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Auböck-Ausstellung im Wiener MAK

in der Ausstellung „Iconic Auböck. Eine Werkstätte formt den österreichischen Designbegriff“

Das Museum für Angewandte Kunst (MAK) in Wien präsentiert mit der Ausstellung „Iconic Auböck“ ab heute Objekte aus der über 125 Jahre alten Designwerkstatt Carl Auböck. Kuratorin Bärbel Vischer gibt mit rund 400 Produkten, darunter Tischen, Buchstützen, Schuhlöffeln, Stühlen, Vasen, Schüsseln, Körben oder Aschenbechern, einen Einblick in den Betrieb, den der gelernte Goldschmied Karl Heinrich Auböck I im ausgehenden 19. Jahrhundert in Wien gründete und der von seinen gleichnamigen Nachfahren bis heute weitergeführt wird. Der Schwerpunkt der Schau liegt auf Arbeiten von der Zwischenkriegszeit bis in die 1980er Jahre, in denen Carl Auböck II und Carl Auböck III die Manufaktur führten.

Bärbel Vischer betont die Materialität der Auböck-Produkte; es handelt sich hierbei um Erzeugnisse aus Messing, Holz, Horn, Metall, Leder oder Naturfasern. Der Mix aus Naturmaterialien verleiht den Objekten oft eine einzigartige Haptik, die Teil der stilistischen Sprache von Carl Auböck II ist. Seine Alltagsobjekte machen den Wohnraum zu einem Experimentierfeld der humorvollen Gesten und der schönen Dinge. Vischer betont besonders den surrealistischen Ansatz Auböcks, der sowohl in seinen Alltagsobjekten als auch in seinen Skulpturen erkennbar sei. Zu den bekanntesten Objekten von Auböck II gehört ein Briefbeschwerer-Set aus einer Hand, einem Fuß und einem Ei aus Messing sowie einem in Leder gefassten Stein. Auböcks Freund, der Bauhaus-Direktor Walter Gropius, besaß eines dieser Sets.

Zu sehen sind bei „Iconic Auböck“ auch Textilentwürfe und Stoffbespannungen der Bildhauerin und Textilkünstlerin Mara Uckunowa, die Carl Auböck II am Bauhaus kennenlernte und heiratete. Es handelt sich um die erste Präsentation ihres Werkes. Carl Auböck III führte die Herstellung von kleineren Serien in den Betrieb ein, griff Ideen des Industrial Design auf und machte die Werkstätte dadurch und aufgrund der internationalen Kooperationen weltweit bekannt. Entwürfe des 1954 geborenen, aktuellen Leiters Carl Auböck IV für Marken wie Hermès und Tiffany sind ebenfalls Teil der Ausstellung.

Karl Heinrich Auböck I. öffnete einen Bronzewarenbetrieb in der Bernardgasse im 7. Wiener Bezirk, der noch heute Sitz der Firma ist. Sein Sohn Carl Auböck II war Maler und Designer, der am Bauhaus studierte und hier Kontakte und Freundschaften knüpften. Er lenkte die Werkstätte in Richtung des „Modernist Design“. Carl Auböck III begann nach dem Zweiten Weltkrieg seine Ausbildung im väterlichen Betrieb als Gürtler und Ziseleur. Später studierte er Architektur und baute in den 1970er bis 1980er Jahren mehrere Einfamilienhäuser in Wien, ohne dabei den florierenden Betrieb zu vernachlässigen. Geführt wird die Werkstätte inzwischen von Carl Auböck IV und seiner Schwester Maria; auch seine Tochter Zola Auböck legt in fünfter Generation nun schon Hand an.

Die Ausstellung „Iconic Auböck. Eine Werkstätte formt den österreichischen Designbegriff“ läuft vom 15. Mai bis zum 13. Oktober. Das MAK hat dienstags von 10 bis 21 Uhr und mittwochs bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt vor Ort 16,50 Euro und online 15,50 Euro, ermäßigt 13,50 Euro vor Ort und 12,50 Euro online. Für Kinder und Jugendliche unter 19 Jahren ist er kostenlos. Der Ausstellungskatalog wurde von Lilli Hollein und Bärbel Vischer herausgegeben und ist für 39 Euro zu haben.

MAK – Museum für angewandte Kunst
Stubenring 5
A-1010
Telefon: +43 (0)1 – 711 360


15.05.2024

Quelle: Kunstmarkt.com/Lisa Steeb

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15.05.2024, Iconic Auböck. Eine Werkstätte formt den österreichischen Designbegriff

Bei:


Österreichisches Museum für angewandte Kunst

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