Sammlung Essl stiftet Benefizauktion für Ukraine  |  | Agnes und Karlheinz Essl haben eine Kunstauktion für die Ukraine-Hilfe ins Leben gerufen | |
Das österreichische Sammlerpaar Agnes und Karlheinz Essl haben über 100 Kunstwerke aus ihrer privaten Kollektion zugunsten der Ukraine-Hilfe der Diakonie Austria gespendet. Für die Versteigerung der Arbeiten stellt das Wiener Auktionshaus Dorotheum seine Internetplattform zur Verfügung und wird kein Aufgeld berechnen. Bis zum 31. März können Gebote auf Gemälde von Künstlern Siegfried Anzinger, Hubert Schmalix, Christian Ludwig Attersee, Hubert Scheibl, Herbert Brandl oder Hans Fronius abgegeben werden. Ebenso wird eine Reihe grafischer Arbeiten angeboten, etwa von Oskar Kokoschka, Salvador Dalí, Neo Rauch, Eva Wagner, Jonathan Meese, Max Liebermann, Martha Jungwirth, Franz Zadrazil, Deborah Sengl, Günther Förg und Peter Kogler. Die Startpreise sind besonders attraktiv oft im dreistelligen Euro-Bereich angesetzt und erlauben möglichst vielen Bieter und Bieterinnen, an der Auktion teilzunehmen. Angeführt wird die Offerte aktuell von zwei Schüttbildern des Österreichers Hermann Nitsch, darunter auch eines seiner bekannten Mahlhemden.
Die Erlöse fließen in das Nothilfe-Programm der Diakonie, das Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine versorgt. „Ich bin zutiefst betroffen von dem kriegerischen Überfall auf die Ukraine und der humanitären Katastrophe“, begründete Sammler Karlheinz Essl sein Engagement. Er hoffe, dass die Kunstinteressierten tief in die Tasche greifen, um so ihre Solidarität mit den Menschen in der Ukraine zu zeigen und den Betroffenen rasche Hilfe zukommen zu lassen. Die Diakonie unterstützt sowohl Menschen, die in der Ukraine um ihr Leben fürchten, sowie auch Menschen, die aus der Ukraine nach Moldau und Rumänien geflüchtet sind. Die Partner der Diakonie versorgen vor allem Frauen mit kleinen Kindern, aber auch alte Menschen und Menschen mit Behinderungen mit dem Nötigsten.
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