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Berliner Ansicht Unter den Linden mit Reiterstandbild Friedrichs des Großen, 1920 / Otto Pippel

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Deutsche Bank zeichnet Lucia Tallová aus

Lucia Tallová

Lucia Tallová ist „Artist of the Year“ 2026 der Deutschen Bank. Die 1985 in Bratislava geborene Künstlerin erhält nun eine Einzelausstellung in der Ausstellungshalle „Palais Populaire“ der Deutschen Bank in Berlin, die mit einer Publikation verbunden ist. Nominiert wurde Tallová von Sam Bardaouil und Till Fellrath, den Direktoren des Hamburger Bahnhofs in Berlin, die vor allem ihren interdisziplinären Ansatz herausstellten, der dem progressiven Ethos der Auszeichnung „Artist of the Year“ entspräche. „Ihre Arbeiten sind tiefgründige Reflexionen über Erinnerung, Identität und materielle Kultur. Sie setzen sich dabei eindrucksvoll mit sozio-historischen Narrativen auseinander und fordern die Betrachter auf, ihre eigene Geschichte zu hinterfragen“, so Bardaouil und Fellrath.

Lucia Tallová studierte zwischen 2005 und 2011 Malerei und Bildhauerei an der Kunstakademie in Bratislava und arbeitet heute an den Schnittstellen von Malerei, Collage, Assemblage, Skulptur und Installation. Ihre wichtigsten Medien sind Papier und Fotografie, die auch den Sammlungsschwerpunkt der Deutschen Bank bilden. Ihre abstrakten gestischen, meist grau-schwarz-weißen Malereien, die schon einmal skulptural in der Raum vordringen können, erinnern an ätherische Traumlandschaften, Wolken und Vulkanausbrüche. Für ihre Collagen und Assemblagen greift Tallová auf Bilder aus alten Büchern und Zeitschriften zurück, die sie oft um Fundstücke, Möbelfragmente und Naturmaterialien ergänzt. Schließlich kombiniert sie alles zu raumfüllenden Installationen und präsentiert ihre Werke in einer bühnenartigen Architektur aus reduzierten Holzkonstruktionen, in denen sich eine konstruktivistische Formensprache und Theatralität verbinden.

Ihre Installationen gleichen somit surrealen Tableaus, die Erinnerung sowie menschliche und geologische Geschichte thematisieren und neue Formen des Erzählens und Archivierens entwickeln. Das betonte auch Britta Färber, verantwortlich für Kunst und Kultur bei der Deutschen Bank: „Tallová schafft eigene Erfahrungs- und Erinnerungsräume, die sich mit Ökologie, verdrängten weiblichen Geschichten, Moderne, Verlust und Utopie befassen. Gerade, dass sie alltägliche, analoge Mittel nutzt, um die Fragilität von Erinnerung in einer digitalen Gegenwart zu thematisieren, macht ihre Arbeit so zeitgemäß.“


24.11.2025

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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