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MeToo-Attacke auf Kunstwerke in Metz

Im Centre Pompidou-Metz hat Deborah De Robertis eine MeToo-Aktion durchführen lassen

Gestern Nachmittag sind im Centre Pompidou in Metz mehrere Kunstwerke bei einer wohl feministischen Aktion beschädigt worden. Laut Mitteilung des Museums hätten sich mehrere Personen als Besucherinnen ausgegeben und seien in die Sonderausstellung „Lacan, L’exposition. Quand l’art rencontre la psychanalyse“ über den französischen Psychoanalytiker Jacques Lacan gegangen. Dort hätte ein Teil der Gruppe das Vermittlungs- und Sicherheitspersonal abgelenkt, die anderen Mitglieder konnten dann den Schriftzug „MeToo“ auf die Werke sprühen. Ein Ziel der Farbattacke war Gustave Courbets berühmtes Gemälde „L’Origine du Monde“, eine Leihgabe aus dem Pariser Musée d’Orsay, das die Vulva einer Frau aus großer Nähe zeigt, aber auch Arbeiten von Louise Bourgeois, Rosemarie Trockel, Valie Export und Deborah De Robertis. Annette Messagers textile Stickerei „Je pense, donc je suce“ wurde dabei sogar entwendet. Den Museumsangaben zufolge war Courbets „Ursprung der Welt“ hinter einer Glasscheibe geschützt.

Zu der Aktion bekannte sich inzwischen die luxemburgische Performance-Künstlerin Deborah De Robertis, die schon häufiger in Museen für Aufsehen sorgte. So agierte sie 2014 im Musée d’Orsay vor Courbets Gemälde „Ursprung der Welt“ und präsentierte den Besuchern sitzend in einem goldenen Paillettenkleid ihre geöffnete Vulva unter dem Titel „Spiegel des Ursprungs“. Ein Foto dieser Aktion war jetzt in der Ausstellung in Metz zu sehen. Französische Medien stellen sich derweil die Frage, ob Robertis’ Performance in Metz tatsächlich einem feministischen Impuls geschuldet ist. Denn die Künstlerin hatte ein intimes Verhältnis mit dem Ausstellungskurator Bernard Marcadé, womit die Sprühaktion auch als Abrechnung mit Marcadé gedeutet werden kann. Museumsdirektorin Chiara Parisi teilte jedenfalls mit: „Bei allem Respekt für die feministischen Bewegungen sind wir schockiert über den Vandalismus an Werken von Künstlern, insbesondere von feministischen Künstlerinnen. Wir verurteilen Vandalismus an Kunstwerken, die in Museen aufbewahrt und ausgestellt werden.“


07.05.2024

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Im Centre Pompidou-Metz hat Deborah De Robertis eine MeToo-Aktion durchführen lassen
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Gustave Courbets Gemälde „L’Origine du Monde“ von 1866 wurde bei der Aktion mit Farbe beschmiert
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Künstler:

Deborah De Robertis








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