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Marcel van Eeden in Leverkusen

Marcel van Eeden, Ohne Titel, 2015

Das Museum Morsbroich in Leverkusen präsentiert in der Schau „Art Today – Zeichnungen und Animationen“ das Schaffen Marcel van Eedens. Der Künstler, der 2006 durch die Berliner Berlinale einem größeren Publikum bekannt wurde, ist in Leverkusen mit einer Auswahl an Zeichnungen der letzten 25 Jahre aus der Kölner Sammlung Gerhard Theewen vertreten. Zudem sind weitere Leihgaben und eine selten gezeigte Serie von Animationen zu sehen. In ihnen erweckt Marcel van Eeden Oswald Sollmanns Show mit akrobatisch durch die Luft wirbelnden und gespenstisch rauchenden Kottelets zum Leben.

Die Zeichnungen Marcel van Eedens, der aktuell Rektor der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe ist, besitzen filmische Qualitäten und scheinen ein Fenster zu einer „lebendig geschilderten Vergangenheit“ zu öffnen, so Kurator Fritz Emslander. Das bunte Blatt „Art Today“ von 2021 scheint wie ein Ausschnitt aus einem alten Kinderfilm mit einem pinkfarbenen Einhorn zu sein, das über ein buntes Meer mit hohem Wellengang schwebt. Als Grundlage für seine Arbeiten nutzt Eeden Fotografien aus Zeitschriften, Tageszeitungen, Büchern und Katalogen, die allesamt vor seiner Geburt im Jahr 1965 gedruckt wurden, und erkundet eine Zeit, die ohne ihn stattgefunden hat, in die er sich aber hineinversetzt und hineinzeichnet. So erklärt der Künstler näher: „Wenn du ein Foto nachzeichnest, bist du gewissermaßen in diesem Foto, dann spazierst du in ihm herum. Durch dein Bemühen, es so genau wie möglich zu studieren, kommst du auch dem Moment sehr nahe, in dem dieses Foto aufgenommen wurde. Man hört die abgebildeten Menschen fast miteinander reden.“

In einigen Zeichnungen präsentiert Marcel van Eeden die Vergangenheit seiner Wahlheimat Zürich, die er ähnlich einem Stadtspaziergang erkundet – von der modernen Tramwartehalle Bellevue am Polybähnli vorbei, über den Zürichsee zu Picabia und Miró in der Kronenhalle. Im Stile der pulp fiction entwickelt er dabei eine spannende Geschichte um kulturelles Raubgut und Eduard von der Heydts Weltkunst-Sammlung, die den Grundstock des Züricher Museums Rietberg bilden sollte. Teilweise verwebt Eeden einzelne Erzählstränge und Figuren seiner Zeichnungsserien miteinander. Sie erinnern an die Ästhetik früher Graphic Novels oder an den Film Noir. So könnte etwa das Bild mit der Aufschrift „The Collection Zürich 1958“ von 2015 auch ein Filmplakat zu einem Krimi sein. Surreales findet sich in der Welt von Oswald Sollmann, dem mysteriösen Archäologen, Attentäter, Spion und berühmten Schriftsteller, der ein alter ego des Künstlers ist. Das reicht von den humorvoll tanzenden Fleischkoteletts mit behosten Beinen im Stil des Vaudeville in „The Sollmann Trocadero 1916“ bis zu einem abstrakten Kunstwerk aus bunten Strichen in „Oswald Sollmanns Traum“.

Die Ausstellung „Marcel van Eeden. Art Today – Zeichnungen und Animationen“ läuft bis zum 6. Oktober. Das Museum Morsbroich hat täglich außer montags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 4 Euro.

Museum Morsbroich
Gustav-Heinemann-Straße 80
D-51377 Leverkusen
Telefon: +49 (0)214 – 406-45 00


03.07.2024

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Veranstaltung vom:


30.06.2024, Marcel von Eeden. Art Today – Zeichnungen und Animationen

Bei:


Schloss Morsbroich, Städtisches Museum Leverkusen

Kunstsparte:


Zeichnung

Stilrichtung:


Zeitgenössische Kunst

Bericht:


Prozess mit offenem Ausgang

Variabilder:

Marcel van Eeden, Ohne Titel, 2015
Marcel van Eeden, Ohne Titel, 2015

Variabilder:

Marcel van Eeden, Ohne Titel, 2015
Marcel van Eeden, Ohne Titel, 2015

Variabilder:

Marcel van Eeden, Art Today, 2021
Marcel van Eeden, Art Today, 2021

Variabilder:

Marcel van Eeden, Oswald Sollmann. Der Traum. 1957, 2014
Marcel van Eeden, Oswald Sollmann. Der Traum. 1957, 2014








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