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Wilhelm Schütze, Beim Blindekuhspiel

Wilhelm Schütze, Beim Blindekuhspiel

Öl auf Leinwand (doubliert). 91 x 130 cm.
Signiert unten rechts: Wilh. Schütze. München.

Besonders faszinierten Schütze die Motive einer „heilen Welt“. Er spezialisierte sich auf liebenswürdige Schilderungen des bäuerlichen und höfischen Lebens. Dabei gelang es ihm auch bei vielfigurigen Darstellungen, wie unserem Gemälde, einzelne Personen zu charakterisieren, sie durch Mimik und Gestik sprechen zu lassen. Weich modelliert er hier die Gesichter und die prachtvolle Kleidung und bettet die Rokoko-Szenerie in einen angemessenen höfischen Rahmen ein. Vorsichtig tastet sich das Mädchen im rosafarbenen Kleid und verbundenen Augen, die Blinde Kuh, nach vorne, in der Hoffnung einen der Spielkameraden zu fangen, um ihn oder sie zur nächsten Blinden Kuh zu machen. Ihre Spielkameraden locken und necken sie, sind jedoch immer auf der Hut, ihr auch flink entkommen zu können. Diverse Zuschauer beobachten erwartungsvoll das Spiel, welches im 18. Jahrhundert in höfischen Kreisen auch gerne von Erwachsenen gespielt wurde.

Provenienz

Wohl Internationale Kunstausstellung, München, 1879. - Wohl Allgemeine deutsche Kunstausstellung, Düsseldorf, 1880. - Westdeutscher Privatbesitz.

Literaturhinweise

Wohl: Boetticher, Friedrich von: Malerwerke des neunzehnten Jahrhunderts, Dresden 1891-1901 (Nachdruck 1941), Bd. II.2, S. 687, Nr. 6 ("Blindekuhspiel, Kinder in Rococotracht").

Weitere Details:


Besonders faszinierten Schütze die Motive einer „heilen Welt“. Er spezialisierte sich auf liebenswürdige Schilderungen des bäuerlichen und höfischen Lebens. Dabei gelang es ihm auch bei vielfigurigen Darstellungen, wie unserem Gemälde, einzelne Personen zu charakterisieren, sie durch Mimik und Gestik sprechen zu lassen. Weich modelliert er hier die Gesichter und die prachtvolle Kleidung und bettet die Rokoko-Szenerie in einen angemessenen höfischen Rahmen ein. Vorsichtig tastet sich das Mädchen im rosafarbenen Kleid und verbundenen Augen, die Blinde Kuh, nach vorne, in der Hoffnung einen der Spielkameraden zu fangen, um ihn oder sie zur nächsten Blinden Kuh zu machen. Ihre Spielkameraden locken und necken sie, sind jedoch immer auf der Hut, ihr auch flink entkommen zu können. Diverse Zuschauer beobachten erwartungsvoll das Spiel, welches im 18. Jahrhundert in höfischen Kreisen auch gerne von Erwachsenen gespielt wurde.

Provenienz

Wohl Internationale Kunstausstellung, München, 1879. - Wohl Allgemeine deutsche Kunstausstellung, Düsseldorf, 1880. - Westdeutscher Privatbesitz.

Literaturhinweise

Wohl: Boetticher, Friedrich von: Malerwerke des neunzehnten Jahrhunderts, Dresden 1891-1901 (Nachdruck 1941), Bd. II.2, S. 687, Nr. 6 ("Blindekuhspiel, Kinder in Rococotracht").

Preis: 20000-25000 

© Kunsthaus Lempertz KG, Köln 


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