Die Kunst, online zu lesen.

Home


Wissen

Geschichte


Sammelgebiete


Restaurierung und Fälschung


Preisführer


Bücher


Recht, Steuer & Versicherung


Transport & Zoll


Gestohlene Kunst


Stilrichtungen





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 28.01.2021 Auktion 73: Alte und Moderne Kunst. Illustrierte Bücher. Autographen

© Galerie Auktionshaus Hassfurther

Anzeige

Frontales Bildnis I.B. 1988 / Max Uhlig

Frontales Bildnis I.B. 1988 / Max Uhlig
© Döbele Kunst Mannheim


Anzeige

Holzvogel 1990 / Doris Ziegler

Holzvogel 1990 / Doris Ziegler
© Döbele Kunst Mannheim


Anzeige

Farbradierung \

Farbradierung '5', 1953 / Hans Hartung
© Kunsthandel Michael Draheim - Wiesbaden


Anzeige

Frau und Sohn des Künstlers am Frühstücktisch, 1920 / Eugen Spiro

Frau und Sohn des Künstlers am Frühstücktisch, 1920 / Eugen Spiro
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Sauwetter am Stachus mit Nornenbrunnen im winterlichen München / Otto Pippel

Sauwetter am Stachus mit Nornenbrunnen im winterlichen München / Otto Pippel
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Knieende(r), 1907/1908 / Ernst Barlach

Knieende(r), 1907/1908 / Ernst Barlach
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Stilrichtungen

Stilrichtungen: Surrealismus



Hans Bellmer, Souterrain Baroque, 40er Jahre

Hans Bellmer, Souterrain Baroque, 40er Jahre


Die Kunstströmung des Surrealismus ging aus der Literatur von Dichtern wie Rimbaud, Stéphane Mallarmé und Guillaume Apollinaire hervor.Der Begriff „surrealistisch“ tauchte erstmals in Verbindung mit Apollinaires Stück „Les Mamelles de Tirèsias“ auf. Zunächst entwickelte sich der Surrealismus der bildenden Kunst in Paris als Zweig des Dadaismus.

1921 kam es zum Bruch dieser beiden Bewegungen, wobei die Surrealisten nun zentral den experimentellen Charakter ihrer Kunst betonten. Geprägt wurde die surrealistische Ästhetik vom Prinzip des Zusammentreffens wesensfremder Elemente und dem des psychischen Automatismus.

Einer der Hauptvertreter war Max Ernst, der sich zuvor im Dadaistenkreis bewegt hatte. Mit der Gründung einer Surrealistengruppe im Jahr 1924 in Paris breitete sich die Bewegung explosionsartig in Europa, dann in der ganzen Welt aus. Im selben Jahr erschien die Zeitschrift „La Révolution Surréaliste“ als offizielles Organ der surrealistischen Bewegung, sowie das „Manifest du Surréalisme“ des Schriftstellers André Breton.

Er definierte den Surrealismus als rein psychischen Automatismus, bei dem der wirkliche Denkprozeß ohne jegliche Vernunftkontrolle zum Ausdruck kommen sollte. Eine bedeutende Funktion erhielt der Traum als ebenso gültige Form des Begreifens von Realität, wie die rational kontrollierte Gedanken- und Empfindungswelt. Unter Einfluß der Psychoanalyse mit ihren Vertretern Sigmund Freud und C. G. Jung sollte der Traum als oberstes Erkenntnismittel in den Schaffensprozeß integriert werden. Als wesentliches Gestaltungselement surrealistischer Maler fungierte das Zufallsmoment und die Neubenennung des Trivialen anstelle einer logischen Konzeption.

Charakteristisch für die Kunst des Surrealismus ist die Überführung des phantastisch-traumhaften in bildliche Vorstellungen. Die Künstler griffen hierzu auf Vorbilder phantastischer Kunst aller Zeiten und Völker zurück. Maltechniken der Dadaisten, wie die von Max Ernst entwickelte Frottage und die Grattage wurden als „automatische Malweise“ weitergeführt. Starke Impulse bot die italienische Pittura Metafisica Giorgio de Chiricos mit ihrer Verrätselung des Gegenständlichen, das so zum vielfachen Bedeutungsträger wird.

Salvador Dali und der Filmregisseur Luis Bunuel begründeten die Auseinandersetzung mit der „Paranoisch-kritischen Geistestätigkeit“, die nach dem psychoanalytischen Hintergrund des Absurden sucht. Die beiden riefen die nachfolgende Bewegung des Neo-Surrealismus ins Leben.

