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Altenburg erhält umfangreiche Grafiksammlung

Wolfgang Rothe überlässt dem Lindenau-Museum in Altenburg seine grafische Sammlung

Wolfgang Rothe schenkt dem Lindenau-Museum in Altenburg seine umfangreiche grafische Sammlung. Neben großen Teilen seiner umfassenden kunstwissenschaftlichen Bibliothek gehen fast 3.000 Blatt Druckgrafik und 350 Zeichnungen, darunter viele Widmungsexemplare, als Vorlass des 95jährigen Frankfurter Literaturwissenschaftlers, Autors und Galeristen an das ostthüringische Museum. Die Kunstwerke stammen vor allem aus der Zeit von 1945 bis 2000 und von fast 400 Künstlerinnen und Künstlern überwiegend der „alten“ Bundesrepublik. Damit erhält das Lindenau-Museum, das große Bestände an DDR-Kunst bewahrt, erstmals auch ein bedeutendes Konvolut an „West-Kunst“. Für Museumsdirektor Roland Krischke ist die „Sammlung Rothe“ eine „außergewöhnlich schöne und reiche Ergänzung unserer Grafischen Sammlung, die dadurch Grenzen einreißt und den wichtigen gesamtdeutschen Blick auf die Kunst der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ermöglicht“.

Der 1929 in Berlin geborene Wolfgang Rothe, dessen Vorfahren aus dem Altenburger Land stammen, hat ab den 1950er Jahren als Dolmetscher und Zeitungsreporter gearbeitet. Nach einem Studium der Germanistik, Philosophie und Soziologie in Marburg, Freiburg und Heidelberg wurde er 1954 in Heidelberg promoviert und gründete dort den Wolfgang Rothe Verlag, der bis 1966 existierte. 1958 entstand die bedeutende „Edition Rothe“ mit Originalgrafik, deren Erfolg letztlich 1961 zur Gründung der Galerie Rothe in Heidelberg führte, die seine 2019 verstorbene Frau Maria Rothe zu einem Fixpunkt im künstlerischen Leben der Bundesrepublik Deutschland entwickelte. Ein Gesamtverzeichnis sämtlicher Editionen der Galerie zählte schon 1991 mehr als 700 Blätter. Die Galerie zog 1988 nach Frankfurt am Main und blieb dort bis 2002 bestehen.

Mit zahlreichen jungen und aufstrebenden Künstlerinnen und Künstlern pflegten Maria und Wolfgang Rothe persönliche und freundschaftliche Kontakte. Viele Werke kaufte das Ehepaar für seine private Sammlung an. So kamen die Druckgrafiken, Zeichnungen, Aquarelle und Gouachen, darunter oftmals signierte Blätter von Karl Fred Dahmen, Karl Otto Götz, HAP Grieshaber, Alfred Hrdlicka, Horst Janssen, Horst Egon Kalinowski, A.R. Penck, Emil Schumacher, Günther Uecker oder Paul Wunderlich, zusammen. Zum umfänglichen Bücherbestand zählen nicht nur die kunstwissenschaftliche Handbibliothek der Galerie Rothe, sondern auch viele Sondereditionen der Galerie sowie Vorzugsausgaben mit Künstlergrafiken und handschriftlichen Widmungen. Der Bestand soll in den nächsten Jahren kontinuierlich erfasst werden. Eine Ausstellung der Sammlung Rothe und ein Katalog sind für die Zeit nach der Neueröffnung des Lindenau-Museums geplant.


15.11.2024

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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