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Berliner Ansicht Unter den Linden mit Reiterstandbild Friedrichs des Großen, 1920 / Otto Pippel

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Landschaft an der Nidda, 1898 / Hans Thoma

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Metropole und Natur um 1900 in Berlin

Willy Jaeckel, Im Kaffeehaus, 1912

In seiner aktuellen Ausstellung beschäftigt sich das Bröhan-Museum in Berlin mit den Veränderungen der noch jungen Reichshauptstadt um 1900, ihrer wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Dynamik sowie der Sehnsucht der Menschen nach Ruhe und unberührter Natur. Unter dem Titel „Havelluft und Großstadtlichter. Stadt und Land in der Malerei der Berliner Secession“ hat das mit Anna Grosskopf, Fabian Reifferscheidt und Theresa Augustin besetzte Kuratorenteam Gemälde vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis in die frühen 1930er Jahre aus dem eigenen Bestand zusammengestellt, die diesen Entwicklungen nachgehen. Mit Werken unter anderem von Hans Baluschek, Käthe Kollwitz, Otto Nagel, Franz Heckendorf und Willy Jaeckel sowie Karl Hagemeister, Walter Leistikow oder Julie Wolfthorn geben sie Einblicke in diese Zeit des Umbruchs und verdeutlichen die Rolle der Kunst als Spiegel gesellschaftlicher und kultureller Prozesse.

Die 1899 gegründete Berliner Secession vereinte Künstlerinnen und Künstler, die sich vom akademischen Kunstbetrieb abwandten und sowohl die Faszination wie auch die Widersprüche der Moderne thematisierten. Sie beschäftigten sich mit der stark wachsenden Großstadt, ihrer Industrialisierung und Urbanisierung, dem Zustrom von Arbeitskräften, der neue soziale Milieus hervorbrachte, der hektischen Atmosphäre, den Vergnügungen, aber auch dem Lärm und der Enge der Metropole und den damit verbundenen gesellschaftlichen Spannungen. All das weckte eine Sehnsucht nach dem Ländlichen. Das Berliner Umland mit seinen Seen und Kiefernwäldern, das von Theodor Fontane literarisch aufgewertet und zum „Land von stiller Weite“ verklärt wurde, bot eine idyllische Gegenwelt. Durch Vorortzüge der Preußischen Staatsbahn gut erschlossen, wurde die Mark Brandenburg zum Erholungsraum für geplagte Berlinerinnen und Berliner. Auch die Malerinnen und Maler beteiligten sich an dieser Begeisterung für die Natur und schufen stimmungsvolle Darstellungen der märkischen Landschaft, geprägt vom zeitgenössischen Impressionismus und Symbolismus.

Die Ausstellung „Havelluft und Großstadtlichter. Stadt und Land in der Malerei der Berliner Secession“ ist bis zum 22. Februar 2026 zu sehen. Das Bröhan-Museum hat dienstags bis sonntags und an allen Feiertagen von 11 bis 18 Uhr geöffnet; geschlossen bleibt an Heiligabend und Silvester. Der Eintritt beträgt 9 Euro, ermäßigt 6 Euro; für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist er kostenfrei.

Bröhan-Museum
Schlossstraße 1a
D-14059 Berlin
Telefon: +49 (0)30 – 326 906 00


05.11.2025

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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