Die TEFAF in Maastricht prunkt wieder mit Kunstwerken von der Antike bis zur Gegenwart und lässt Welten aus vergangenen Zeiten aufleben. Morgen schließt die Kunstmesse  
Sie beeindruckt schon beim Betreten der Messehallen: die TEFAF in Maastricht. Es ist der Blumenschmuck, der heuer wie eine gewaltige, doch gleichzeitig gläserne und bunt eingefärbte Glocke über den Besuchern schwebt, zum Fotografieren einlädt und sich im Innern in kleinen Glöckchen fortsetzt. The European Fine Art Fair ist immer noch die weltweit wichtigste Messe für Kunst, Antiquitäten und Design, die 7.000 Jahre Kunstgeschichte von der Antike bis zur Gegenwart abdeckt. Mit über 270 renommierten Händlern aus rund 22 Ländern möchte sie ein jährlich wiederkehrendes Schaufenster für die besten Kunstwerke sein, die der Markt derzeit bereithält. Neben den traditionellen Bereichen Gemälde Alter Meister und Antiquitäten, die etwa die Hälfte der Messe ausmachen, findet man die moderne und zeitgenössische Kunst, Fotografie, Schmuck und Design des 20. Jahrhunderts immer stärker besetzt. Schon an den beiden Preview-Tagen sah man Museumsdirektoren, Sammler, Stifter und Kuratoren aus der ganzen Welt über die TEFAF schlendern, die sich umschauten und noch völlig ungestört von den Massen auch einige Raritäten mitnahmen. So wurde ein französisches Museum bei der Kunstgalerij Albricht mit der expressiven Winterszene „Drei Mädchen im Schnee“ von George Hendrik Breitner um 1892/94 fündig, und Salomon Lilian veräußerte „Die Jungfrau im Gebet“ von Michael Sweerts für rund 3,5 Millionen Euro an eine niederländische Stiftung. ...mehr  |