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Goslar präsentiert Ibrahim Mahama

Ibrahim Mahama, Untitled, 2015

Das Mönchehaus Museum in Goslar widmet dem afrikanischen Konzept- und Performancekünstler Ibrahim Mahama eine Einzelausstellung. Die Schau fokussiert inhaltlich auf die Mechanismen der Ausbeutung im globalen Handelskreislauf. „Mich interessiert, wie sich Krise und Versagen im Material absorbieren, der Bezug zu den globalen Transaktionen und wie kapitalistische Strukturen funktionieren“, erklärte der Künstler 2017 im Interview mit dem Tagesspiegel. Mit Blick auf aktuelle postkoloniale Diskurse will die Ausstellung in Goslar Fragen nach den Folgen gescheiterter Entwicklungsprogramme in seinem Heimatland Ghana aufwerfen. Kritisch setzt sich Mahama überdies auch mit der Geschichte seines Landes nach dessen gefeierter Unabhängigkeit im Jahr 1957 auseinander. In Goslar sind neben drei großen Rauminstallationen auch Collagen, Fotoarbeiten sowie ein Video zu sehen, das ein Projekt des Künstlers in einem verlassenen Kakao-Silo in Ghana dokumentiert. Mahama hat das Silo zu einer kulturellen Einrichtung umfunktioniert, die sich vor allem der Jugendarbeit verschrieben hat.

Einem größeren internationalen Publikum wurde Ibrahim Mahama durch die Verhüllung monumentaler Gebäude mit Jutesäcken bekannt. Gebrauchte und zerschlissene Säcke sind für Mahama ein Symbol des globalen Kapitalismus und der Unterdrückung. In Ghana werden sie zum Verpacken und Verschiffen von Kakao und Kaffee, Reis und Bohnen verwendet. Mahama erwirbt die Materialien für seine Installationen stets im Tauschhandel. Seine Entscheidung für einen Werkstoff steht beständig im Zusammenhang mit der Geschichte von Produktion, Handel und Transport. Die Strukturen globaler Ungleichheit sind in Mahamas Arbeiten ebenso präsent wie die Kreisläufe von Recycling und Reparatur. 2015 verhängte Ibrahim Mahama auf der Biennale von Venedig die Außenwände des Arsenale mit einem Teppich aus zusammengenähten Säcken. Zwei Jahre darauf nahm er an der Documenta 14 in Athen und Kassel teil und verhüllte in der hessischen Metropole die Torwache beinahe vollständig mit Jutesäcken. Jüngst widmete er sich dem Londoner Kulturzentrum Barbican, das er mit rosafarbenen Stoffbahnen und ghanaischen Traditionsgewändern verkleidete.

Die Schau „Ibrahim Mahama. Rubber Soul“ ist bis zum 7. Juli zu sehen. Das Mönchehaus Museum Goslar hat dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 5 Euro, ermäßigt 1,50 Euro.

Mönchehaus Museum Goslar – Verein zur Förderung moderner Kunst e.V.
Mönchestraße 1
D-38640 Goslar
Telefon: +49 (0)5321 – 49 48


08.05.2024

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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Veranstaltung vom:


05.05.2024, Ibrahim Mahama - Rubber Soul

Bei:


Mönchehaus Museum Goslar

Kunstsparte:


Installationskunst

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Film und Video

Kunstsparte:


Fotografie

Stilrichtung:


Zeitgenössische Kunst

Variabilder:

Ibrahim Mahama, Samsia, 2014
Ibrahim Mahama, Samsia, 2014

Variabilder:

Ibrahim Mahama, Sadia, 2014
Ibrahim Mahama, Sadia, 2014

Variabilder:

Ibrahim
 Mahama
Ibrahim Mahama








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