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Berliner Ansicht Unter den Linden mit Reiterstandbild Friedrichs des Großen, 1920 / Otto Pippel

Berliner Ansicht Unter den Linden mit Reiterstandbild Friedrichs des Großen, 1920 / Otto Pippel
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Landschaft an der Nidda, 1898 / Hans Thoma

Landschaft an der Nidda, 1898 / Hans Thoma
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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AktuellAktuell:Künstler

Mit einer Grundschule in seinem Heimatdorf in Burkina Faso startete die Karriere von Diébédo Francis Kéré. Bis heute verfolgt der Afrikaner eine originelle zukunftsträchtige Bauweise, die nicht zuletzt den Menschen in den Mittelpunkt rückt

Praktische Poesie und soziale Nachhaltigkeit



Selbst Fachkreise maßen dem Schaffen des Deutschafrikaners Diébédo Francis Kéré eher nachrangige Bedeutung zu, bis er 2022 mit dem Pritzker Prize, dem „Nobelpreis der Architektur“, geehrt wurde. Der Architekt, Sozialaktivist und Visionär mit deutscher und burkinischer Doppelstaatsangehörigkeit steht für neue Ideen im Bauwesen, die maßgeblich zu dieser Auszeichnung beigetragen haben. Die Preisvergabe signalisierte damals eine Abkehr vom Augenmerk auf westlich-elitäre Hochglanzarchitektur und eine stärkere Bewertung sozialer Anliegen, baukultureller Aspekte und ökologischer Themen. Seither bemühen sich nun die Entscheider der in Chicago, der Heimatstadt der Pritzker-Familie, ansässigen Stiftung um mehr Vielfalt und breitere Entfaltung. Zu den weltweit herausgehobenen Baumeistern dieser Kategorie gehört Diébédo Francis Kéré seither als erster Afrikaner. ...mehr

Das Seebad Binz auf Rügen feiert seinen berühmten Sohn, den Architekten und Bauingenieur Ulrich Müther, anlässlich seines 90. Geburtstages

Freies Schweben zwischen Himmel und Erde



Bewältigt man den engen Kreisverkehr am Ortseingang des Ostseebads Binz mit allzu großem Schwung, wird einem fast zum Abheben zumute. Dies fördert eine frei schwebende, vom Bauingenieur Ulrich Müther konzipierte Schalenkonstruktion am Straßenrand. Wie ein von Kindern gezogenes, kurz vor dem Abheben stehendes Drachensegel öffnet sich hier eine hauchdünne Dachkonstruktion. 1967 als Buswartehalle konzipiert, bietet sie nunmehr Personen des angrenzenden Parkplatzes Regenschutz. Nur sieben Zentimeter dick wurde das Dach auf einem Stahlgerüst betoniert. Es ist so stabil, dass die zur Sicherheit eingestellte „Angststütze“ eigentlich nicht vonnöten ist. ...mehr

Music for the Masses: In Mönchengladbach ebnet der Berliner Musiker und Künstler Ari Benjamin Meyers singenden Fußballfans den Weg ins Museum. Doch das ist längst nicht alles. Ein Atelierbesuch

Wanderer zwischen den Welten


Berlin-Kreuzberg im vierten Stock eines Gewerbehofs. In diesen von der Wintersonne durchfluteten Räumen arbeitet der in Berlin lebende amerikanische Komponist und Künstler Ari Benjamin Meyers. Das Herzstück seines Studios bildet ein älterer Flügel aus dem Jahr 1908. Echte Wertarbeit, wie Meyers betont. Bei Flügeln aus dieser Zeit seien noch richtig gute Materialien verarbeitet worden. Hier entstehen Kompositionen, die dann auch in seine künstlerischen Projekte einfließen. „Musik und Musikmachen sind die Basis meiner Kunst“, sagt Ari Benjamin Meyers und fügt hinzu: „Was bedeutet: Menschen sind die Basis meiner Kunst.“ Die Menschen – das können die unterschiedlichsten Individuen und Gruppen sein: Musikbegeisterte aus aller Welt im Melting Pot der Ostküstenmetropole Philadelphia, mit denen Meyers ein ungewöhnliches Orchester gebildet hat, gegen die Depression ansingende Opel-Beschäftigte im mittlerweile abgewickelten Werk in Bochum oder auch Kinder in Graz, die während des Festivals Steirischer Herbst das erwachsene Publikum mit Wiegenliedern in den Schlaf sangen. ...mehr

