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Langen Foundation feiert die Eröffnung ihres Hauses vor 20 Jahren

Die Langen Foundation in Neuss feiert ihr 20jähriges Bestehen

Im September 2004 wurde das Ausstellungshaus der Langen Foundation in Neuss eröffnet. „20 Jahre Langen Foundation. Drei Generationen – Eine Leidenschaft“ lautet der Titel einer aus diesem Anlass arrangierten Familienschau. Ein Dutzend Mitglieder des weit verzweigten Sammlerclans haben dazu Kunstwerke zur Verfügung gestellt, die normalerweise deren private Wohnräume bereichern. Basis der Präsentation bildet die Kollektion des namhaften Unternehmer- und Sammlerpaares Viktor und Marianne Langen, deren Sammelleidenschaft sich bei den Kindern und Enkeln bis heute fortsetzt. In der Großelterngeneration war der Sammeltrieb eng mit intensiver Reisefreudigkeit verbunden. Auf Expeditionen in Japan, Burma, Thailand, Kambodscha, Laos, Afrika und Südamerika erwarben sie Artefakte außereuropäischer Kulturen mit der Intention, das Land besser zu begreifen. Subjektiv und persönlich zusammengetragen, standen weder Statussymbol noch monetäre Aspekte im Fokus. Herausragend ist die 350 Stücke umfassende Japan-Kollektion mit Arbeiten aus dem 12. bis 20. Jahrhundert mit besonders qualitätvollen japanischen Rollenbildern.

Nach dem Tod von Viktor Langen im Jahr 1990 entschloss sich seine Ehefrau, die Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. In Tadao Ando fand Marianne Langen einen kongenialen Architekten, der für einen Entwurf auf der ehemaligen NATO-Raketenstation bei Neuss noch eine Bauherrin suchte. Um das 10 Millionen Euro teure Projekt zu finanzieren, veräußerte Marianne Langen ein großes Werk von Jackson Pollock. 2002, im Jahr der Gründung der privaten Langen Foundation, fand die Grundsteinlegung zu dem minimalistischen, von einem Glasschirm ummantelten Betonriegel statt, der mit dem Japan-Saal speziell auf die Präsentation der Asiatika ausgerichtet ist. Zum Jubiläum haben die Kuratorinnen Sabine Langen-Crasemann, Sandra von Halem und Karla Zerressen eine Auswahl von Buddha-Köpfen aus Siam, Skulpturen aus Indien, Stellschirme aus Japan oder präkolumbianische Behältnisse ausgewählt.

Die zweite Säule der Sammeltätigkeit der Langens und ihrer Nachkommen stellt die Kunst des 20. Jahrhunderts dar. Die Auswahl beginnt mit Andy Warhols Porträt der Stifterin und Bernhard Heiligers Büste von Viktor Langen, an denen sich ein Frauenkopf Alexej von Jawlenskys anschließt. Vorbei an Werken russischer Konstruktivisten, Paul Klee, Jean Dubuffet oder Louise Bourgeois geht es in den zwei unterirdischen langen Betonriegeln zu den von den Kindern und Enkeln gesammelten Zeitgenossen über. Auf eine namentliche Zuordnung zu einer Sammlerpersönlichkeit wir hier verzichtet. Dennoch spiegeln die Werke den Kunstgeschmack und die Favoriten jedes Einzelnen wider. Folglich erleben die Besucher*innen eine bunte Mischung von Arbeiten renommierter Künstler*innen wie Fernando Botero, Marcel Odenbach, Norbert Tadeusz, Geta Bratescu bis hin zu Olafur Eliasson, Marcel Dzama, Claire Morgan oder Julius von Bismarck. Bei aller Diversität sind einige Gemeinsamkeiten durchgängig festzustellen: Sehr wenig Fotografie, etwas sperrige Kunst und teils etwas verschrobene skurrile Arbeiten mit hintergründigem Humor, bei denen man gezielt hinschauen muss. Größtes Kunstwerk ist aber das vom Pritzker-Preisträger Tadao Ando entworfene Museum der Stiftung.

Die Ausstellung „20 Jahre Langen Foundation. Drei Generationen – Eine Leidenschaft“ ist bis zum 11. August zu besichtigen. Geöffnet ist täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 7 Euro. Zur Ausstellung ist ein Begleitheft erschienen.

Langen Foundation
Raketenstation Hombroich 1
D-41472 Neuss
Telefon: +49 (0)2182 – 57 01 15


06.05.2024

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Peter Schwanke

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05.05.2024, 20 Jahre Langen Foundation. Drei Generationen – Eine Leidenschaft

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