geboren am 27. September 1938 in Ardning in der Steiermark Österreichischer Maler, Zeichner, Performancekünstler und Filmemacher
Nach dem Besuch der Kunstgewerbeschule in Graz studierte Günter Brus an der Akademie für angewandte Kunst in Wien. Günter Brus gehörte zu den Mitbegründern der Wiener Aktionisten. Seine provokanten öffentlichen Aktionen reichten von „Selbstbemalung und Selbstverstümmelung“ von 1964 und 1965 bis zu „Zerreißprobe“. Auf solche Selbstinszenierungen folgten Klagen wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses, Pornographie und Religionsbeleidigung.
Seit den Siebzigern schuf er zahlreiche Bilddichtungen, die die österreichische Mentalität satirisch beschrieben und die geprägt waren von Morbidität. Diese Bilddichtungen wurden durch Grafiken und Zeichnungen ergänzt. Zu seinen Publikationen gehören der Roman „Geheimnisträger“ sowie die Zeitschrift „Schastrommel – Organ der österreichischen Exilregierung“.
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