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Gerhard Mantz gestorben

Gerhard Mantz ist tot. Der in Berlin lebende Pionier der digitalen Landschaftskunst ist unerwartet am 30. März verstorben. Bekannt war der 1950 in Neu-Ulm geborene Künstler für seine digitale Malerei. Mittels Computerprogrammen und entsprechenden Wachstumsalgorithmen schuf er Bilder von Gegenständen, Landschaften sowie zuletzt Avataren und hinterfragte darin die visuellen Wahrnehmungen und Erfahrungen der Menschen. Schon während seines Studiums an der Kunstakademie Karlsruhe von 1970 bis 1975 interessierte er sich für geometrisch exakte Objekte. Erst sei der Rechner nur „ein neues und aufregendes Spielzeug gewesen“, bis er erkannt habe, dass mit dem PC die Komplexität der Bilder gesteigert werden könne: „Eine ungleich größere Zahl an Gedanken, Ideen und Entwürfen ließ sich mit Datenbanken verwalten und vergleichen.“

Erste Bekanntheit erlangte Gerhard Mantz in den 1980er Jahren, als er mittels eines Stipendiums nach Berlin ans Künstlerhaus Bethanien kam. So entwickelte er digitale Objekte, an denen ihn die Ambivalenz von virtueller Konstruktion und visueller Realität interessierten. Eine besondere Rolle spielten dabei die Farbe und der Schatten. Diese Elemente bildeten auch den Schwerpunkt in Mantz’ konstruierten Landschaften. Mit ihnen wollte er „Gefühle und Stimmungen beim Betrachter auslösen, die ihm schnell einen emotionalen Zugang ermöglichen“. Sein Interesse erweckten hierbei menschenleere paradiesische Wälder, Sümpfe, Gebirge oder Wüsten, in deren Weite die idyllische Illusion an der Unwirtlichkeit zerbricht. Diese Bilder seien eher symbolhaft und sinnbildlich, wie man es aus der Romantik des 19. Jahrhunderts kennt. Auch bei seinen Avataren versuchte Gerhard Mantz den Betrachter durch die ideale Schönheit anzuziehen und gleichzeitig mittels Distanz und kühler Glätte abzustoßen. Dabei zitierte Mantz unter anderem Motive von Caravaggio, Jean Siméon Chardin, Jan Vermeer, Gustave Courbet oder Vilhelm Hammershøi. Seine letzte Einzelausstellung hatte er 2019 im Till Richter Museum in Schloss Buggenhagen bei Anklam.


07.04.2021

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Jörg Berghammer

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