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Das Kunsthaus Zürich bilanziert ein erfolgreiches Jahr

Monster Chetwynds Rutschbahn „Zardoz“ ist einer der Publikumslieblinge im Kunsthaus Zürich

Das Kunsthaus Zürich blickt auf seine letztjährigen Erfolge zurück. Mit 539.953 verkauften Eintritten gehöre das Jahr 2025 laut Museumsleitung zu den besucherstärksten in der Geschichte der Institution und liegt rund 26.000 Eintritte über den Vorjahreszahlen. Die stetig wachsende Sammlung sowie attraktive wechselnde Ausstellungen hätten nicht nur maßgeblich zu dem Kulturangebot der Stadt Zürich beigetragen, sondern dem Kunsthaus auch zunehmend internationale Anerkennung erbracht. So sei das Kunsthaus als fester Bestandteil des Züricher Stadtbilds auch ein maßgeblicher Faktor für die steigenden Touristenzahlen.

Zu den meistbesuchten Angeboten im Jahr 2025 zählen die vergrößerte, museumsinterne Sammlung mit 363.588 Besuchen und die Ausstellung zu Marina Abramovic mit insgesamt 118.903 Besuchen, davon 59.490 im Jahr 2025. Auch öffentlich zugängliche Werke wie das Wandbild von Jeffrey Gibson im Foyer Haefner und die monumentale Skulptur „Zardoz“ von Monster Chetwynd, die den „Garten der Kunst“ mit einer Rutschbahn bereichert, hätten großes Interesse erzeugt. Durch solche frei zugänglichen Installationen und den insgesamt 516 Veranstaltungen der Abteilung Kulturvermittlung versuchen die Mitarbeiter des Museums, besonders jungen Menschen einen spielerischen Zugang zu zeitgenössischer Kunst zu eröffnen. Ein barrierefreies, inklusives Museumserlebnis und die Nähe zu den Besuchern stehen laut dem Kunsthaus Zürich an erster Stelle: So bot das Museum 2025 eigens ausgearbeitete Veranstaltungen für Menschen mit Demenz, mit anderen neurologischen Herausforderungen sowie für Patienten des Kinderspitals Zürich an.

Die gut genutzten Angebote spiegeln sich im Programm für 2026 wider. Aufgrund großer Beliebtheit soll der Workshop von Monster Chetwynd in Kooperation mit dem Kinderspital erneut stattfinden. Im Februar beginnt das Programm mit der Ausstellung „The Histories“ zum Schaffen von Kerry James Marshall. Dann folgen noch Präsentationen zu Félicien Rops, Marisol und Vilhelm Hammershøi sowie die Gegenüberstellung von Maria Lassnig und Edvard Munch. Außerdem steht das Œuvre der Identifikationsfigur Alberto Giacometti im Fokus, das das Kunsthaus Zürich sowohl lokal als auch auf der Kunstmesse TEFAF in Maastricht präsentieren wird. Ergänzt wird das Programm durch Ausstellungen, die sich auf zentrale Sammlungsbereiche des Museums fokussieren. So gibt das Kunsthaus Zürich ab Mitte März einen „Zwischenstand“ zur umstrittenen Sammlung Bührle.


21.01.2026

Quelle: Kunstmarkt.com/Lara Schauer

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