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Rund Vibration Rot-Grün

Kuno Gonschior, Rund Vibration Rot-Grün, 1968/69

Acryl-Leuchtfarbe auf Holz. Verso in Versalien signiert, datiert, betitelt u. bezeichnet "Nr. 18.1.02".

In seiner Malerei untersucht Gonschior den Wert, die Wahrnehmung und Wirkung der Farbe. Ab 1959 schuf er abstrakte Gemälde aus seriellen Farbpunkten, die die Bildfläche rhythmisch füllen. In vorliegender Arbeit sind grüne und rosafarbene Punkte in regelmäßigen Abständen auf einen leuchtend roten Bilduntergrund gesetzt, wobei die grünen Tupfen sich zur Mitte hin verdichten und dadurch eine gewisse Räumlichkeit evozieren. Um die Leuchtkraft der Farben zu verstärken, wählte Gonschior gezielt den Komplementärkontrast von Rot und Grün. Schon nach kurzer Betrachtungsdauer beginnen die Farbstrukturen zu schwirren. Sie erscheinen so vibrierend und intensiv, dass sie als schattige Nachbilder im Auge des Betrachters zurückbleiben. Gonschior "inszeniert ein Illusionstheater der reinen Farbe - Farben sind, was sie im Wechselspiel scheinen, nicht was sie sind. Sie leben jeweils aus ihrem changierenden Umfeld und umgekehrt. Abtönungen geben konkave und konvexe Krümmungen vor. [...] Rote Punkte flirren vor dem einen Grün und zaubern verschiedene Grünstufen hervor. Gonschior demonstriert das Prinzip der Nachbilder und bezieht es brillant in den Schaueffekt ein. - Unsere Wahrnehmung wird gezielt aus den Angeln gehoben. Der Künstler selbst: seine Arbeit richte sich 'auf die Aufhebung der Identitätsgewißheit von faktisch Gesetztem und optisch Erscheinendem'." (Manfred Schneckenburger, Der Analytiker als Peintre Pur, 2003)

Weitere Details:


In seiner Malerei untersucht Gonschior den Wert, die Wahrnehmung und Wirkung der Farbe. Ab 1959 schuf er abstrakte Gemälde aus seriellen Farbpunkten, die die Bildfläche rhythmisch füllen. In vorliegender Arbeit sind grüne und rosafarbene Punkte in regelmäßigen Abständen auf einen leuchtend roten Bilduntergrund gesetzt, wobei die grünen Tupfen sich zur Mitte hin verdichten und dadurch eine gewisse Räumlichkeit evozieren. Um die Leuchtkraft der Farben zu verstärken, wählte Gonschior gezielt den Komplementärkontrast von Rot und Grün. Schon nach kurzer Betrachtungsdauer beginnen die Farbstrukturen zu schwirren. Sie erscheinen so vibrierend und intensiv, dass sie als schattige Nachbilder im Auge des Betrachters zurückbleiben. Gonschior "inszeniert ein Illusionstheater der reinen Farbe - Farben sind, was sie im Wechselspiel scheinen, nicht was sie sind. Sie leben jeweils aus ihrem changierenden Umfeld und umgekehrt. Abtönungen geben konkave und konvexe Krümmungen vor. [...] Rote Punkte flirren vor dem einen Grün und zaubern verschiedene Grünstufen hervor. Gonschior demonstriert das Prinzip der Nachbilder und bezieht es brillant in den Schaueffekt ein. - Unsere Wahrnehmung wird gezielt aus den Angeln gehoben. Der Künstler selbst: seine Arbeit richte sich 'auf die Aufhebung der Identitätsgewißheit von faktisch Gesetztem und optisch Erscheinendem'." (Manfred Schneckenburger, Der Analytiker als Peintre Pur, 2003)

Preis: 10000 €

Maße: 40 (Durchmesser) x 2 cm, im Objektkasten (47 x 47 x 8,5 cm)

© Dr. Irene Lehr Kunstauktionen GmbH
, Berlin 


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