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Josef Schuster hält die Documenta für gescheitert

Josef Schuster: Die Documenta ist nicht mehr zu retten

Auch Tage nach dem Rücktritt von Sabine Schormann als Generaldirektorin der Documenta Fifteen in Kassel hält die Kritik an der Kunstschau weiter an. In der Jüdischen Allgemeinen hat nun Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, die antisemitischen Darstellungen im dem inzwischen abgehängten Kunstwerk „People’s Justice“ des indonesischen Künstlerkollektivs Taring Padi scharf verurteilt. „Nur zur Erinnerung: Wir sprechen von öffentlich gezeigten Karikaturen im ‚Stürmer‘-Stil, von Bildern, die die israelische Armee mit der Wehrmacht gleichsetzen, und vom kontextlosen Zeigen terroristischer Propagandafilme gegen Israel auf einer der bedeutendsten Kunstschauen der Welt“, so Schuster in der aktuellen Ausgabe der Zeitung.

Für Josef Schuster ist das Ansehen der aktuellen Ausgabe der Documenta „nicht mehr zu retten“. Das durch die Macher der documenta zerschlagene Porzellan sei nicht mehr zu kitten. Die Schuld für das „Desaster“ sieht der Präsident des Zentralrats darin, dass „man BDS-Aktivisten das Feld“ überlassen hätte. „BDS-Ideologen die staatlich finanzierten Räume zu nehmen, in denen sie sich aktuell bewegen, ist kein Ausdruck von Zensur. Das ist notwendig, wenn man die Antisemitismus-Bekämpfung ernst nimmt“, so Schuster weiter. „Die Kunstfreiheit ist ein hohes Gut. Wer sie als Deckmantel für Hass gegen andere benutzt, missbraucht sie.“

Ob die nicht abreisende Kritik an der Documenta Fifteen tatsächlich Veränderungen in der Organisation der Kunstschau, wie sie zuletzt etwa auch von Kulturstaatsministerin Claudia Roth gefordert wurden, nach sich ziehen, bleibt abzuwarten. Im derzeitigen Ringen um einen differenzierten und sachlichen Blick auf die in Kassel ausgestellten künstlerischen Positionen dürfte das letzte Wort noch nicht gesprochen sein.


21.07.2022

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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