Experimentierfreudig und immer auf der Suche nach neuen Bildfindungen: Der belgische Maler Constant Permeke war ein Künstler der Moderne und ein großer Humanist, der sich gegen jedwede Etikettierung sträubte. Im gerade frisch renovierten Permekemuseum unweit von Brügge ist sein Werk jetzt neu zu entdecken

Hinaus aufs Land


Constant Permeke, De Sjees, 1926

Ein großzügig bemessener, modernistischer Flachdachkubus mit roter Backsteinfassade aus den 1920er Jahren, umgeben von einem rund 20.000 Quadratmeter großen gigantischen Garten am Rande einer kleinen Gemeinde in Westflandern, die sich auf halber Strecke zwischen Brügge und Ostende befindet: Das ist das Permekemuseum in Jabbeke. Die Landschaft zeichnet sich durch baumgesäumte Kanäle, Polder, Wiesen und Felder aus. Das Meer ist nicht fern. Ein flacher, aber durchaus reizvoller Landstrich, wie ihn bereits der belgische Chansonnier Jacques Brel in seinem bekannten Lied „Le plat pays“ – „Das platte Land“ – besungen hat. ...mehr

Zum Tod von Günter Brus

Vom Grenzen sprengenden Staatsfeind zum gefeierten Künstler


Er gehöre zu den künstlerischen Ausnahmeerscheinungen des 20. Jahrhunderts. „Er hat den Rahmen gesprengt, jenen der Gesellschaft wie auch den der künstlerischen Darstellung, und damit die Geschichte der Kunst für immer verändert“, würdigte Andrea Mayer, Österreichs Kunst- und Kulturstaatssekretärin, Günter Brus, der am Samstag mit 85 Jahren verstorben ist. Der österreichische Vizekanzler Werner Kogler charakterisierte ihn als „großen Geist und Mensch, der die Weltkunst mitgeprägt hat“. Er habe das Land zu einer Zeit mit verändert, als Veränderung dringend notwendig war – er wird fehlen. Und Stella Rollig, Generaldirektorin des Belvedere, ergänzte: „Wir verlieren einen Kunstrebell, der nie aufgehört hat, sich weiterzuentwickeln und seine künstlerischen Mittel immer wieder neu zu erfinden. Es war eine Ehre und Freude, anlässlich seiner Retrospektive mit Brus zusammenzuarbeiten und ihn als brillanten Künstler, Intellektuellen und zugewandten Menschen zu erleben.“ ...mehr

Die Holländerin Jennifer Tee macht sich mit ihrer Kunst auf die Suche nach ihren Ursprüngen in Indonesien und erkundet mit ihrem kulturellen Austausch zwischen Ost und West auch Themen wie Handelsbeziehungen, Wandlung und Spiritualität

Immer noch unterwegs


In ihren Skulpturen, Installationen, Performances, Fotografien und Collagen untersucht Jennifer Tee Fragen nach Verortung, Spiritualität und Transzendenz. Seit 2016 entwickelt die holländische Künstlerin Collagen aus gepressten Tulpenblütenblättern, die sie pflückt, trocknet und später zu figürlichen Motiven und Mustern schneidet und arrangiert. Da die Tulpenblätter durch Licht und Verwitterung ihre Leuchtkraft verlieren, scannt Tee die Collagen, um die ursprüngliche Farbe der Blütenblätter zu „konservieren“. Anschließend werden die sie mittels Piezografie, einer Form von Inkjetdruck, zu Auflagen von jeweils drei Exemplaren vervielfältigt. ...mehr

