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Berliner Ansicht Unter den Linden mit Reiterstandbild Friedrichs des Großen, 1920 / Otto Pippel

Berliner Ansicht Unter den Linden mit Reiterstandbild Friedrichs des Großen, 1920 / Otto Pippel
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Landschaft an der Nidda, 1898 / Hans Thoma

Landschaft an der Nidda, 1898 / Hans Thoma
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Münter, Gabriele

Geboren am 19. Februar 1877 in Berlin, gestorben am 19. Mai 1962 in Murnau
Deutsche Malerin des Expressionismus

Gabriele Münter wurde am 19. Februar 1877 in Berlin geboren. Schon in jungen Jahren besuchte sie eine Damenkunstschule in Düsseldorf. Ein zweijähriger Aufenthalt in Amerika unterbrach ihre Studien. Zurück in Deutschland schloss sie mit einem Aktstudium bei Angelo Jank in München an ihre Kunststudien an. 1902 wechselte sie an die Münchener Phalanx-Schule. Ihren Lehrer fand sie dort in dem Leiter der Schule, Wassily Kandinsky. Mit ihm unternahm sie in den Jahren von 1904 bis 1908 Reisen nach Italien, Frankreich, Holland, Tunesien, mehrmals nach Russland und in die Schweiz. In München nahmen sie anschließend eine gemeinsame Wohnung und 1909 mieteten sie ein Haus in Murnau am Staffelsee.

Bis 1908 arbeitet Münter ihre Bilder in einer impressionistischen Spachteltechnik. Angeregt durch Kandinsky steigerte sie ihre Farbigkeit. Der Kontakt mit Alexej Jawlensky und die Volkskunst, im Besonderen die Murnauer Hinterglasmalerei, brachten sie zu ihrem expressionistischen Stil. Die Gegenstände der Bilder, häufig sind Menschen und die Sicht auf Murnau dargestellt, werden mit breiten schwarzen Umrisslinien gezogen. Die abgegrenzten Flächen sind stark farbig und ohne eine differenzierte Binnenstruktur gestaltet, wie es auch auf dem Gemälde „Jawlensky und Werefkin“ von 1908/09 zu sehen ist.

Bei Kriegsausbruch floh Münter zusammen mit Kandinsky in die Schweiz. Über München, Berlin und Kopenhagen reiste sie anschließend nach Stockholm. Mit Kandinsky war sie bis März 1916 erneut für vier Monate zusammen. Der Bruch mit ihm stürzte Münter in eine tiefe Krise, die dazu führte, dass sie ihre Malerei aufgab. 1920 kehrte sie nach Murnau zurück, wo sie erst sieben Jahre später wieder anfing zu malen. Sie versuchte in der folgenden Zeit an den Stil ihrer Hauptschaffenszeit anzuschließen. Gabriele Münter starb am 19. Mai 1962 in Murnau.


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