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Selbst mit Glaskugel

Clemens Gröszer, Selbst mit Glaskugel, 2006

Mischtechnik auf Sperrholz auf Hartfaser montiert. Signiert u. datiert. Verso signiert, datiert, betitelt u. mit einer kleinen Zeichnung versehen.

Nicht mehr bei Gröszer/Sperling - "Die ganze Palette gesellschaftlichen Seins ist authentisch, visuelle Sensation permanent - Glimmer, Glanz und Trivialität allgegenwärtig. Daran entzünde ich meine Kunst." (Gröszer nach R. März, 2003, S. 306). Clemens Gröszers extravagante Gestalten und Figuren sind abschreckend und faszinierend zugleich. Detailliert bis in die letzte Faser beschreibt er die Körper seiner Protagonisten und spart dabei an keiner Narbe oder Falte, sondern sucht "bewusst die überzogene Versenkung in einen detailreichen Naturalismus" (Fritz Jacobi, 2003, S. 228). In vorliegendem Selbstbildnis fragt und hinterfragt der Künstler sein Ebenbild. Sein Spürsinn ist wach, das Gesicht leicht gelblich und blass, der Kopf schräg nach hinten geneigt. Gröszer inspiziert sich und sein Erscheinungsbild mit all den Attributen an Schmuck und feinem Tuch, die ihn als erfolgreichen Künstler ausweisen. Er will, wie bei all seinen Werken, hinter die Fassaden der Gesichter und Gesellschaften blicken, Konventionen zurücklassen um Wahrhaftiges zu erkennen. Es gilt die Oberfläche seines Spiegelbilds zu durchdringen und es gleichzeitig als Momentaufnahme abzubilden. Denn nichts ist von Dauer - die Glaskugel symbolisiert wie wankelmütig das Schicksal sein kann. Gröszer steht mit seinem Malstil in der Tradition des Verismus der zwanziger Jahre, es finden sich deutliche Parallelen zu Werken von Karl Hubbuch, Rudolf Schlichter und natürlich Otto Dix und George Grosz. Aber auch technisch folgt Gröszer kunsthistorischen Vorbildern: Seine Malweise der Lasurtechnik fand bereits in der Renaissance und dem Manierismus Anwendung. Dabei wird die Ölfarbe in vielen leicht transparenten Schichten aufgetragen, wodurch die Farben das Licht intensiver reflektieren können. Nicht zuletzt dadurch erhalten Gröszers Gemälde einen besonderen Glanz und ihre einzigartige Ausstrahlung.

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Nicht mehr bei Gröszer/Sperling - "Die ganze Palette gesellschaftlichen Seins ist authentisch, visuelle Sensation permanent - Glimmer, Glanz und Trivialität allgegenwärtig. Daran entzünde ich meine Kunst." (Gröszer nach R. März, 2003, S. 306). Clemens Gröszers extravagante Gestalten und Figuren sind abschreckend und faszinierend zugleich. Detailliert bis in die letzte Faser beschreibt er die Körper seiner Protagonisten und spart dabei an keiner Narbe oder Falte, sondern sucht "bewusst die überzogene Versenkung in einen detailreichen Naturalismus" (Fritz Jacobi, 2003, S. 228). In vorliegendem Selbstbildnis fragt und hinterfragt der Künstler sein Ebenbild. Sein Spürsinn ist wach, das Gesicht leicht gelblich und blass, der Kopf schräg nach hinten geneigt. Gröszer inspiziert sich und sein Erscheinungsbild mit all den Attributen an Schmuck und feinem Tuch, die ihn als erfolgreichen Künstler ausweisen. Er will, wie bei all seinen Werken, hinter die Fassaden der Gesichter und Gesellschaften blicken, Konventionen zurücklassen um Wahrhaftiges zu erkennen. Es gilt die Oberfläche seines Spiegelbilds zu durchdringen und es gleichzeitig als Momentaufnahme abzubilden. Denn nichts ist von Dauer - die Glaskugel symbolisiert wie wankelmütig das Schicksal sein kann. Gröszer steht mit seinem Malstil in der Tradition des Verismus der zwanziger Jahre, es finden sich deutliche Parallelen zu Werken von Karl Hubbuch, Rudolf Schlichter und natürlich Otto Dix und George Grosz. Aber auch technisch folgt Gröszer kunsthistorischen Vorbildern: Seine Malweise der Lasurtechnik fand bereits in der Renaissance und dem Manierismus Anwendung. Dabei wird die Ölfarbe in vielen leicht transparenten Schichten aufgetragen, wodurch die Farben das Licht intensiver reflektieren können. Nicht zuletzt dadurch erhalten Gröszers Gemälde einen besonderen Glanz und ihre einzigartige Ausstrahlung.

Preis: 5000 €

signiert

datiert

Maße: 59 x 45,5 cm

© Dr. Irene Lehr Kunstauktionen GmbH
, Berlin 


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