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 | Museumsportrait
Das Schloss der Äbtissinnen auf dem Stiftsberg in Quedlinburg öffnet nach siebenjähriger Restaurierung seine Tore für das Publikum. Hier beleuchtet nun eine Ausstellung die Geschichte des einstigen Machtzentrums mit nationaler und internationaler Ausstrahlung
Jeder kennt Orte, denen er sich besonders verbunden fühlt und an denen er sich gerne aufhält. Für den Sachsenherzog Heinrich I. war dies Quedlinburg. Der Sage nach soll er im Jahr 919 hier am Finkenherd beim Singvogelfang die Nachricht von seiner Erhebung zum König des ostfränkischen Reiches erhalten haben. Die günstige Lage der Stadt im weiten Tal der Bode an der Kreuzung wichtiger Verkehrswege gruppiert sich noch heute um einen gewaltigen, von einer Burg gekrönten Sandsteinfelsen. Immer wieder kehrte Heinrich, der wenn auch nicht als Gründer, doch als maßgeblicher Beförderer des in Prozessen entstandenen Heiligen Römischen Reiches eine bedeutende Rolle in der Geschichtsschreibung einnimmt, an diesen zum Herrschaftsmittelpunkt aufgestiegenem Ort zurück und baute ihn zur königlichen Pfalz aus. Durch geschickte Bündnisse verstand er es, seine Macht zu sichern. So hinterließ er bei seinem Ableben 936 ein gefestigtes Imperium, in dem Quedlinburg als Symbol für eine siegreiche Königsherrschaft stand. Ab 922 war der Ort Schauplatz vieler Herrscheraufenthalte und Hoftage und einer der wichtigsten Pfalzen in Heinrichs Reich, an dem er seinen eigenen Memorialort schuf und sich auch bestatten ließ. ...mehr
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 | Künstler-Portrait
Zum Tod von Ingrid Wiener
Ingrid Wiener ist tot. Die österreichische Allround-Künstlerin, die als Weberin, Zeichnerin, Filmemacherin, Performerin, Köchin und Geschäftsfrau hervortrat und die Grenzen zwischen angewandter und freier Kunst, Alltag und Kunstproduktion immer wieder nonchalant überschritt, starb am 1. Oktober einen Tag vor ihrem 84. Geburtstag. Das gab ihre ...mehr
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 | Auktions-Nachbericht
Für Sotheby’s war die letzte Auktion mit alter Kunst in London die beste seit sieben Jahren. Neue Spitzenpreise zogen sich durch alle Epochen
Als im Januar 1506 in Rom die Laokoon-Gruppe in einem Weinberg auf dem Esquilin wiederentdeckt wurde, war die Aufregung groß. Menschenmengen versammelten sich, um die legendäre antike Marmorskulptur mit dem Priester Laokoon und seinen beiden Söhnen im Todeskampf, die bereits in antiken Schriften gepriesen wurde, ...mehr
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 | Auktions-Nachbericht
Kornfeld erwirtschaftete mit seiner Jahresauktion in Bern ein achtbares Resultat im oberen zweistelligen Millionenbereich und einen Auktionsrekord. Doch die Kunden waren manchmal wählerisch und engagierten sich nicht bei allen Positionen im gleichen Maß
Über sein gesamtes künstlerisches Leben hinweg beschäftigte sich Pablo Picasso mit der Druckgrafik. Neben dem Malerischen und Zeichnerischen hinterließ er auch bei den Radierungen, Kupferstichen, Aquatinta, Lithografien und den Experimenten mit ihnen ein reiches Œuvre. Erst spät entdeckte Picasso den Linolschnitt und entwickelte ab den ...mehr
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 | Ausstellung
Eine Sammlung im Exil: Das Aschaffenburger Christian Schad Museum zeigt hochkarätige europäische Meisterwerke aus dem Khanenko Nationalmuseum in Kiew
In der Ukraine tobt seit mehr als vier Jahren der völkerrechtswidrige Angriffskrieg der Russischen Föderation unter der Führung von Wladimir Putin. Auch die Gebäude und die Infrastruktur der Hauptstadt Kiew geraten fast täglich unter heftigen Beschuss. Die Bevölkerung versucht, ihr Hab und Gut und vor ...mehr
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 | Ausstellung
Die Gemäldegalerie Alter Meister in Dresden zeigt die erste Ausstellung zu Correggio außerhalb Italiens
Geradewegs schreitet man im Ausstellungssaal auf die „Madonna des heiligen Sebastian“ zu. Vor 500 Jahren im Auftrag der Sebastiansbruderschaft in Modena entstanden, gehört das Altargemälde zu den prominentesten Werken im Bestand der Gemäldegalerie Alter Meister im Dresdner Zwinger. Im unteren Teil vermittelt der aus dem ...mehr
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