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Düsseldorf widmet sich Alfonso Hüppi

Alfonso Hüppi, Kiste, 1965

„Schön wär’s – schon war’s. Alfonso Hüppi – Werk und Wirken“ lautet der Titel einer konzentrierten Schau zum Werkschaffen des ehemaligen Düsseldorfer Professors in der dortigen Akademie-Galerie. Über rund 50 Jahre hinweg erstreckt sich das Spektrum der in fünf Sälen von der Kuratorin Vanessa Sondermann zusammengestellten Werkauswahl. Schon im ersten Raum verrät eine bemalte Holzkiste das Changieren des Künstlers zwischen der konkreten Ästhetik eines Max Bill und dem surrealistischen Humor eines André Thomkins, zwei Künstlern, die Alfonso Hüppi kannte und die ihn inspirierten. Arbeiten in Holz bilden denn auch einen Schwerpunkt der Exponate. Wie sich eine Kiste öffnet oder zerlegt wird am Beispiel von minimalistisch orientierten Wandreliefs sogleich durchdekliniert.

Im zweiten Saal variiert Alfonso Hüppi vielfach Grundformen in grob gepinselten Farbgouachen, begleitet von Fundstücken seiner Reisen in den Orient, nach Afrika und Italien, die er mit vertieften Ideen und Einflüssen humorvoll und verspielt in seine Werke einbezieht. Den Abschluss bildet ein „Staccati“ aus dem Jahr 2014 im fünften Saal. Die Installation aus zugespitzten, bunt gefärbten, dünnen Holzlatten und einem abstrahierten Gesicht zeigt, dass ihm auch nach seiner Emeritierung der Schalk im Nacken sitzt. Kataloge und Plakate, die Hüppi während seiner Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Kunsthalle Baden-Baden von 1964 bis 1968 typografisch gestaltete, ergänzen die Werkauswahl.

Als Sohn Schweizer Eltern wurde Alfonso Hüppi 1935 in Freiburg im Breisgau geboren und wuchs im Heimatland der Eltern auf. Nach einer Ausbildung zum Silberschmied in Luzern studierte er Bildhauerei an der Kunst- und Werkschule in Pforzheim und anschließend Kalligrafie an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg, wo er zudem ab 1961 als Dozent wirkte. Von 1974 bis 1999 hatte er eine Professur für Malerei an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf inne. Zu seinen Absolventen gehören so bekannte Künstler wie Monika Baer, Pia Stadtbäumer, Thomas Virnich, Markus Oehlen, Thomas Rentmeister oder Corinne Wasmuht. Heute lebt der Künstler in Baden-Baden.

Die Ausstellung „Schön wär’s – schon war’s. Alfonso Hüppi – Werk und Wirken“ ist bis zum 7. Juli zu besichtigen. Die Akademie-Galerie hat freitags bis sonntags von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Während der Ausstellung wird ein Katalog erscheinen.

Akademie-Galerie
Burgplatz 1
D-40213 Düsseldorf
Telefon: +49 (0)211 – 13 96 223


03.05.2024

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Peter Schwanke

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Veranstaltung vom:


19.04.2024, Schön wär’s – schon war’s! Alfonso Hüppi – Werk und Wirken

Bei:


Kunstakademie Düsseldorf

Stilrichtung:


Zeitgenössische Kunst

Stilrichtung:


Nachkriegskunst

Variabilder:

Alfonso
 Hüppi, Kiste, 1965
Alfonso Hüppi, Kiste, 1965

Variabilder:

Alfonso Hüppi, Staccati, 2014
Alfonso Hüppi, Staccati, 2014

Künstler:

Alfonso Hüppi








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