wellen weckt (Taxe 3.000 EUR). Leon Tarasewicz bezieht wesentliche Impulse aus der Landschaft seines Heimatdorfes Walily im Nordosten Polens und übersetzt sie in eine abstrakte Sprache, etwa die unterbrochene spiralartige weiße Wegführung auf schwarzem Grund von 1990 (Taxe 3.000 EUR). Die erst im Januar mit 97 Jahren verstorbene, ungarisch-französische Künstlerin Anna Mark geht konstruktiver und sensibler vor, wenn sie 1988 in ihrem „Relief blanc“ weißes Marmorpulver flächig auf den Bildträger aufträgt und zarte, kaum wahrnehmbare geometrische Strukturen in den einfarbigen Grund einbringt (Taxe 600 EUR).
Die Auktion beginnt am 25. April um 12 Uhr. Eine Augenscheinnahme der Objekte ist bis zum 23. April täglich von 11 bis 19 Uhr möglich. |  | Kontakt: Dr. Irene Lehr Kunstauktionen Sybelstraße 68 DE-10629 Berlin |
 | Telefon:+49 (030) 881 89 79 | Telefax:+49 (030) 881 89 95 |  |  | Startseite: www.lehr-kunstauktionen.de |
22.04.2026 |
Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Johannes Sander |  |
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 Marinus Schipper,
Stillleben mit
Topfpflanze und
Zitrusfrüchten,
1928 |  | Taxe: 3.000,- EURO Zuschlag: 2.000,- EURO Losnummer: 274 |  |  |  |  |  | 
 Jiri Hilmar, Ohne
Titel (Optisches
Relief,
Flächenverlauf),
1970 |  | Taxe: 12.000,- EURO Zuschlag: 13.000,- EURO Losnummer: 129 |  |  |  |  |  | 
 Anna Mark, Relief
blanc, 1988 |  | Taxe: 600,- EURO Zuschlag: 4.600,- EURO Losnummer: 198 |  |  |  |  |  | 
 Werner Tübke, Piazza
della Signoria, 1971 |  | Taxe: 40.000,- EURO Zuschlag: 54.000,- EURO Losnummer: 313 |  |  |  |  |  | 
 Alexej von
Jawlensky,
Stillleben mit
Fruchtschale und
Blumenvase, um 1932 |  | Taxe: 70.000,- EURO Zuschlag: 85.000,- EURO Losnummer: 152 |  |  |  |  |  | 
 Guillermo Muñoz
Vera, Interieur in
Rot, 1987 |  | Taxe: 6.000,- EURO Zuschlag: 7.000,- EURO Losnummer: 233 |  |  |  |  |  | 
 Marg Moll, Kleiner
Torso II, 1928 |  | Taxe: 8.000,- EURO Zuschlag: 7.500,- EURO Losnummer: 224 |  |  |  |  |  | 
 Carlfriedrich
Claus, Psychische
Landschaft, 1980 |  | Taxe: 12.000,- EURO Zuschlag: 11.000,- EURO Losnummer: 42 |  |  |  |  |  | 
 Karl Hubbuch,
Atelierstillleben
mit Hase, 1920er
Jahre |  | Taxe: 3.000,- EURO Zuschlag: 4.600,- EURO Losnummer: 136 |  |  |  |  |  | 
 Theodor Schindler,
Stillleben mit
Spielzeug, 1910 |  | Taxe: 1.000,- EURO Zuschlag: 2.000,- EURO Losnummer: 273 |  |  |  |  |  | 
 Theo von Brockhusen,
Vor dem Gutshof
Seelow (Garten in
Seelow), um 1910 |  | Taxe: 20.000,- EURO Zuschlag: 26.000,- EURO Losnummer: 38 |  |  |  |  |  | 
 Günter Haese, Sesam,
1987 |  | Taxe: 15.000,- EURO Zuschlag: 22.000,- EURO Losnummer: 111 |  |  |
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