Mit seiner benutzbaren Bauminstallation „Isle of Trees“ im Rundhof des Messegeländes begeisterte Enzo Enea die Gäste der diesjährigen Art Basel. Bekannt geworden ist der Schweizer durch außergewöhnliche Privatgärten für Celebrities wie George Harrison, Tina Turner oder Prinz Charles und seine Kooperationen mit den großen Architekturbüros dieser Welt

Der Mann, der Bäume versetzen kann


Enzo Enea, Isle of Trees, 2022

Besucherinnen und Besucher der inzwischen beendeten Art Basel haben in diesem Jahr beim Betreten des Rundhofs der Messehalle 2 gestaunt. Plötzlich dieses Grün! Wo sich die Kunstfreunde Jahr für Jahr zum Austausch, Verschnaufen und Konsumieren von Snacks und Drinks treffen, bereicherten erstmals schattenspendende Bäume die Ruhezone. Enzo Enea, einer der international innovativsten und spannendsten Landschaftsarchitekten, hatte für den Rundhof der Halle 2 des Messegeländes die Installation „Isle of Trees“ entwickelt. Für alle Messegäste unmittelbar erlebbar, hatte er die denkmalgeschützte und bei gutem Wetter stets sonnenbeschienene Rotunde in eine gärtnerisch kuratierte Grünzone mit hoher Aufenthaltsqualität verwandelt. ...mehr

Der Künstler Adolf Luther würde heuer 110 Jahre alt. Auf dem Kunstmarkt erleben seine Spiegelobjekte seit Jahren ein Comeback. Eine Ausstellung und eine neue grundlegende Publikation feiern den Geburtstag

Lichtgestalt oder spiegelnder Pharisäer?


Adolf Luther, 1973

Wenn man sich einem Kunstwerk Adolf Luthers nähert, verändert sich der Anblick mit jeder Bewegung. Egal ob der Kopf gedreht oder Arme gestreckt werden – seine Spiegelobjekte bewirken simultan bewegte, ineinander verwobene Korrespondenzen zur realen Welt. Von weitem bietet sich ein diffuses Bildgeschehen, dass beim Herantreten in verworrene Effekte zerfällt. Für das Sehvermögen des Betrachters bedeutet es eine Herausforderung, mit der konfusen gebrochenen neuen Realität jenseits der Realität umzugehen. Nicht wenige Aussteller auf Kunstmessen versuchen, diese Verlockungen zu nutzen, indem sie Luthers Werke als Zugnummer platzieren, um Besucher in die Koje zu lenken, wohl wissend, damit speziell, aber nicht nur, ein eher gut betuchtes Sammlerklientel anzusprechen. In der Tat: Resultate bei Auktionen bis in die Sechsstelligkeit, die Preise auf Kunstmessen und die Zahl seiner verkauften Arbeiten sind in der letzten Zeit stetig geklettert. Was verbirgt sich hinter dem mit den Gepflogenheiten der Kunstwelt nicht vertrauten Autodidakten, der gerade deshalb auch nicht in die ZERO-Gruppe aufgenommen wurde? ...mehr

Sie ist eine selbstbewusste Malerin und führt ein bewegtes Leben und sie ist die einzige Frau, die Picasso schadlos überlebt hat: Zum 100. Geburtstag von Françoise Gilot

Die Unermüdliche



„Die Malerei ist für mich ein Weg, das große Unbekannte zu erforschen, für mich selbst neue Rhythmen, Farben und Formen zu finden“, charakterisierte Françoise Gilot ihre Einstellung zur Kunst. Die französische Malerin, Zeichnerin und Grafikerin feiert an diesem 26. November ihren hundertsten Geburtstag. Dies hindert die ehemalige Picasso-Geliebte jedoch nicht daran, sich immer noch im Morgengrauen vor die Leinwand zu stellen. Im Nachthemd sei sie weniger kritisch. Zum Malen brauche man Leidenschaft, man müsse in Schwung kommen und den Vogel Zweifel von der Schulter scheuchen, so lautet das Erfolgsrezept Gilots, die heute auf ein bewegtes Leben und ein rund 85jähriges künstlerisches Schaffen zurückblicken kann. ...mehr

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