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Rabbya Naseer

Rabbya Naseer hat den Belvedere Art Award 2024 erhalten

Belvedere Art Award für Rabbya Naseer

Der zweite Belvedere Art Award geht an die aus Pakistan stammende Künstlerin Rabbya Naseer. Neben dem Preisgeld von 20.000 Euro darf sich die 1984 geborene Naseer über eine Soloschau im Belvedere 21 in Wien freuen, die für das Frühjahr 2025 angesetzt ist. In der Begründung der Jury heißt es, die Vergabe erfolge aufgrund von Naseers beeindruckender künstlerischen Qualität. „Rabbya Naseers Werk eröffnet einen intimen Raum, den sie gemeinsam mit ihrem Publikum schafft und der die Ökonomie der Zeit thematisiert. In ihrer prozessbasierten Praxis hinterfragt sie die Modalitäten und Modelle von Repräsentation und Sichtbarkeit im zeitgenössischen Kunstsystem sowie in der Gesellschaft im Allgemeinen“, so die Jury weiter. Die Künstlerin schaffe selbstreferenzielle und enorm reflektierte Werke, die sich mit Fragen des zeitgenössischen Kunstsystems befassen, um zugrundeliegende Ebenen zu erforschen.



Die Jury erklärte außerdem, dass Naseer Fragen aufwerfe, die vor allem in einer Zeit des schnellen und komplexen Wandels kaum an Relevanz zu überbieten wären. Rabbya Naseer studierte von 2002 bis 2006 am National College of Arts in Lahore. Als Fulbright-Stipendiatin absolvierte sie zwischen 2008 und 2010 ihren Master in Kunstgeschichte, Theorie und Kritik an der School of the Art Institute in Chicago. Naseer, die mit verschieden Kunstgattungen arbeitet, hat sich bisher mit ihrer interdisziplinären und kollaborativen Praxis hervorgetan und dabei Parallelen zwischen Kunst und Alltagsleben unter Betonung ihrer Ähnlichkeiten in Produktion, Darstellung, Rezeption und Interpretation erforscht. Ihre Ergebnisse gibt sich auch in der Lehre weiter, etwa in Lahore, an der Addis Ababa University in Äthiopien oder an der Akademie der bildenden Künste Wien, wo sie derzeit auch am Programm „PhD in Practice“ teilnimmt.

Der diesjährigen Auswahljury gehörten Andrea Bellini, Direktor Centre d’Art Contemporain Genève und Kurator des Schweizer Pavillons bei der 60. Biennale di Venezia, Fatima Hellberg, Direktorin Bonner Kunstverein und designierte Generaldirektorin des Wiener MUMOK, Andreja Hribernik, Direktorin des Kunsthauses Graz, Stella Rollig, Generaldirektorin des Belvedere, und Felicitas Thun-Hohenstein, Professorin an der Akademie der bildenden Künste Wien, an. Neben Rabbya Naseer waren für den Belvedere Art Award außerdem Rawan Almukhtar, Gleb Amankulov, Sharif Abdul Baruwa, Rehema Chachage, Naomi Rincón-Gallardo, Miriam Stoney, Esther Strauß, Sophie Thun und Sophie Utikal nominiert. Sie alle haben einen Bezug zu Österreich. Alter, Geschlecht oder Nationalität stellten beim Belvedere Art Award dezidiert keine Kriterien dar.


22.05.2024

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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Unbekannter Fotograf, Schauspielerin, um 1910

Unbekannter Fotograf, Schauspielerin, um 1910

Autochrome Fotografie in Linz

Zur Eröffnung der Hans Frank-Galerie zeigt das Francisco Carolinum in Linz aktuell eine Ausstellung, die sich der autochromen Fotografie, einem frühen Verfahren zur Fertigung farbiger Bilder, widmet. Unter dem Titel „Faszination Farbe: Ein Blick in die Pionierzeit der Farbfotografie“ werden Stücke aus der umfangreichen Linzer Sammlung von autochromer Fotografie und anderen Frühformen von transparenten Farblichtbildern präsentiert. Die meist eher kleinformatigen, hoch empfindlichen Fotografien stammen aus den Jahren um 1900 und zeugen von der künstlerischen Experimentierfreude der Jahrhundertwende. Zu den Highlights zählt etwa eine anonyme Aufnahme, die gegen 1910 entstand und eine unbekannte Schauspielerin zeigt. Ganz in Rot gekleidet, posiert sie in spielerischer Haltung vor der Kamera. Neugierde und Entdeckungsdrang sind ihr ins Gesicht geschrieben.



Die Brüder Auguste und Louis Lumière markierten 1907 mit der Markteinführung der Autochrome, einer technisch fortgeschrittenen Methode, die auf additiver Farbmischung und einer Emulsion aus winzigen, gefärbten Kartoffelstärkekörnern auf Glasplatten basiert, einen bedeutenden Meilenstein der Lichtbildnerei. Damit ebneten die zwei Pioniere den Weg von einer monochromen zu einer farbigen Fotografie. Die Auswahl von etwa 50 Objekten für diese Ausstellung generiert sich aus der etwa 1.000 frühen Durchlicht- Farbbildern umfassenden Fotosammlung des Landes Oberösterreich. Darunter befinden sich einzigartige Hauptwerke der Brüder Lumière, etwa ein Stillleben mit Spielzeug von 1894/95, und anderen Protagonisten der Farbfotografie.

Die Ausstellung „Autochrome. Faszination Farbe: Ein Blick in die Pionierzeit der Farbfotografie“ läuft bis zum 8. September. Das Francisco Carolinum hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt regulär 6,50 Euro, ermäßigt 3 Euro. Für Senioren ist er frei.

Francisco Carolinum Linz
Museumstraße 14
A-4020 Linz
Telefon: +43 (0)732 – 7720 522 00


22.05.2024

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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George Grosz, Seid untertan der Obrigkeit, 1927

George Grosz, Seid untertan der Obrigkeit, 1927

Akademie der Künste Berlin kauft Zeichnungen von George Grosz

Der Berliner Akademie der Künste ist der Erwerb von 13 Zeichnungen des deutschen Malers George Grosz gelungen. Die Blätter entstanden 1928 für das von Erwin Piscator inszenierte Theaterstück „Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk“. Grosz, der zu den wichtigsten Vertretern der Neuen Sachlichkeit und prägenden Künstlerpersönlichkeiten der Weimarer Republik gehört, schuf für die Schwejk-Inszenierung ursprünglich rund 300 großformatige Zeichnungen, die in das Bühnenbild eingebunden waren. Der Ankauf des Konvoluts, das aus Grosz’ Nachlass beziehungsweise aus italienischem Privatbesitz stammt, ermöglicht es nun, diese bahnbrechende Inszenierung besser zu erforschen und das Wissen um ihren kultur- und rezeptionsgeschichtlichen Kontext zu erweitern.



Dass drei Grosz-Zeichnungen, der sogenannte „Jesus mit der Gasmaske“, „Seid untertan der Obrigkeit“ und „Die Ausschüttung des Heiligen Geistes“, damals von den Behörden wegen „öffentlicher Beschimpfung von Einrichtungen der christlichen Kirchen“ beschlagnahmt wurden, führte zu einem der bedeutendsten und langwierigsten Kunst-Prozesse der Moderne. Der „Jesus mit der Gasmaske“ gelangte über den Nachlass des Verlegers Wieland Herzfelde in die Akademie der Künste. Die zweite inkriminierte Zeichnung „Seid untertan der Obrigkeit“ konnte nun als Teil des Konvoluts für die Akademie der Künste angekauft werden. Das dritte Blatt gilt als verschollen, jedoch gelang es nun, eine Vorstudie aus anderer Provenienz zu erwerben.

Die Akademie der Künste Berlin beherbergt in ihrem Archiv den Teilnachlass von George Grosz sowie den Nachlass des Regisseurs Erwin Piscator (1893-1966), der in der Weimarer Zeit das politische Theater maßgeblich mitentwickelte. Die Schwejk-Inszenierung gilt als künstlerischer Höhepunkt seines Schaffens in den 1920er Jahren, das in seiner ästhetischen Experimentierfreude wegweisend war. Ermöglicht wurde der Ankauf durch die Förderung der Kulturstiftung der Länder sowie der Ernst von Siemens Kunststiftung. Die Zeichnungen werden ab Juli als Leihgabe der Akademie in der Ausstellung „Was sind das für Zeiten – Brecht, Grosz und Piscator“ im Kleinen Grosz Museum in Berlin gezeigt.


22.05.2024

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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News vom 22.05.2024

Belvedere Art Award für Rabbya Naseer

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Autochrome Fotografie in Linz

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