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Documenta bekommt Verhaltenskodex light

Documenta: Für die Künstlerische Leitung wird es keinen „Code of Conducts“ geben

Auch künftig kann die Künstlerische Leitung der Documenta ohne einen verbindlichen Verhaltenskodex arbeiten. Wie die Weltkunstschau in Kassel mitteilte, werde es einen solchen Regelkatalog nur für die Geschäftsführung der Documenta und Museum Fridericianum gGmbH geben. Die Künstlerische Leitung soll in ihrer Kunstfreiheit nicht durch etwaige Regelungen eingeengt werden. Damit liegt nun von Seiten des Aufsichtsrats ein Beschluss über die Empfehlungen der Münchner Managementberatung Metrum vor, die infolge der anhaltenden Antisemitismusdebatte rund um die Kunstschau im Jahr 2022 als externe Berater herangezogen worden waren. Eine weitere zentrale Empfehlung der Metrum-Berater wird nicht umgesetzt: Der Aufsichtsrat soll nicht verkleinert werden. Weder Stadt noch Land wollen auf Plätze verzichten und auch künftig „angemessen vertreten“ sein. Allerdings sollen zwei Vertreter*innen des Bundes als vollwertige Mitglieder mit Stimmrecht aufgenommen werden, was wohl eine Aufstockung des Aufsichtsrats bedeutet.

Der „Code of Conducts“ für die Documenta und Museum Fridericianum gGmbH als Trägergesellschaft der Schau soll den Orientierungsrahmen für die Arbeit der Documenta insgesamt bilden. Anstelle auch die Künstlerische Leitung mit einem Verhaltenskodex auszustatten, ist im „regulären Veranstaltungslauf der Documenta frühzeitig nach der Berufung der Künstlerischen Leitung eine gemeinsam mit der gGmbH ausgerichtete öffentliche Veranstaltung vorgesehen, bei der die Künstlerische Leitung ihr künstlerisches Konzept vorstellt und hierbei auch darlegt, welches Verständnis sie von der Achtung der Menschenwürde hat und wie deren Wahrung auf der von ihr kuratierten Ausstellung sichergestellt werden soll“, erklärt der Aufsichtsrat.

Der Vorsitzende des Gremiums und Oberbürgermeister der Stadt Kassel, Sven Schoeller, sieht in den getroffenen Beschlüssen ein wirksames „Instrumentarium zum Schutz künstlerischer Freiheit und zum Schutz gegen menschenfeindliche Diskriminierung und Antisemitismus“. Der Hessische Staatsminister für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur und neu gewählte stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Timon Gremmels ergänzte: „Es ist eine der komplexesten Aufgaben der gegenwärtigen Kulturpolitik, eine praktikable Balance zwischen dem Schutz der Kunstfreiheit und der Wahrung der Menschenwürde zu finden. Auch in Zeiten zunehmender Konflikte, die sich in den Kunstbetrieben abspielen, müssen beide hohen Güter gleichermaßen Achtung erfahren.“


08.05.2024

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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