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Imi Knoebel, Molain, 2002

Imi Knoebel, Molain, 2002

Acryl auf Aluminium, 2-teilig. 307,5 x 306 x 10,8cm. Signiert und datiert verso: Imi 2002.

Provenienz:
- Privatsammlung Nordrhein-Westfalen

Ausstellungen:
- Kunstmuseum Bonn, Ausstellung im Zusammenhang der Sammlungspräsentation (2003-2008)

Literatur:
- Ausst.-Kat. Imi Knoebel - Werke 1966-2014, Kunstmuseum Wolfsburg, S.162 mit Abb.

Imi Knoebel zählt zu den bekanntesten abstrakten Künstlern Deutschlands. Sein Interesse gilt dem autonomen Bild, das sich einer Abbildfunktion verweigert. Seit den 1960er Jahren hat er sich einer minimalistischen Formensprache verschrieben, in deren Zentrum zunächst allein die Form und seit Mitte der 1970er Jahre auch die Farbe steht. Der Künstler »baut« Bilder in einer Kombinatorik aus Formen und Farben und arbeitet dabei auch oft in Serien.

Die hier angebotene, museale Arbeit »Molain« besticht durch ihre Vielschichtigkeit - im wahrsten Sinne des Wortes. Als Bewunderer von Kasimir Malewitsch, greift Knoebel hier die Form des Quadrats auf, um sie auf seine Weise zu interpretieren: Vier quadratische Platten liegen zwischen übereinandergestapelten Aluminiumleisten, die im Gesamten wiederum ein monumentales Fast-Quadrat bilden. Die Oberflächen der Platten und Aluminiumleisten sind jeweils in unterschiedlichen Farben gefasst, wobei der Pinselduktus sichtbar bleibt und so das Malerische hervorgehoben wird. Auf diese Weise ruft die Schichtung eine Komplexität hervor, die Farbe verdeckt, aber auch Farbkontraste und Farbnuancen wunderbar miteinander in Beziehung setzt. Darüber hinaus kommt durch die Stapelung und Reihung eine Gitterstruktur zum Vorschein, die weitere Quadrate oder Rechtecke beschreibt und zudem die Fläche ins Räumliche wachsen lässt. Dies bringt Knoebels Rauminstallationen in Erinnerung, zum Beispiel die berühmten Werke »Raum 19" (1968) und »Genter Raum« (1979/80), die den Betrachter umfangend zu einem Teil des Werks machen. Das Räumliche, aber vor allem die Monumentalität lassen den Betrachter auch in das überdimensionale Bild »Molain« eintauchen - dies ergreift ihn nicht nur visuell, sondern auch körperlich.

Weitere Details:


Imi Knoebel zählt zu den bekanntesten abstrakten Künstlern Deutschlands. Sein Interesse gilt dem autonomen Bild, das sich einer Abbildfunktion verweigert. Seit den 1960er Jahren hat er sich einer minimalistischen Formensprache verschrieben, in deren Zentrum zunächst allein die Form und seit Mitte der 1970er Jahre auch die Farbe steht. Der Künstler »baut« Bilder in einer Kombinatorik aus Formen und Farben und arbeitet dabei auch oft in Serien.

Die hier angebotene, museale Arbeit »Molain« besticht durch ihre Vielschichtigkeit - im wahrsten Sinne des Wortes. Als Bewunderer von Kasimir Malewitsch, greift Knoebel hier die Form des Quadrats auf, um sie auf seine Weise zu interpretieren: Vier quadratische Platten liegen zwischen übereinandergestapelten Aluminiumleisten, die im Gesamten wiederum ein monumentales Fast-Quadrat bilden. Die Oberflächen der Platten und Aluminiumleisten sind jeweils in unterschiedlichen Farben gefasst, wobei der Pinselduktus sichtbar bleibt und so das Malerische hervorgehoben wird. Auf diese Weise ruft die Schichtung eine Komplexität hervor, die Farbe verdeckt, aber auch Farbkontraste und Farbnuancen wunderbar miteinander in Beziehung setzt. Darüber hinaus kommt durch die Stapelung und Reihung eine Gitterstruktur zum Vorschein, die weitere Quadrate oder Rechtecke beschreibt und zudem die Fläche ins Räumliche wachsen lässt. Dies bringt Knoebels Rauminstallationen in Erinnerung, zum Beispiel die berühmten Werke »Raum 19" (1968) und »Genter Raum« (1979/80), die den Betrachter umfangend zu einem Teil des Werks machen. Das Räumliche, aber vor allem die Monumentalität lassen den Betrachter auch in das überdimensionale Bild »Molain« eintauchen - dies ergreift ihn nicht nur visuell, sondern auch körperlich.

Preis: 250000-350000 

© Van Ham Kunstauktionen, Köln 


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