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 | Ausstellung
Anlässlich eines Doppeljubiläums würdigt die Alte Nationalgalerie in Berlin das Engagement des Kunsthändlers Paul Cassirer und präsentiert erlesene Werke der klassischen Moderne, die durch seine Hände gingen
Bei Anwesenheit des Kaisers wurde am 22. März 1876 die Alte Nationalgalerie in Berlin feierlich eröffnet. Nicht ganz ein halbes Jahrhundert später, am Morgen des 7. Januar 1926, starb in einem Berliner Krankenhaus der Kunsthändler Paul Cassirer nach einem Selbstmordversuch. Die Wiederkehr der Ereignisse vor 150 respektive 100 Jahren und die enge Verbindung des Museums zur Person Cassirer sind für die Nationalgalerie Anlass zu einer Ausstellung, die unter dem Titel „Cassirer und der Durchbruch des Impressionismus“ der Berliner Museumsinsel weiteren Glanz verleiht. Durch Cassirers Vermittlung fanden zahlreiche Schlüsselwerke der Moderne Eingang in bedeutende deutsche Kunstkollektionen und Museen, darunter auch in die Bestände der Berliner Nationalgalerie. Nach der vor zwanzig Jahren in Berlin und Frankfurt am Main ausgerichteten Schau, die Cassirer als Verleger behandelte, wird nun dessen Wirken als Kunsthändler in den Fokus gerückt. Seine nachhaltigste Leistung war die Durchsetzung des Impressionismus zu einer Zeit heftiger Kontroversen um avantgardistische Tendenzen. ...mehr
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 | Auktions-Nachbericht
Die Alten Meister präsentieren sich im Dorotheum recht heterogen: Neben Wertsteigerungen gab es Zuschläge deutlich unter den Schätzungen. Besonders begehrt war das unkonventionelle Werk einer Barockmalerin
Es ist schon ein ungewöhnliches Kunstwerk, das ein derartiges großes Interesse hervorrief. Zwar gilt Artemisia Gentileschi heute als eine der wichtigsten Malerinnen des Barock, und ihr Name bürgt fast immer für rege Bietgefechte, doch ihre Leinwand mit der Darstellung der Maria Magdalena, die das Dorotheum ...mehr
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 | Auktions-Nachbericht
Mit Auktionsrekorden und starker deutscher, aber auch internationaler Beteiligung lief die Sommersaison für Grisebach erstklassig. Denn die Qualität des Angebots hat gestimmt
Die Messlatte lag hoch. Als „Monument der Moderne“ hatte Grisebach in Berlin Georg Kolbes „Tänzerinnen-Brunnen“ auf den Sockel gehoben und als Hauptlos seiner Sommerauktion auserkoren. Das bildhauerische Ensemble aus dem Jahr 1922 brachte aber auch genügend Positiva mit: eine künstlerische Meisterschaft, eine ikonische Formensprache und ...mehr
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 | Auktions-Nachbericht
Mit der Versteigerung von Teilen der Lewis Collection erzielte Sotheby’s in London das beste Ergebnis für eine geschlossene Privatsammlung in Europa und profitierte dabei von einem straken Engagement aus Asien
Seit Jahrhunderten gehört der weibliche Akt zu den faszinierendsten und zugleich beständigsten Themengebieten der Kunstgeschichte. Von der klassischen Antike bis in die Gegenwart wurde der weibliche Körper immer wieder Ausgangspunkt für Fragen nach Schönheit, Identität und dem Verhältnis zwischen Künstler, Modell und Betrachter*in. Eine besondere ...mehr
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 | Ausstellung
Das Leopold Museum in Wien stellt das Schaffen von Herbert Boeckl und Hans Josephsohn gegenüber und will damit neue Perspektiven auf zwei herausragende Persönlichkeiten der europäischen Avantgarde eröffnen
Manche künstlerischen Verwandtschaften entstehen erst im Rückblick. Sie beruhen nicht auf persönlicher Bekanntschaft oder direkter Einflussnahme, sondern auf einer Nähe, die sich an den Werken selbst zeigt. Eine Ausstellung kann eine solche Beziehung sichtbar machen und dadurch neue Perspektiven auf die beteiligten Künstler und ihre ...mehr
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