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Marlborough Gallery schließt

Auch die Marlborough Gallery in London beendet ihre Tätigkeit

Die legendäre Marlborough Gallery schließt nach bald 80 Jahren ihre Türen. Damit geht die Geschichte eines Kunsthandelsimperiums zu Ende, das vor allem die britische Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg geprägt hat. Alle Standorte in London, New York, Barcelona und Madrid werden im Juni ihre Ausstellungstätigkeit beenden, die Kommissionsware soll zurückgegeben und das millionenschwere Inventar in den nächsten Monaten veräußert werden. Darüber hat gestern zuerst die Zeitschrift „The Art Newspaper“ berichtet. Vorausgegangen seien Streitigkeiten in der Geschäftsführung und der Eigentümerfamilie. Zudem haben einige wichtige Künstler*innen in den letzten Jahren die Galerie verlassen, darunter Paula Rego, die 2020 zu Victoria Miro gewechselt ist.

Die Marlborough Gallery wurde 1946 von zwei jüdischen Emigranten aus Wien gegründet: Harry Robert Fischer (1903-1977) und Franz Kurt Levai, der seinen Namen zu Frank Lloyd (1911/12-1998) anglisierte. Zunächst war ihr Programm auf den Impressionismus und die nachfolgenden französischen Kunstströmungen ausgerichtet. Fischer und Lloyd präsentierten Werke von Mary Cassatt, Paul Signac, Claude Monet, Camille Pissarro oder Alfred Sisley. Später kümmerten sie sich auch um den deutschen Expressionismus und die Künstler des Bauhauses. In den 1970er und 1980er Jahren kamen dann Ausstellungen mit Frank Auerbach, Francis Bacon, Lynn Chadwick, Lucian Freud, Barbara Hepworth, R.B. Kitaj, Henry Moore, Ben Nicholson, Victor Pasmore, John Piper oder Graham Sutherland hinzu, was die Galerie zu einem Hort britischer Kunst werden ließ.

Mit Standorten in New York, Rom, Vaduz, Toronto, Montreal, Tokio oder Monte Carlo baute Marlborough schon ab den 1960er Jahren ein verzweigtes Galeriennetz auf und nahm die heutige Präsenz der weltweit agierenden Großgalerien vorweg. Es kam aber auch zu Skandalen. So verkaufte Marlborough über seine New Yorker Filiale Dutzende Gemälde des verstorbenen Mark Rothko, die sie zu Dumpingpreisen von dessen Nachlassverwalter erhalten hatte und sich den Gewinn mit ihm teilte. Vor einem New Yorker Gericht wurde Frank Lloyd 1975 der Manipulation von Beweismitteln überführt, woraufhin die Galerie eine Geldstrafe in Höhe von 9,2 Millionen US-Dollar zahlen musste.


05.04.2024

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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