Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 01.06.2024 123. Auktion: Moderne und Zeitgenössische Kunst I, „Kunst²“ – Kunst im Quadrat

© Galerie Bassenge Berlin

Anzeige

Stürmische Ostsee / Klaus Fußmann

Stürmische Ostsee / Klaus Fußmann
© Kunsthandel Hubertus Hoffschild


Anzeige

Tänzerin / Franz von  Stuck

Tänzerin / Franz von Stuck
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Weide 47 / Ewald Mataré

Weide 47 / Ewald Mataré
© Galerie Weick


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

1863 bis 1874: Köln untersucht künstlerische Entwicklungen in Paris

Edouard Manet, Blick auf die Weltausstellung von 1867, 1867

In Erinnerung an die erste Impressionisten-Ausstellung in Paris vor 150 Jahren hat das Kölner Wallraf-Richartz-Museum die Schau „1863 – Paris – 1874: Revolution in der Kunst“ organisiert. 1874 fand die erste von insgesamt acht Ausstellungen statt, die der Strömung die Bezeichnung „Impressionismus“ verlieh. Die Anfänge liegen aber bereits zehn Jahre vorher im offiziellen Pariser Salon und seiner Gegenausstellung von 1863. Eine distinguierte Jury der Pariser Akademie entschied, welche Werke im „Salon de Paris“ ausgestellt werden sollten und welche nicht. Auch wenn es schon zuvor vereinzelt Präsentationen parallel zum Salon gab, so war der „Salon des réfusés“ von 1863, der „Salon der Zurückgewiesenen“, die erste große Alternative zur offiziellen Schau. Damals verspottet und belächelt fanden sich dort Kunstwerke, die heute für die Entwicklung hin zur Moderne wesentlich sind, etwa Edouard Manets „Frühstück im Grünen“ oder James Abbott McNeill Whistlers „Symphonie in Weiß, Nr.1: Das weiße Mädchen“. Die Schau in Köln untersucht die Frage, wie es dazu kam, dass Künstler sich jenseits des offiziellen Salons selbst organisierten und weshalb ihre Kunst zunächst abgelehnt und später gefeiert wurde. Die Besucher*innen erhalten Einblick in eine Auswahl an Werken, die im offiziellen Salon seit 1863 ausgestellt wurden, aber auch in Arbeiten, die damals abgelehnt wurden. Der Salon von 1874 wird als ein Exkurs vorgestellt. Den Abschluss bilden einige Exponate der Impressionisten-Schauen in der Zeit nach 1874.

Etwa alle zwei Jahre fand der offizielle Salon der Pariser Académie des Beaux-Arts statt, so auch am 1. Mai 1863. Seit seiner Erstauflage im Jahr 1667 hatte er sich zum Mittelpunkt des französischen Kunstbetriebs entwickelt. 1863 fanden die Besucher*innen überwiegend traditionelle Werke in einem realitätsnahen Stil und viele Landschaften. Dennoch kann beim „Salon de Paris“ nicht von einer konsequenten Ausgrenzung avantgardistischer Künstler gesprochen werden. Tatsächlich war die Salonjury viel eher von staatlicher Intervention geprägt, als von Gebundenheit an Doktrinen der Akademie; ein avantgardistischer Stil musste keineswegs zwangsläufig erfolgsmindernd sein. Die Salons des Zweiten Kaiserreichs sind denn auch dadurch geprägt, dass sie sich den innovativen Künstlern des Realismus respektive Naturalismus öffneten. So konnte Gustave Courbet etwa im Salon ausstellen. Und auch viele der späteren Impressionisten waren mehr oder weniger regelmäßig im Salon vertreten.

Der „Salon des réfusés“ entstand 1863 aber nicht auf Initiative der Künstler, sondern durch Kaiser Napoleon III., der damit diejenigen besänftigen wollte, die mit der Auswahl der Salonjury unzufrieden waren. So konnten die Abgelehnten ab dem 15. Mai ihre Arbeiten in einem Annex des Palais de l’Industrie präsentieren, in dem auch der offizielle Salon stattfand. Diese Schau, die teils eine stark ablehnende Haltung beim Publikum und Kritikern hervorrief, öffnete den Pfad zur Avantgarde, weil sie die Unabhängigkeit von akademischen Regeln, stilistischen Reglements und gattungsspezifischer Einordnung einriss.

Die Ausstellung „1863 – Paris – 1874 : Revolution in der Kunst. Vom Salon zum Impressionismus“ läuft bis zum 28. Juli. Das Wallraf-Richartz-Museum hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr sowie am ersten und dritten Donnerstag im Monat bis 22 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt regulär 13 Euro, ermäßigt 8 Euro. Der begleitende Katalog kostet im Museum 32 Euro, im Buchhandel 38 Euro.

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
Obenmarspforten (Am Rathausplatz)
D-50667 Köln
Telefon: +49 (0)221 – 221 211 19


21.03.2024

Quelle: Kunstmarikt.com/S. Hoffmann

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Gesamt Treffer 10

Seiten: 1  •  2

Events (1)Adressen (1)Kunstsparten (1)Stilrichtungen (3)Berichte (3)Variabilder (1)

Veranstaltung vom:


15.03.2024, 1863 • Paris • 1874: Revolution in der Kunst - Vom Salon zum Impressionismus

Bei:


Wallraf-Richartz-Museum - Fondation Corboud

Kunstsparte:


Malerei

Stilrichtung:


Impressionismus

Stilrichtung:


Neuere Meister

Stilrichtung:


Realismus

Bericht:


Wettbewerb und Ausgleich zweier Disziplinen

Bericht:


Das Flüchtige formen

Bericht:


Das süße Parfüm des Salons








News vom 22.05.2024

Belvedere Art Award für Rabbya Naseer

Belvedere Art Award für Rabbya Naseer

Autochrome Fotografie in Linz

Autochrome Fotografie in Linz

Akademie der Künste Berlin kauft Zeichnungen von George Grosz

Akademie der Künste Berlin kauft Zeichnungen von George Grosz

Reutlingen präsentiert Bernard Aubertin

Reutlingen präsentiert Bernard Aubertin

News vom 21.05.2024

Hamburg sichert sich Teekännchen von Marianne Brandt

Hamburg sichert sich Teekännchen von Marianne Brandt

Marianna Simnett blickt in die Welt des Fußballs

Marianna Simnett blickt in die Welt des Fußballs

Große Retrospektive zu Dirk Reinartz in Bonn

Große Retrospektive zu Dirk Reinartz in Bonn

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Galerie Bassenge Berlin - Rembrandt Bugatti, Il parco di Milano, 1915

Polychrome Traumzeit der Kunst
Galerie Bassenge Berlin

Villa Grisebach Auktionen GmbH - Rudolf Zwirner trennt sich von privaten Schätzen

Sammlung Rudolf Zwirner – Arbeiten auf Papier. Ein Highlight der kommenden Sommerauktionen
Villa Grisebach Auktionen GmbH

Neumeister Münchener Kunstauktionshaus - Oberrheinischer Meister, Der Tod Mariens, 1. Viertel 16. Jahrhundert

Sonderauktion Sammlung Faußner
Neumeister Münchener Kunstauktionshaus

Kunsthaus Lempertz - Viktorianischer Schlangenarmreif mit Diamanten, England, zweite Hälfte 19. Jahrhundert

Gefragter Schmuck aus Geschichte und Gegenwart
Kunsthaus Lempertz





Copyright © '99-'2024
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce