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© Beurret Bailly Widmer Auktionen AG

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Am Strand Liegende, 1923 / Erich Heckel

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Sommertag im Moor, um 1928 / Otto  Modersohn

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© Galerie Neher - Essen


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Weide 47 / Ewald Mataré

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© Galerie Weick


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Garten mit Rittersporn, Rudbeckia, Mohn und Mergeriten / Klaus Fußmann

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© Kunsthandel Hubertus Hoffschild


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Sakristeischrank, Bodenseeregion (Lindau), um 1457

Sakristeischrank, Bodenseeregion (Lindau), um 1457

Eiche. Beschläge Schmiedeeisen, getrieben, mit Fassungsresten. Gestuft profilierter Sockel. Korpus zweitürig. Front und die bogenförmig überhöhten Seitenwangen reliefiert mit Maß- und Blattwerk. Ornamentale Türbänder mit stilisiertem Blattwerk. Rest., Ergänzungen, Altersschäden, best. Rechte Seitenwange wohl später. 128 x 213 x 50 cm. Dabei: Späterer Profilsockel.

Weitere Details:


Reliefiertes Schriftband (got. Minuskel): "anno/dno/m°/cccc°/lvii°/ortolf/dichmacher/ha(t)/ge"(stiftet?). Rs. Reste von ornamentaler Schablonenmalerei. Auf Platte geritzte Bez. "K4E". Provenienz: "Aus dem der Familie Pappus gehörendem Schlosse Laubenberg bei Röthesbach (in der Nähe von Lindau)" - seit 1882 Sammlung Figdor Wien (Nr. 157) - Auktion Sammlung Dr. Albert Figdor Wien (11.-13.06.1930 Wien), lot 517 - dort Rückerwerb über von der Erbin beauftragte Dritte, seither im Besitz der Familie. Es handelt sich hier wohl um die ehem., 1468 zerstörte Burg Alt-Laubenberg (Lkr. Lindau). Die Linie der Herren von Laubenberg starb 1636 aus, Erben waren die Freiherren Pappus von Trazberg. Seit 27.08.1980 Eintragung in das Verzeichnis national wertvollen Kulturgutes in Baden-Württemberg (Verzeichnis-Nummer 01616). Literatur: Stegmann, H(ans), Die Holzmöbel der Sammlung Figdor (I), in: Kunst und Kunsthandwerk X (1907), S. 121-170, hier: S. 147 u. Abb. 20 - Friedländer, Max J./Falke, Otto von [Hrsg.], Die Sammlung Dr. Albert Figdor, Wien (Band 1,2): Möbel. Berlin 1930, Nr. 614. Vorliegender Schrank diente ehemals vermutlich der Verwahrung liturgischer Textilien und besaß möglicherweise noch einen Aufsatz. Der seit dem beginnenden 20. Jh. als "Sakristeischrank" bezeichnete Typus besteht meist aus zwei aufeinandergesetzten Truhenkästen mit Türen. Als frühes bekanntes Exemplar gilt hier der sog. 1449 datierte Wertheimer Sakristeischrank im Badischen Landesmuseum Karlsruhe (Inv.Nr. C 3416). Innerhalb des geringen Bestandes an heute erhaltenem spätmittelalterlichen Mobiliar kommt vorliegendem Möbel durch seinen Erhaltungszustand, den reichen Schnitzdekor und durch seine inschriftliche Bezeichnung besondere Bedeutung zu.

Taxe: 20.000 - 30.000 

Losnummer: 119



Weitere Inhalte:

Kunstsparte:


Möbel

Stilrichtung:


Gotik

Bericht:


Wunden in Stahl

Kunsttechnik/Material:


Eiche

Veranstaltung vom:


26.06.2024, Auktion 413: Juni-Auktion




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