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Großes Dyer-Portrait von Francis Bacon bei Sotheby’s

Sotheby’s versteigert Francis Bacons kapitales „Portrait of George Dyer Crouching“ von 1966

Freunde des Malers Francis Bacon haben am 13. Mai in der „Contemporary Evening Auction“ bei Sotheby’s in New York die Chance, ein Portrait von George Dyer zu ersteigern. Das Bild des gebürtigen Iren präsentiert seinen Geliebten in der für Bacon typischen Art als geschundenen Leib mit einem versetzt und in drei Segmente unterteilten Antlitz. Das ausdrucksstarke Werk des nackten Mannes von 1966, der auf einem Brett über dem Abgrund einer Arena hockt, ist das erste der zehn Bildnisse Dyers, die Bacon bis 1968 anfertigte. Zusammen mit dem jüngeren Zyklus „The Black Triptychs“ gehört diese Serie laut Sotheby’s zu den kraftvollsten Betrachtungen über Leben und Tod, die ein Künstler seiner Muse gewidmet hat. Seit mehr als 50 Jahren befindet sich das „Portrait of George Dyer Crouching“ in Familienbesitz, wird nun erstmals seit dem Ankauf aus der renommierten Marlborough Gallery im Jahr 1970 auf dem Kunstmarkt angeboten und ist eines der wenigen aus der Serie, das noch nicht in einem Museum hängt. Als kostspieligstes Werk der Versteigerung geht Bacons „Portrait of George Dyer Crouching“ mit einem Schätzwert von 30 bis 50 Millionen US-Dollar ins Rennen.

Bestückt ist der Katalog mit 34 weiteren Positionen zwischen sechsstelligen und achtstelligen Werten: Howardena Pindells 1971 gemalte Abstraktion aus feinen bunten Punkten vor dunklem Grund ist mit 600.000 bis 800.000 Dollar die günstigste. Dann folgt unter anderem eine gischtartige Perspektive auf das Meer in Yayoi Kusamas fast weißer Leinwand „The Pacific Ocean“ von 1958 (Taxe 1 bis 1,5 Millionen USD). Mit Werken von Wayne Thiebaud, Ed Ruscha, Gerhard Richter und Agnes Martin ist das Angebot gemäldelastig, wartet jedoch auch mit zwei Arbeiten auf Papier und einem textilen Werk auf. Letzteres ist Faith Ringgolds naive Figuration „Dinner at Gertrude Stein’s: The French Collection part II #10“ von 1991. Die erst Mitte April verstorbene Amerikanerin spannte ihre Reisegeschichte nach Paris über insgesamt zwölf Quilts aus; in diesem Exemplar thront Gertrude Stein unter ihrem von Picasso gemalten Portrait in der Mitte, umgeben von ihrer Lebensgefährtin Alice B. Toklas, Ringgolds erfundenem Charakter Willia Marie Simone, Ringgold selbst und anderen Personen wie Ernest Hemingway, James Baldwin und Richard Wright, die Zora Neale Hurston beim Vorlesen einer Passage ihres Stücks „Mule Bone“ von 1931 lauschen (Taxe 700.000 bis 1.000.000 USD).

Als Papierarbeiten liegen ein dunkler Body Print mit einem verinnerlichten Gesicht von David Hammons (Taxe 1 bis 1,5 Millionen USD) und das Buchstabenbild „TRBL“ von Christopher Wool vor (Taxe 1,5 bis 2,5 Millionen USD). In diesem Preisrahmen gehen zudem Alice Neel mit einem entspannten Portrait von „Gerard Malanga“ und Helen Frankenthaler mit ihrer naturnahen Abstraktion „Stretch“ von 1971 an den Start. Wertmäßig am anderen Ende der Skala stehen etwa Jean-Michel Basquiats und Andy Warhols 1984 gemeinsam erarbeitete titellose Leinwand mit Basquiat-typischen Köpfen und Schriftzügen sowie Warhols Pop Art-Elementen (Taxe 15 bis 20 Millionen USD) oder Frank Stellas Shaped Canvas „Ifafa I“ von 1964, ein minimalistischer Traum in Gold mit weißen Streifen, der die Leinwand in eine Zick-Zack-Form drängt (Taxe 14 bis 18 Millionen USD).

Drei ungegenständliche Malereien von Joan Mitchell rangieren zwischen 1 Million Dollar und 20 Millionen Dollar für „Noon“, die um 1969 entwickelte Illusion eines voll erblühten Gartenreichs. Zwischen Relief und Malerei bewegt sich das perforierte gelbe „Concetto spaziale. La fine di Dio“ von Lucio Fontana in Eiform aus dem Jahr 1964 (Taxe 20 bis 30 Millionen USD). Eine günstigere Option ist sein ein Jahr später datiertes weißes „Concetto spaziale. Attese“ mit zwölf Leinwandschlitzen in zwei Reihen für 4 bis 6 Millionen Dollar. Auf diesem Niveau haben sich auch Roy Lichtensteins stilisierte Rasterpunkte-Landschaft „Purple Range“ von 1966 (Taxe 3 bis 4 Millionen USD), Keith Harings Strichmännchenbild vor schwarzem Grund von 1986 (Taxe 4 bis 6 Millionen USD) und David Hockneys Strandszene „A Bigger Wave“ von 1989 angesiedelt (Taxe 7 bis 10 Millionen USD).


06.05.2024

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Veranstaltung vom:


13.05.2024, Contemporary Evening Auction

Bei:


Sotheby's

Kunstsparte:


Malerei

Stilrichtung:


Nachkriegskunst

Stilrichtung:


Zeitgenössische Kunst

Variabilder:

Sotheby’s versteigert Francis Bacons kapitales
 „Portrait of George Dyer Crouching“ von 1966
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