Kunsthalle Bremen im Besucherplus  |  | Die Kunsthalle Bremen blickt positiv auf das Jahr 2025 zurück | |
Die Kunsthalle Bremen hat schon Bilanz über das Jahr 2025 gezogen und sieht sich im Aufwind. Mit rund 170.000 Gästen seien schon jetzt die besten Besuchszahlen seit dem Jahr 2012 erreicht. „Wir freuen uns sehr über die positive Resonanz des Publikums dieses Jahr, mit der wir sogar die Zahlen des Jubiläumsjahres 2023 übertroffen haben“, resümiert Kunsthallendirektor Christoph Grunenberg. „Wir führen dies vor allem auf zwei Aspekte zurück: Der ‚Pixelwald‘ von Pipilotti Rist hat von Anfang an Begeisterung ausgelöst, die Menschen verzaubert und Schlangen am Eingang verursacht. Die aktuelle Giacometti-Ausstellung erregte national viel mediale Aufmerksamkeit, und die zahlreichen Besucher*innen sind bewegt von den Werken des berühmten Bildhauers. Wir freuen uns, dass die Besonderheit einer solchen umfassenden Werkschau mit hochkarätigen Leihgaben von einem breiten Publikum wahrgenommen und geschätzt wird.“
Neben der hohen Besuchszahl freut sich Grunenberg auch über die diesjährige Programmgestaltung, die auf ein diverses Publikum ausgerichtet war. „Dieses Jahr präsentierten wir gleich zwei Ausstellungen, die gemeinsam mit externen Expert*innen entwickelt wurden und ein neues Publikum wie spezifische Zielgruppen erreicht haben“, so Grunenberg: „Sowohl für ‚Kunst fühlen. Wir. Alle. Zusammen.‘ als auch für ‚Mis(s)treated. Mehr als Deine Muse‘ haben wir viel positive Resonanz erhalten. Uns ist es wichtig, als Museum viele verschiedene Menschen zu erreichen und ein Ort der Begegnung und des Austausches zu sein.“
Die Kunsthalle Bremen ist zudem Partner des Programms „Startchancen“, für das Bund und Länder über zehn Jahre insgesamt 20 Milliarden Euro in Schulen mit einem hohen Anteil sozioökonomisch benachteiligter Schüler*innen investieren. Seit Herbst 2024 arbeitet das Museum mit rund 300 Schüler*innen an 16 Schulen zusammen. Laut Grunenberg seien somit Kinder und Jugendliche häufig zum ersten Mal ins Museum gekommen und hätten erstmals Zugang zu kultureller Bildung und gesellschaftlicher Teilhabe wahrnehmen können. Die Ausstellung „Alberto Giacometti. Das Maß der Welt“, die hundert Skulpturen, Gemälde, Zeichnungen und Drucke des Schweizer Bildhauers umfasst, ist noch bis zum 15. Februar 2026 zu sehen. |