Rebekka Seubert wird Direktorin im Ludwig Forum Aachen  |  | Rebekka Seubert wird neue Leiterin des Ludwig Forums in Aachen | |
Das Ludwig Forum Aachen bekommt eine neue Leiterin: Rebekka Seubert wird zum 1. März 2026 ihren neuen Posten übernehmen und folgt damit auf Eva Birkenstock, die im August an die Kestner Gesellschaft nach Hannover gewechselt ist. Die 1985 geborene Kuratorin und Kulturwissenschaftlerin zeichne sich durch eine hohe fachliche und soziale Kompetenz aus, so der Aachener Kulturdezernent Heinrich Brötz. In einem anspruchsvollen Auswahlverfahren habe sich Seubert mit ihren frischen Ideen und ihrem vielfältigen Blick auf den Forumsgedanken des Ludwig Forums souverän durchgesetzt. Carla Cugini, geschäftsführende Vorständin der Peter und Irene Ludwig Stiftung, die der Findungskommission angehörte, ergänzte: „Mit Rebekka Seubert erhält das Ludwig Forum eine erfahrene Kuratorin und Führungspersönlichkeit sowie eine in Sachen Kooperationen, Fundraising und neuen Projekten erprobte Kulturwissenschaftlerin als Direktorin.“
Rebekka Seubert studierte Deutsch-Französische Studien mit Schwerpunkt auf Institutionen und Kultur an den Universitäten in Regensburg und in Clermont-Ferrand sowie Bildende Kunst an der Brüsseler École de recherche graphique und der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg (HfbK). Neben kuratorischen Assistenzen im Frankfurter Portikus und dem Bonner Kunstverein lehrte sie zwei Jahre an der HfbK Hamburg und initiierte eigene kuratorische Projekte, unter anderem eine Ausstellungsreihe mit Produktionen von Georges Adéagbo und Lucy Raven im Hamburger Warburg-Haus. Ab 2018 war sie Ko-Direktorin des Kunstvereins Harburger Bahnhof in Hamburg. Seit 2020 leitet sie den Dortmunder Kunstverein. Ihr dortiges Programm, das 2023 mit dem ADKV-Art Cologne Preis für Kunstvereine und 2025 mit dem „*Weststern“-Förderpreis für Kunstvereine in NRW ausgezeichnet wurde, umfasst etwa die ersten institutionellen Personalen von Hoda Tawakol, Nadja Abt und James Gregory Atkinson in Deutschland sowie Ausstellungen zu Nils Alix-Tabelin, Brice Dellsperger oder Latefa Wiersch und die Gruppenschauen „Schlaraffenland“ oder „Emerging Artists“ mit zeitgenössischer Kunst aus Dortmund. In Aachen will Seubert die Menschen in der Stadt und darüber hinaus durch Kunst in den Dialog bringen und inspirieren. |