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Heilbronner Skulpturenpreis für Andrea Pichl

Andrea Pichl wird mit dem Ernst Franz Vogelmann-Preis für Skulptur ausgezeichnet

Der Ernst Franz Vogelmann-Preis für Skulptur 2026 geht an Andrea Pichl. Damit erhält erstmals eine in der DDR geborene und in Ost-Berlin aufgewachsene Künstlerin die mit 30.000 Euro dotierte Auszeichnung. „Andrea Pichl macht in ihren Arbeiten den Bedeutungswandel des öffentlichen und privaten Lebens vor und nach der deutschen Wiedervereinigung erfahrbar. Den Begriff ‚Skulptur‘ bezieht sie dabei im erweiterten Sinn auf alle wirtschaftlichen, kulturellen und psychischen Aspekte des gesellschaftlichen Zusammenlebens“, so die Jury des Preises, der alle drei Jahre von der Ernst Franz Vogelmann-Stiftung und den Städtischen Museen Heilbronn gemeinsam vergeben wird.

Andrea Pichl, geboren 1964 in Haldensleben bei Magdeburg, hat von 1991 bis 1998 an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee und am Chelsea College of Art & Design in London studiert. In ihrem Schaffen setzt sie sich mit Architektur, Stadtplanung und sozialen Räumen auseinander. Dabei untersucht und kommentiert Pichl die fragwürdige Ästhetik und den ideologischen Hintergrund standardisierter Bauformen, insbesondere im Kontext der internationalen Nachkriegsmoderne und des sozialen Wohnungsbaus. Auf der Basis von eigenen Recherchen entwickelt sie Skulpturen, Zeichnungen und Fotografien und kombiniert sie zusammen mit Dekorfragmenten und Designgegenständen zu raumgreifenden Installationen. Damit legt Pichl Geschichten und Geschichte frei und hinterfragt Gesellschaftsentwürfe, etwa auch in ihrer aktuellen Ausstellung „Wertewirtschaft“ im Hamburger Bahnhof in Berlin, die noch bis zum 4. Mai zu sehen ist. Dafür hat sie massenhaft gefertigte Bauformen und Objekte aus ihrem ursprünglichen Kontext herausgelöst und neu zusammengestellt und thematisiert so den ökonomischen Transfer zwischen West- und Ostdeutschland sowie die gesellschaftliche Transformation nach der Wende im Jahr 1989.

Die Ernst Franz Vogelmann-Stiftung in Heilbronn verleiht seit 2008 gemeinsam mit den Städtischen Museen den renommierten Skulpturenpreis. Gewürdigt werden Künstlerpersönlichkeiten, die in der Entwicklung der zeitgenössischen Skulptur und Plastik wesentliche Impulse gesetzt haben. Der Lebens- oder Schaffensmittelpunkt der Ausgezeichneten soll in Deutschland oder den angrenzenden Ländern liegen. So ging die erste Preisvergabe an den Schweizer Roman Signer. Danach folgten Franz Erhard Walther, Thomas Schütte, Richard Deacon, Ayse Erkmen und zuletzt 2023 Gregor Schneider. Mit der Auszeichnung ist für Andrea Pichl zudem eine Ausstellung verbunden, die ab Ende April 2026 in der Kunsthalle Vogelmann Heilbronn stattfinden wird.


28.04.2025

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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