Innerhalb der Kunstbewegung bildeten sich zwei Pole, der absolute und der veristische Surrealismus. Beim absoluten Surrealismus wurden Mittel der abstrakten Malerei und des Kubismus als Träger des Unbewußten poetisch aufbereitet. Der veristische Surrealismus reichte von neoromantischer Traumlyrik bis zu absurdem Realismus.

Aus dem Surrealismus entwickelten sich Tachismus und Action Painting als Basis neuer künstlerischer Abstraktion in den USA der 1950er Jahre.

Internationale Surrealistenzirkel existierten trotz mehrfacher Spaltungen bis in die 1960er Jahre.

Künstler:
Max Ernst
Salvador Dali
René Magritte
Hans Arp
Jean Miró
Paul Delvaux
Yves Tanguy
André Masson
Paul Klee
Francis Picabia
Marcel Duchamp
Pablo Picasso
Édouard L. T. Mesens
Paul Nougé
Félix Labisse
Hans Bellmer
Richard Oelze
Wolfgang Paalen
Meret Oppenheim
Victor Brauner
Oscar Domínguez
Paul Nash
Kurt Seligmann
Roberta Matta
Alberto Giacometti
Eileen Agar



06.09.2000

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an


Weitere Inhalte:

Gesamt Treffer 97

Seiten: 1  •  2  •  3  •  4  •  5  •  6  •  7  •  8  •  9  •  10  •  11

Berichte (24)Im Verkauf - Adressen (3)Im Verkauf - Künstler (12)Im Verkauf - Kunstwerke (58)

Bericht:


Cruzeiro Seixas ist tot

Bericht:


Es ist doch Gold, was glänzt

Bericht:


Miró-Kollektion für Münster

Bericht:


Surrealistische Frauen auf dem Vormarsch

Bericht:


Visionen in Rauchschwaden

Bericht:


Trauer um Luchita Hurtado

Bericht:


Saarbrücken holt Man Ray zurück nach Europa

Bericht:


Das ungebändigte Begehren der Surrealisten

Bericht:


Pforzheim stellt Arbeiten von Max Ernst Schmuckobjekten gegenüber







Joan Miró, Ohne Titel, 1947

Joan Miró, Ohne Titel, 1947

Taxe: 3.500,- 

Losnummer: 121

Salvador Dali, Biblia sacra, vulgatae editionis, 1967

Salvador Dali, Biblia sacra, vulgatae editionis, 1967

Taxe: 8.000,- 

Losnummer: 3604

Brassaï (Gyula Halász), Le Roi Soleil (aus der Serie: Graffiti - Images Primitives), 1950er Jahre

Brassaï (Gyula Halász), Le Roi Soleil (aus der Serie: Graffiti - Images Primitives), 1950er Jahre

Taxe: 5.000 - 6.000 

Losnummer: 61

Max Ernst, La mer, 1925

Max Ernst, La mer, 1925

Taxe: 100.000 - 150.000 

Losnummer: 315

Joan Miró, Le hibou blasphémateur. 1975

Joan Miró, Le hibou blasphémateur. 1975

Taxe: 20.000 - 30.000 

Losnummer: 61

Georges Bataille: Lord Auch. Histoire de l'oeil

Georges Bataille: Lord Auch. Histoire de l"oeil

Taxe: 8.000,- 

Losnummer: 3035

Joan Miró, Solitude III/III, 1960

Joan Miró, Solitude III/III, 1960

Taxe: 280.000 - 320.000 

Losnummer: 245

Jean Visly, Le Broc, 1956

Jean Visly, Le Broc, 1956

Taxe: 4.000,- 

Losnummer: 157

Salvador Dalí,  Pampelmousse érotique, 1969

Salvador Dalí, Pampelmousse érotique, 1969

Taxe: 50.000 - 55.000 

Salvador Dalí - Comte de Lautréamont, Les Chants de Maldoror, 1934

Salvador Dalí - Comte de Lautréamont, Les Chants de Maldoror, 1934

Taxe: 15.000 - 25.000 

Losnummer: 228

Hans Arp, Petite figure appuyée dite l'égyptienne,  1938

Hans Arp, Petite figure appuyée dite l"égyptienne, 1938

Taxe: 80.000 - 100.000 EURO

Losnummer: 202

Salvador Dalí - Sigmund Freud, Moïse et le Monothéisme,  Paris und Nizza, 1974

Salvador Dalí - Sigmund Freud, Moïse et le Monothéisme, Paris und Nizza, 1974

Taxe: 14.000 - 20.000 

Losnummer: 605

Salvador Dali und Comte de Lautréamont, Les Chants de Maldoror, 1934

Salvador Dali und Comte de Lautréamont, Les Chants de Maldoror, 1934

Taxe: 25.000 - 35.000 

Losnummer: 206




Copyright © '99-'2021
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Wissen

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce