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 | Ausstellung
Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden widmen sich der Entwicklung der Porzellanmanufaktur Meißen zu Zeiten der DDR. Dabei wird ihre Stellung zwischen Politik, Wirtschaft und aktuellem Design offenkundig
An der belebten Berliner Straßenkreuzung Leipziger Straße Ecke Wilhelmstraße zieht permanent ein Demonstrationszug vorüber. Etwas verdunkelt hinter einer mächtigen Kolonnade aus Pfeilern schmückt ein drei Meter hoher Fries aus bemalten Meißner Porzellankacheln auf 24 Metern Länge die Wand. Den mit Fahnen auftrumpfenden, musizierenden oder klatschenden Gruppen aus enthusiastischen jungen Pionieren, Polizisten oder Funktionären stehen Werktätige in der Landwirtschaft, der Industrie oder im Ingenieurwesen gegenüber. Der lange Jahre in Paris als Pressezeichner tätige Künstler Max Lingner konnte sich in einem 1950 ausgelobten Wettbewerb mit diesem Sujet durchsetzen. Allerdings griffen zum Leidwesen des Künstlers die SED-Parteibonzen Otto Grotewohl und Walter Ulbricht in die Gestaltung ein und veränderten sie nach ihren Vorstellungen. Die für Lingners französischen Stil typische figurative Leichtigkeit wich eher groben Gestalten. Vierzehn Maler der Staatlichen Porzellanmanufaktur Meißen übertrugen den finalen Entwurf in nur sechs Monaten auf Porzellanplatten. Anfang 1953 wurde das Kunstwerk am damaligen Haus der Ministerien, den heutigen Bundesfinanzministerium, enthüllt. ...mehr
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 | Auktions-Nachbericht
Rückblick Neumeister: Gemälde waren diesmal nicht so gefragt, dafür schlugen sich Skulpturen und Porzellanwaren auffallend gut
Die Verehrung der Kindheit Jesu hat in der christlichen Welt eine über tausendjährige Tradition. Seit dem Mittelalter ist das stehende, segnende Jesuskind mit der Weltkugel weit verbreitet, vor allem in Frauenorden. Den Novizinnen wurde beim Eintritt ins Kloster das sogenannte „Christkindl“ als „himmlischer Bräutigam“ geschenkt. ...mehr
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 | Ausstellung
Die facettenreiche Ausstellung „Into the Unseen. The Walther Collection“ in den Hamburger Deichtorhallen entführt ihr Publikum in eine multisensorische Inszenierung, die dazu animiert, hinter das vordergründig Sichtbare zu schauen. Zudem bietet sie die vorerst letzte Gelegenheit, wesentliche Teile der Walther Collection in Europa zu besichtigen, ehe diese als Schenkung ans Metropolitan Museum in New York übergeben werden
„Die ideale Galerie hält vom Kunstwerk alle Hinweise fern, welche die Tatsache, dass es Kunst ist, stören könnten. Sie schirmt das Kunstwerk von allem ab, was seiner Selbstbestimmung hinderlich in den Weg tritt.“ Und weiter: „Schattenlos, weiß, clean und künstlich – dieser Raum ist ganz ...mehr
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 | Journal
In unserer Jahreswechselserie zur Sektproduktion an kunsthistorisch wichtigen Orten führt der Weg diesmal an den Bodensee
Auch in der Kunst gilt: Grenzüberschreitungen werden stets zum Geschäft, wenn sich Grenzen schließen. Eher ungewöhnlich erscheint in diesem Zusammenhang der heimlich im April 1925 zu Wege gebrachte Schmuggel von Rebstöcken der Müller-Thurgau-Traube aus der Schweiz. Denn Krankheiten und die Reblaus hatten in den 1920er ...mehr
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 | Auktions-Nachbericht
Mit neuen Kundengruppen und teils überraschend hohen Preisen schloss Ketterer sein Auktionsjahr erfolgreich ab. Der Münchner Versteigerer sieht sich dabei wieder an der Spitze der deutschen Auktionshäuser
Aristarch Lentulov ist nicht gerade ein Name, der in Deutschland, aber auch international häufig bei Ausstellungen oder im Kunstmarkt auftaucht. In Auktionspreisdatenbanken bringt es der 1882 in der russischen Weite geborene Künstler gerade einmal auf gut hundert Einträge in den vergangenen vierzig Jahren. Demzufolge hatte ...mehr
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