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Max Liebermanns Italien in Berlin

Max Liebermann, Corso auf dem Monte Pincio in Rom, 1930/32

Ab morgen präsentiert die Liebermann-Villa in Berlin erstmals die „italienischen“ Werke von Max Liebermann. In deutsch-italienischer Zusammenarbeit untersucht die Kuratorin Alice Cazzola in der Ausstellung „Auf nach Italien! – Mit Liebermann in Venedig, Florenz und Rom“ nun einen weniger erforschten Themenkomplex. Dafür hat sie Zeichnungen und Gemälde des Impressionisten ausgewählt, die er in Italien produzierte, und verfolgt seine dortigen Ausstellungsbeteiligungen und deren Rezeption anhand von Fotografien, Briefen und weiteren Dokumenten. Möglich gemacht wird dies durch mehrere Leihgaben, die sowohl aus Privatbesitz als auch aus renommierten Museen, wie den Uffizien in Florenz, stammen.

Sein künstlerisches Ideal fand Max Liebermann in den Niederlanden. Während viele seiner Künstlerkollegen die obligatorische Bildungsreise nach Italien unternahmen, zog es ihn vielmehr nach Amsterdam, Zandvoort oder Haarlem. Seinem holländischen Malerfreund Jozef Israëls schrieb er über sein ambivalentes Verhältnis zu dem südeuropäischen Land: „Vielleicht ist Italien an und für sich pittoresker als Holland; aber wir sehen Italien nur noch in mehr oder weniger schlechten […] italienischen Veduten: Italien ist zu pittoresk.“ Erst ab 1878 besuchte Liebermann den Süden. Dort trat er mit italienischen Künstlern sowie Kunstkritikern in Kontakt und fand Inspiration für seine Werke. Bis 1913 überquerte Liebermann sechsmal die Alpen; mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs hörte seine Reisetätigkeit jedoch auf.

In der Ausstellung sind Motive aus Florenz, Venedig und Rom zu sehen, darunter das Ölgemälde „Corso auf dem Monte Pincio in Rom“ aus Privatbesitz. Mit markantem und bewegtem Pinselstrich erzeugte Liebermann um 1930 eine lebendige Atmosphäre, die das rege Treiben der Gesellschaft in Kutschen und auf der Straße beflügelt. Augenfällig ist der Farbgebrauch des Künstlers. Durch die Verwendung eines intensiven Orange in allen Bildschichten betonte er einzelne Motive bei einem Gesamteindruck von Wärme und Vitalität. Max Liebermann holte sich Italien in Form eines Wandbildes auch an den Wannsee. In der Loggia seiner Villa vollendete er um 1911 eine persönliche Interpretation der Gartenfresken der römischen Villa di Livia. Das Wandbild gibt einen Einblick in Liebermanns privaten Wohnraum und in seine Interpretation der antiken Kunst.

Die Ausstellung „Auf nach Italien! – Mit Liebermann in Venedig, Florenz und Rom“ läuft vom 4. Mai bis 2. September. Die Liebermann-Villa hat täglich außer dienstags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 6 Euro, für Kinder und Jugendliche unter 18 ist er frei. Der Ausstellungskatalog „Max Liebermann in Italien/ Max Liebermann in Italia“ kostet 25 Euro. Als ergänzende Ausstellung präsentiert das Museum Casa di Goethe in Rom ab dem 20. September „Max Liebermann – Ein Impressionist aus Berlin“.

Liebermann-Villa
Colomierstraße 3
D-14109 Berlin
Telefon: +49 (0)30 – 80 58 59 00


03.05.2024

Quelle: Kunstmarkt.com/Lisa Steeb

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Veranstaltung vom:


04.05.2024, Auf nach Italien! - Mit Liebermann in Venedig, Florenz und Rom

Bei:


Liebermann-Villa

Kunstsparte:


Malerei

Kunstsparte:


Zeichnung

Stilrichtung:


Impressionismus

Stilrichtung:


Moderne Kunst

Bericht:


Klein-Versailles am Wannsee

Bericht:


Natürlichkeit statt Anklage

Variabilder:

Max Liebermann, Corso auf dem Monte Pincio in Rom, 1930/32
Max Liebermann, Corso auf dem Monte Pincio in Rom, 1930/32








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