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Schutzorte von Azra Akšamija im Kunsthaus Graz

in der Ausstellung „Azra Akšamija – Sanctuary“

Heute eröffnet das Kunsthaus Graz die Ausstellung „Sanctuary“ von Azra Akšamija. In raumgreifenden Installationen setzt sich die 1976 in Sarajevo geborene Künstlerin und Architekturhistorikerin mit dem Begriff „Schutz“ auseinander und thematisiert die Wechselwirkung zwischen dem Menschen und seiner kulturellen Prägung sowie dem Drang nach Ökonomisierung und Umweltschutz. Die Kuratorinnen Katrin Bucher Trantow und Alexandra Trost zeigen in der multimedialen Ausstellung vor allem textilen Arbeiten, die islamische Identität im Westen und kulturelle Bildung durch Kunst und Architektur verhandeln.

Akšamija hinterfragt die Konsumökonomie und beleuchtet globale Interessenskonflikte in der Textilproduktion und -entsorgung. Dabei sieht sie Mode als Zeichen von Identität, Zugehörigkeit und Schutz an. Unter dem Titel „Sanctuary“ beschäftigt sich die Künstlerin auch mit sakralen, Bildungs- und Museumsräumen, versteht Nachhaltigkeit als ethische, soziale und ökologische Dimension und hinterfragt Autor*innenschaft, Identitätspolitik, Authentizität und Aura. Interdisziplinär untersucht die Ausstellung, wie Kunst und Architektur zur Lösung kultureller und politischer Konflikte beitragen können und bietet einen Rahmen für die Erforschung von und Intervention in krisenhafte soziopolitische Realitäten.

In „Spectacles of the Sacred“ setzt Akšamija eine Vielzahl von 3D-Brillen in Form eines Rosettenfensters zusammen. Sie vermischen verschiedene kulturelle Kontexte und fungieren als Wegbereiter im Kuppelraum. Textilien bilden das Herzstück der zeltartigen Installation „T-Serai“. Bunte Teppiche bilden den Boden und rot gemusterte Bahnen die Wände der Konstruktion. Nach oben schließt eine weiße, spitzenähnliche Decke den Raum ab und generiert ein Lichtspiel, das die dominierenden Farben des Zeltes unterbricht. Die Künstlerin hat hiermit eine Behausung kreiert, die sich vom Rest der Welt abschottet und durch die Stoffe und warmen Farben heimelig wirkt.

Azra Akšamija floh mit ihrer Familie vor dem Jugoslawien-Krieg und wuchs unter anderem in Graz auf. Aktuell ist sie Professorin und Direktorin des „Art, Culture, and Technology Program“ am Massachusetts Institute of Technology. Ihr Werk, das etwa schon bei der Biennale in Venedig und im Sharjah Museum zu sehen war, beschäftigt sich mit kultureller und religiöser Identität in Konfliktsituationen.

Die Ausstellung „Azra Akšamija – Sanctuary“ läuft bis zum 6. Oktober. Das Kunsthaus Graz hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 12 Euro, ermäßigt 5,50 Euro; für Kinder und Jugendliche unter 19 Jahren ist er frei.

Universalmuseum Joanneum – Kunsthaus Graz
Lendkai 1
A-8020 Graz
Telefon: +43 (0)316 – 8017 9200


05.07.2024

Quelle: Kunstmarkt.com/Lisa Steeb

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Veranstaltung vom:


05.07.2024, Azra Akšamija - Sanctuary

Bei:


Universalmuseum Joanneum

Kunstsparte:


Installationskunst

Stilrichtung:


Zeitgenössische Kunst

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in der Ausstellung „Azra Akšamija – Sanctuary“
in der Ausstellung „Azra Akšamija – Sanctuary“

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Azra Akšamija im Kunsthaus Graz
Azra Akšamija im Kunsthaus Graz

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Die Künstlerin Azra Akšamija mit den beiden Kuratorinnen Alexandra Trost und Katrin
 Bucher Trantow
Die Künstlerin Azra Akšamija mit den beiden Kuratorinnen Alexandra Trost und Katrin Bucher Trantow

Variabilder:

Azra Akšamija, Flocking, 2024
Azra Akšamija, Flocking, 2024

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in der Ausstellung „Azra Akšamija – Sanctuary“
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