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 |  | Orlik, Emil | Geboren am 21. Juli 1870 in Prag, gestorben am 28. September 1932 in Berlin Österreichisch-Deutscher Maler, Grafiker und Kunstgewerbler
Emil Orlik wurde als Sohn einer jüdischen Familie in Prag geboren. Von 1889 bis 1891 besuchte er die private Malerschule von Heinrich Knirr in München. Ab 1891 bis 1893 wechselte Orlik an die Akademie der bildenden Künste. Zu seinen Lehrern gehörte Wilhelm Lindenschmidt. Orlik interessierte sich besonders für die Kunst von Jean-François Millet, Max Liebermann, Adolph von Menzel und Wilhelm Leibl. 1895 veröffentlichte er in Prag das erste Mal eine seiner Lithografien. Im selben Jahr machte Orlik Bekanntschaft mit dem Schriftsteller Rainer Maria Rilke.
Nach München zurückgekehrt arbeitete er für die Zeitschrift „Jugend“ und verbreitete seine ersten Holzschnitte. 1903 und 1904 bewegte sich Orlik im Kreis der Wiener Sezession um Gustav Klimt und Josef Hoffmann. Hier tat er sich vor allem durch seine Holzschnitte hervor, die mit ihrer feinen Linienführung und ihren zarten Farbabstufungen an die Schnitte Félix Vallottons angelehnt sind. Von 1905 bis 1920 war Orlik Professor an der Kunstgewerbeschule in Berlin. Nebenher wurde er auch für die Ausstattung der Reinhardt-Bühnen bekannt.
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 Berichte (2) • Kunstwerke (107) |  | •  | Bericht: Emil Orlik in Regensburg
|  | •  | Bericht: Emil Orlik in Hamburg
|  | •  | Kunstwerk:  Emil Orlik, Die Rast der Slowaken, 1898 |  |  | •  | Kunstwerk:  Emil Orlik, Feluke auf dem Nil, 1916 |  | •  | Kunstwerk:  Emil Orlik, Die Reise nach Japan, 1921 |  | •  | Kunstwerk:  Emil Orlik, Sonnenaufgang vom Wendelstein, 1917 |  |  | •  | Kunstwerk:  Emil Orlik, Vor dem Chion-in, Kyoto, 1900 |  | •  | Kunstwerk:  Emil Orlik, Nihon-Bashi, Tokyo, 1900 |  | •  | Kunstwerk:  Emil Orlik, Technische Versuche, 1920 |  |  |
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